Wir nutzen Cookies, um Ihren Besuch auf unserer Website und unseren Service zu optimieren.
Wir betrachten die weitere Nutzung unserer Website als Zustimmung zu der Verwendung von Cookies.
PortalDerWirtschaft.de



Suchmaschinenoptimierung mit PdW
mit Content-Marketing - Ihre News

Kleiner Knigge für den Arbeitsplatz

Von HUK-COBURG Pressestelle

Essen und Radiohören sind nicht automatisch gestattet - Chef entscheidet

Essen und Radiohören sind nicht automatisch gestattet - Chef entscheidet Oft scheiden sich die Geister darüber, was man am Arbeitsplatz darf oder nicht. Besonders oft prallen unterschiedliche Auffassungen beim Thema Essen am Arbeitsplatz oder Radiohören aufeinander. ...
Oft scheiden sich die Geister darüber, was man am Arbeitsplatz darf oder nicht. Besonders oft prallen unterschiedliche Auffassungen beim Thema Essen am Arbeitsplatz oder Radiohören aufeinander. Wie die HUK-COBURG-Rechtsschutzversicherung schreibt, stellte das Landesarbeitsgericht Hamm in seinem Urteil (AZ 8Sa 68/06) klar, dass in Dienstleistungsbetrieben zwischen Dienstlichem und Privatem zu trennen sei. Im konkreten Fall ging es um das Verhalten einer Altenpflegerin am Arbeitsplatz, doch versteht es sich nach Auffassung der Kammer in Dienstleistungsbetrieben mit Kundenbetrieb generell von selbst, dass nur in eigens dafür vorgesehenen Räumen gegessen wird. Wer dem zuwider handelt, kann abgemahnt werden. Was aber gilt für Arbeitnehmer ohne direkten Kundenkontakt? Wenn die Tätigkeit es erlaubt und der Chef nichts dagegen hat, ist Essen laut den Richtern kein Problem. Man sollte dabei jedoch auf seine Kollegen Rücksicht nehmen: Wer leckere Fischbrötchen mit Zwiebelringen mag, sollte besser den Arbeitsplatz verlassen oder zumindest nachfragen, ob der Geruch den Kollegen stört. An oder aus? Ob Radiohören gestattet ist, entscheidet der Arbeitgeber gegebenenfalls zusammen mit dem Betriebsrat. Nach Auffassung des Bundesarbeitsgerichts (BAG/ 1 ABR 75/83)) kann ein Arbeitgeber Radiohören verbieten, wenn es nicht in den Rahmen der Tätigkeit passt oder einen Arbeitnehmer von seinen Aufgaben ablenkt. Diese Regelung gilt besonders an Arbeitsplätzen mit hohem Publikumsverkehr oder Telefonaufkommen. Arbeitnehmer, die dem Verbot zuwiderhandeln, müssen mit einer Abmahnung rechnen und im schlimmsten Fall sogar mit einer Kündigung. In dieser Situation hilft der Griff zum Kopfhörer auch nicht weiter, bei einem generellen Verbot ist auch der unzulässig. HUK-COBURG Pressestelle Kerstin Schmutzler Postfach 18 02 96444 Coburg 09561-96-2084 presse@huk-coburg.de Pressekontakt: HUK-COBURG Benning Karin Bahnhofsplatz 96444 Coburg karin.benning@huk-coburg.de 0 95 61/ 96 20 84 http://www.huk.de
07. Okt 2010

Bewerten Sie diesen Artikel

2 Bewertungen (Durchschnitt: 3)

Teilen Sie diesen Artikel

Keywords

Hinweis

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Benning Karin, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 258 Wörter, 2056 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Über HUK-COBURG Pressestelle


Kommentar hinzufügen

Name*
E-Mail*
Institution
Website
Ihr Kommentar*
Bitte lösen Sie 4 + 6

Weitere Pressemeldungen von HUK-COBURG Pressestelle


Tür eingeschlagen - Wohnung leer

Richter befürworten verantwortungsbewusstes Handeln unter Nachbarn

05.08.2011
05.08.2011: Kann jemand zur Kasse gebeten werden, weil er an einen Notfall glaubt und die Feuerwehr alarmiert? Nein, urteilte das Landgericht Berlin (26.01.2011, 49 S 106/ 10). Nach Auffassung der Richter haftet der Meldende nur, wie die HUK-COBURG-Haftpflichtversicherung mitteilt, wenn die Feuerwehr bewusst falsch informiert wurde. Davon könne in diesem Fall aber keine Rede sein. Die Beklagte hatte ihre Nachbarin angerufen, und als diese abnahm nur ein Stöhnen und Wimmern gehört. Weil sie sich Sorgen machte, versuchte sie nach einer Weile erneut, die Nachbarin telefonisch zu erreichen. Vergeb-lich. N... | Weiterlesen

Dieben keine Chance geben

Damit die Probefahrt nicht den Versicherungsschutz kostet

24.03.2011
24.03.2011: Das neue Auto ist bestellt, das alte muss verkauft werden. Doch Achtung, wenn Interessenten eine Probefahrt machen wollen. Wer einem Fremden einfach den Autoschlüssel in die Hand drückt und gute Fahrt wünscht, spielt mit seinem Versicherungsschutz. Warum das so ist, erläutert die HUK-COBURG. Von Diebstahl kann man nur sprechen, wenn ein Gewahrsamsbruch vorliegt. Soll heißen: Der Käufer nimmt dem Eigentümer das Auto gegen seinen Willen ab. Entscheidet sich der Käufer jedoch während der Fahrt, einfach nicht mehr zurückzukommen, ist dies nach Auffassung des Gesetzgebers kein Diebsta... | Weiterlesen

Parken auf eigene Gefahr

Herabfallende Eicheln oder Kastanien gehören zum allgemeinen Lebensrisiko

15.10.2010
15.10.2010: Wer sein Auto im Herbst unter einer Eiche abstellt, muss, wie die HUK-COBURG-Rechtsschutzversicherung mitteilt, wissen, was er tut. Für Dellen oder Beulen, die herabfallende Früchte hinterlassen, ist der Kfz-Halter darum selber zuständig. Diese Ansicht vertreten zumindest die Oberlandesgericht Hamm (Az. 9 U 219/ 08) und das Amtsgericht Potsdam (Az. 20 C 55/ 09) in ihren Urteilen. Anders als bei herabfallenden morschen Ästen sei der Besitzer nicht verpflichtet, jemanden vor dieser Gefahr zu schützen. Es liege nun einmal in der Natur der Sache, dass ein Baum im Herbst Früchte träg, dement... | Weiterlesen