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Heterogener Aufbau von iPad News-Apps erschwert Nutzung

Von Goldmedia Custom Research GmbH

+++ iPad Nachrichten-Apps haben äußerst unterschiedliche Bedienkonzepte +++ Fehlende Nutzungs-Standards führen zu Usability-Problemen +++ Nutzer erwarten in News-Apps moderne Features der Tablet-Computer +++ Goldmedia präsentiert Forschungsergebnisse z

Aktuell sind News-Apps für das iPad in der Informationsdarstellung sehr unterschiedlich. Eine durchgängig logische Bedienbarkeit ist bislang nicht erkennbar. Damit haben Digital Natives sicher weniger Probleme, für alle anderen aber sind Standards und einheitliche Navigationsarchitekturen sehr wichtig. \r\n
Berlin, 11. November 2010. Viele große Verlagshäuser bieten ihre erfolgreichen Print-Titel mittlerweile auch als App für das iPad an. So verschieden die Geschäftsmodelle sind, so unterschiedlich sind auch die Bedienkonzepte. Eine aktuelle Analyse von iPad Nachrichten-Apps des Berliner Marktforschungsinstitutes Goldmedia Custom Research GmbH (www.goldmedia.com) zeigt, dass es bislang leider keine einheitlichen und intuitiven Nutzungs-Standards gibt, was häufig zu Usabilityproblemen führt. Im App-Universum sind Nachrichten-Apps zunehmend gefragt, darunter Angebote wie Bild, Spiegel, Frankfurter Rundschau, Welt, Zeit oder Focus Online. Erhebliche Unterschiede gibt es jedoch bei der Attraktivität und Benutzerführung der Apps: Mal sind sie wie ein Printmagazin gebaut, mal wie eine Website. Der Nutzer muss blättern oder scrollen, mal vertikal oder mal horizontal. Bilder lassen sich ganz unterschiedlich vergrößern, oft im Zwei-Finger-Modus, mit einem Finger oder gar nicht. In einer Inhaltsanalyse der Top20-Nachrichten-Apps für das iPad in Deutschland (Oktober 2010) hat Goldmedia vier Navigationstypen identifiziert: - Da sind zum einen Apps im Printstyle (Printmetapher). Diese sind angelehnt an das Zeitunglesen mit horizontalem Blättern, häufig noch unterstützt durch ein virtuelles Zeitungs-/Zeitschriftenregal (Beispiel: iKiosk der Axel Springer AG). - Der zweite App-Typ (Onlinemetapher) orientiert sich an der Usability einer Website mit vertikalem Scrollen und oberer Navigationsleiste (Beispiel: Focus Online). Beide Formen sind derzeit am häufigsten zu finden. - Daneben gibt es Hybridformate (dritter Typ), die dem Nutzer zwei Ansichtsmöglichkeiten bieten: ein PDF-Äquivalent der Printausgabe mit horizontalem Blättern und zusätzlich einen Text-Lesemodus mit vertikalem Scrollen (Beispiel: Handelsblatt). - Als vierte Gruppe lassen sich neue Formen bündeln, die die Nutzungselemente der Zeitung, die Interaktivität des Internets und diverse Multimedia-Elemente miteinander verbinden (Beispiel: Frankfurter Rundschau, Wired). In einem qualitativen Nutzertest von Goldmedia kamen diese News-Apps, die neue Formen und Darstellungsmöglichkeiten bieten, am besten an. Die Nutzer wollen einen Mehrwert gegenüber den Printausgaben und sie erwarten, dass die Vorzüge der attraktiven Tablet-Computer in den Apps eingesetzt werden. Fragt man die Nutzer nach dem favorisierten Format für die iPad News-App, so wird mehrheitlich das Querformat bevorzugt. Großen Einfluss auf die Nutzungserwartung hat die Erfahrung, die die User bislang beim Umgang mit Apps gesammelt haben. Wurde die Funktionsweise einer App erst einmal verstanden, wird sie auch bei anderen vorausgesetzt. Intuitiv versuchten die User zum Beispiel Bilder Apple-typisch mit zwei Fingern zu zoomen. Funktionierte dies nicht, probierten sie andere Funktionstechniken aus, oft jedoch erfolglos. Die Nutzer wünschen sich offenbar mehr Homogenität oder die Zulässigkeit verschiedener Bedienpraktiken. Wie der Goldmedia-Nutzertest zeigt, werden wichtige Funktionen der iPad-Apps von den Usern häufig schwer gefunden. Symbole oder Buttons sind oft zu klein oder nicht eindeutig interpretierbar, Scroll-Balken ausgeblendet oder es fehlen Vergrößerungs- und Markierungshilfen. Auch wünschen sich die Nutzer mehr Individualisierungsmöglichkeiten: Sie wollen Gelesenes kennzeichnen und nach dem Ausschalten erhalten, Textgrößen variieren oder die Helligkeit verändern. All dies erinnert stark an die Historie der klassischen Websites. Seit die ersten Websites vor rund 20 Jahren im Internet erschienen, hat es lange gedauert, bis sich Standards und Konventionen durchgesetzt haben und von den Nutzern gelernt wurden. Christoph Schwab, Head of Research der Goldmedia Custom Research GmbH und Projektleiter der News-App-Analyse resümiert die Ergebnisse: "Aktuell sind News-Apps für das iPad in der Informationsdarstellung sehr unterschiedlich. Eine durchgängig logische Bedienbarkeit ist bislang nicht erkennbar. Damit haben Digital Natives sicher weniger Probleme, möglicherweise liegt für sie in den verschiedenen Konzepten auch ein zusätzlicher Reiz. Für alle anderen aber sind Standards und einheitliche Navigationsarchitekturen sehr wichtig. So war es Ziel unserer Studie, ausgehend von der Analyse der Apps und der Sicht der Nutzer Konventionen für die News-App-Benutzerführung zu erarbeiten." Quelle: Goldmedia Inhaltsanalyse und Nutzertest von iPad News-Apps Die Informationen der Pressemeldung entstammen der Inhalts- und Nutzeranalyse "Navigation in News-Apps für iPad & Co. Auf der Suche nach nutzerfreundlichen Standards" der Goldmedia Custom Research GmbH, erstmals präsentiert auf dem World Usability Day in Berlin am 11. November 2010. Forschungsdesign: Inhaltsanalyse der ersten 20 Nachrichten-Apps der "Top iPad Apps" in einer Stichwoche im Oktober 2010. Qualitativer Nutzertest: Online-Nutzerbefragung (n=27), Usability-Test (n=7) und Auswertung entsprechender Internetforen. Goldmedia Custom Research GmbH Dr. Florian Kerkau Oranienbruger Str. 27 10117 Berlin +49-30-246 266 0 www.goldmedia.com Pressekontakt: Goldmedia GmbH Dr. Katrin Penzel Oranienburger Str. 27 10117 Berlin katrin.penzel@goldmedia.de +49/30/246 266 0 http://www.goldmedia.de
11. Nov 2010

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Dr. Katrin Penzel, verantwortlich.

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