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Kulturbrücken über das Mittelmeer

Von Institut für Auslandsbeziehungen

Die neue Stiftung "Wissensraum Europa Mittelmeer e. V." setzt auf Kooperation im euro-mediterranen Raum

Die neue Stiftung "Wissensraum Europa Mittelmeer e. V." setzt auf Kooperation im euro-mediterranen Raum (ddp direct) Das Mittelmeer ist Quelle kultureller Impulse für die Länder Nordafrikas und des Nahen Ostens genauso wie für Europa. ...
(ddp direct) Das Mittelmeer ist Quelle kultureller Impulse für die Länder Nordafrikas und des Nahen Ostens genauso wie für Europa. Über Unterschiede in der Region hinweg eine gemeinsame kulturelle Wissensbasis zu schaffen, ist Aufgabe der neuen Stiftung "Wissensraum Europa Mittelmeer", die sich heute im marokkanischen Rabat konstituiert. Ihre Initiatoren sind Ronald Grätz, Generalsekretär des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa), und der Karlsruher Professor für interkulturelle Germanistik Bernd Thum. Gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem marokkanischen Kulturinstitut Centre Tariq Ibn Zyad werden heute auf einer Gründungskonferenz in Rabat die organisatorischen Grundlagen der Stiftung gelegt. Gegründet als Verein mit Sitz in den Räumlichkeiten des ifa in Stuttgart soll die Stiftung "Wissensraum Europa Mittelmeer e. V." Persönlichkeiten wie Hochschullehrer, Kulturschaffende oder Journalisten aus Deutschland, Europa und den südlichen Mittelmeerländern zusammenführen und mit Mittlerorganisationen, zwischenstaatlichen Einrichtungen und wissenschaftlichen Zentren zusammenarbeiten. Ziel dieses von Rabat bis Helsinki und von London bis Amman reichenden Netzwerks ist, gemeinsame, euro-mediterrane Wissensbestände und -strukturen zu schaffen sowie die Projektzusammenarbeit zwischen Nord und Süd zu intensivieren. Der geografische Schwerpunkt liegt dabei zunächst auf der Zusammenarbeit zwischen Ländern Europas, des Maghreb und des frankophonen Sahel-Afrikas. Die Probleme in diesem Raum von den Migrationsbewegungen über die ungeklärte Verteilung von Ressourcen bis hin zur Auseinandersetzung mit dem politisierten Islam werde die Stiftung nicht lösen können. Aber, so ifa-Generalsekretär Ronald Grätz, sie kann "Konflikte thematisieren, Lösungsansätze entwickeln und durch einen verstärkten Austausch zwischen Europa und dem Mittelmeerraum kulturelle Brücken errichten". Ein erster konkreter Schritt ist die Beteiligung an wissenschaftlichen Mittelmeer-Symposien in Barcelona und Marseille. Außerdem wird die Stiftung eine Publikationsreihe zu euro-mediterranen Fragestellungen herausgeben sowie ein Internetportal und Lernmodule für Schulen und Universitäten bereitstellen. Ein virtuelles euro-mediterranes Wörterbuch politisch-kultureller Schlüsselbegriffe ist bereits in Arbeit. Darüber hinaus richtet die Stiftung in Kooperation mit dem Europa Zentrum Baden-Württemberg eine jährlich stattfindende Mittelmeer-Konferenz in Stuttgart aus. Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/bpoy7b Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/kultur/kulturbruecken-ueber-das-mittelmeer-88015 Institut für Auslandsbeziehungen Jonas Moosmüller Charlottenplatz 17 70173 Stuttgart moosmueller@ifa.de 0711-22 25 105 www.ifa.de
26. Okt 2010

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Jonas Moosmüller, verantwortlich.

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Über das ifa
Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) ist Deutschlands älteste Mittlerorganisation und feierte 2017 sein 100-jähriges Bestehen. Es engagiert sich weltweit für ein friedliches und bereicherndes Zusammenleben von Menschen und Kulturen. Seine Programme verfolgen fünf Kernthemen: Kunst- & Kulturaustausch, Dialog der Zivilgesellschaften, Flucht & Migration, Kultur & Konflikt und Europa. Das ifa fördert den Kunst- und Kulturaustausch in Ausstellungs-, Dialog- und Konferenzprogrammen und agiert als Kompetenzzentrum der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Es ist weltweit vernetzt und setzt auf langfristige, partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Das ifa wird gefördert vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart.

Pressekontakt: Miriam Kahrmann, Tel. 0711.2225.105, Fax 0711.2264.346, presse@ifa.de, www.ifa.de

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