Wir nutzen Cookies, um Ihren Besuch auf unserer Website und unseren Service zu optimieren.
Wir betrachten die weitere Nutzung unserer Website als Zustimmung zu der Verwendung von Cookies.
PortalDerWirtschaft.de



Suchmaschinenoptimierung mit PdW
mit Content-Marketing - Ihre News

Die D.A.S. informiert: Urteile in Kürze - Zivilrecht

Von D.A.S. Rechtsschutzversicherung

Haftung nach Skiunfall

Haftung nach Skiunfall Wer im Winter mal wieder "auf die Piste gehen" möchte, sollte sich zuvor die zehn Regeln des internationalen Skiverbandes FIS ins Gedächtnis rufen. Wer diese missachtet und einen Unfall verursacht, bei dem jemand verletzt wird, kann sich nach Mitteilung der D.A.S. ...
Wer im Winter mal wieder "auf die Piste gehen" möchte, sollte sich zuvor die zehn Regeln des internationalen Skiverbandes FIS ins Gedächtnis rufen. Wer diese missachtet und einen Unfall verursacht, bei dem jemand verletzt wird, kann sich nach Mitteilung der D.A.S. erheblichen Schadenersatzansprüchen aussetzen. OLG Hamm, Az. 13 U 81/08 Hintergrundinformation: Auch auf der Ski-Piste gelten Verkehrs- und Verhaltensregeln. Diese Regeln hat die FIS, der internationale Skiverband, im Jahr 2002 aufgestellt. Grundregel: Jeder hat sich so zu bewegen, dass er andere nicht gefährdet. Es gibt auch Vorfahrtsregeln sowie ein Gebot zur Hilfeleistung bei Unfällen. Die Nichtbeachtung der Regeln wird vor Gericht als Fahrlässigkeit ausgelegt. Der Fall: Eine Gruppe Skifahrer war einen Hang hinunter gefahren. Einem der Teilnehmer war eine vor ihm fahrende Frau zu langsam. Diese bewegte sich auf der linken Seite der Piste in großen Bögen hangabwärts. Er überholte sie rechts in kleineren Schwüngen. Als sich die Frau nach rechts und der Mann nach links bewegten, kam es zur Kollision, bei der die Frau eine schwere Knieverletzung davontrug. Kurz vor der Kollision hatten sich beide nicht gesehen. Der Überholende sah sich nicht als verantwortlich für den Unfall an. Das Urteil: Der D.A.S. Rechtsschutzversicherung zufolge entschied das OLG Hamm, dass der überholende Skifahrer in voller Höhe für den entstandenen Schaden hafte. Es gäbe zwei mögliche Versionen vom Unfallgeschehen: Einen Zusammenstoß beim Überholvorgang selbst oder beim Parallelfahren vor dem geplanten Überholen. Sei der Unfall beim Überholen passiert, seien die FIS-Regeln 3 und 4 verletzt worden (der von hinten kommende Skifahrer muss seine Spur so wählen, dass der andere nicht gefährdet wird und muss den Abstand so groß halten, dass ihm für alle Bewegungen genug Raum bleibt). Bei Unfallversion zwei habe er gegen die Regeln 1 und 2 verstoßen (jeder Skifahrer muss sich so verhalten, dass er niemand anderen gefährdet, es muss auf Sicht und an die Verkehrsdichte angepasst gefahren werden). In beiden Fällen habe der Mann sich fahrlässig verhalten. Weitere Informationen zu rechtlichen Fragen unter www.das-rechtsportal.de. Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 05.11.2008, Az. 13 U 81/08 D.A.S. Rechtsschutzversicherung Anne Kronzucker Thomas-Dehler-Str. 2 81728 München 089 6275-1382 www.das-rechtsportal.de Pressekontakt: HARTZKOM Katja Rheude Anglerstr. 11 80339 München das@hartzkom.de 0899984610 http://www.hartzkom.de
03. Nov 2010

Bewerten Sie diesen Artikel

2 Bewertungen (Durchschnitt: 3.5)

Teilen Sie diesen Artikel

Keywords

Hinweis

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Katja Rheude, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 342 Wörter, 2555 Zeichen. Artikel reklamieren

Kommentar hinzufügen

Name*
E-Mail*
Institution
Website
Ihr Kommentar*
Bitte lösen Sie 4 + 6

Weitere Pressemeldungen von D.A.S. Rechtsschutzversicherung


23.08.2011
23.08.2011: Bundesfinanzhof verbessert Abzugsmöglichkeiten für Ausbildungskosten Die Kosten für eine erste Ausbildung oder ein Erststudium können nach einem Urteil des Bundesfinanzhofes als vorweggenommene Werbungskosten von der Steuer abgesetzt werden. Wie die D.A.S. mitteilte, ist Voraussetzung, dass die Ausbildung eng mit dem später ausgeübten Beruf zusammenhängt. (Bundesfinanzhof, Az. VI R 7/ 10) Hintergrundinformation: Das Einkommenssteuergesetz (EStG) sagt, dass Ausgaben für die berufliche Aus- und Weiterbildung als Werbungskosten anzusehen sind - damit verringern sie das zu versteue... | Weiterlesen

Senioren im Straßenverkehr

Mit 65 Jahren, da fängt das Leben an...

11.08.2011
11.08.2011: Das Risiko, sich im Straßenverkehr schwer zu verletzen oder tödlich zu verunglücken liegt bei Fußgängern, Rad- und Autofahrern der Generation 65plus deutlich höher als bei jüngeren Menschen. Zudem verläuft die Heilung oft sehr langsam. Wie sich Senioren im Straßenverkehr sicher bewegen, ohne ihre Mobilität einbüßen zu müssen, erklärt die D.A.S. Rechtsschutzversicherung. Laut den Verkehrsunfallstatistiken der Polizei sind ältere Menschen im Straßenverkehr besonders gefährdet. Denn kommt es bei diesen Personen zu einem Unfall, treten nicht nur schwerwiegende Verletzungen aufg... | Weiterlesen

Die D.A.S. informiert: Urteile in Kürze - Zwangsvollstreckungsrecht

Austauschpfändung beim PKW: Alte Kiste statt PS-Bolide?

09.08.2011
09.08.2011: Ist das Auto eines Schuldners unpfändbar, weil er es für seine Arbeit benötigt, kann der Gläubiger eine Austauschpfändung beantragen. Wie die D.A.S. mitteilte, muss das Austauschfahrzeug jedoch laut Bundesgerichtshof eine annähernd gleiche Lebensdauer und Haltbarkeit besitzen wie das gepfändete Auto. (Bundesgerichtshof, Az. VII ZB 114/ 09) Hintergrundinformation: Nach der Zivilprozessordnung darf ein Auto nicht gepfändet werden, wenn der Schuldner es zum Broterwerb benötigt - etwa für Kundenbesuche oder einen weiten Weg zur Arbeit. Trotzdem kann ein Gläubiger auch in einem sol... | Weiterlesen