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Schalldämmung unter die Lupe genommen

Von Pilkington Deutschland AG

Im eigenen schalltechnischen Labor entwickelt Pilkington modernste Schalldämmgläser

Viele Menschen empfinden Lärm als störend - im Büro wie zu Hause. Doch nicht nur das: Lärm kann erheblichen Stress verursachen und zu ernsthaften Erkrankungen führen. Kein Wunder, dass das Thema Schallschutz immer mehr an Bedeutung gewinnt. Eine effektive Schalldämmung ist nicht zuletzt eine Frage der richtigen Verglasung. \r\n
Viele Menschen empfinden Lärm als störend - im Büro wie zu Hause. Doch nicht nur das: Lärm kann erheblichen Stress verursachen und zu ernsthaften Erkrankungen führen. Kein Wunder, dass das Thema Schallschutz immer mehr an Bedeutung gewinnt. Eine effektive Schalldämmung ist nicht zuletzt eine Frage der richtigen Verglasung. Angegeben wird in der Regel das Schalldämm-Maß RW in Dezibel (dB). Diese Messgröße setzt die Schallleistung, die durch die Verglasung hindurch tritt, in Relation zur auftreffenden Schallleistung und gewichtet diese mit der Empfindlichkeit des menschlichen Ohres. "Aufgrund aktueller Bauvorschriften, die eine bestimmte Schallschutzklasse vorschreiben, ist insbesondere die Nachfrage nach Produkten der Klasse 4 groß, also eine Schalldämmung von mindestens 40 dB am Bau", weiß Dr. Norbert Wruk, Leiter Forschung und Entwicklung bei Pilkington. "Dabei stehen für Kunden auch ästhetische Aspekte im Vordergrund: Sie erwarten, dass sich Schalldämmgläser optisch nicht von Standard-Isoliergläsern oder Verbundgläsern unterscheiden." Doch wie werden diese Gläser in der Praxis entwickelt und getestet? Seit Pilkington zu Beginn der 70er-Jahre - damals unter dem Namen Flachglas AG - Schalldämmgläser in das Portfolio aufnahm, betreibt das Unternehmen ein eigenes schalltechnisches Labor. Ziel ist es, Lösungen für individuelle Kundenwünsche vor Ort kurzfristig selbst testen zu können. Neben der Entwicklung von Schalldämmgläsern wird hier auch Forschungsarbeit zum Funktionsmechanismus, zur Temperaturabhängigkeit der Schalldämmung sowie zu neuen Konstruktionen und Materialien betrieben. Insgesamt wurden in den vergangenen 30 Jahren mehr als 10.000 Messungen im Labor durchgeführt. "Kleine physikalische Veränderungen, etwa bei der Temperatur oder beim Luftdruck, können eine große Wirkung auf die Schalldämmeigenschaften haben", erklärt Peter Reichmann aus der Forschungs- und Entwicklungsabteilung. "Diese analysieren wir im Schalllabor - und haben damit auch immer wieder Pionierarbeit geleistet." Die Mitarbeiter des Labors waren so über die Jahre an der Entwicklung zahlreicher richtungsweisender Messnormen beteiligt. Im Rahmen der Normungsarbeit führen sie außerdem Messungen für Kunden aus dem Bau- oder dem Automobil-Bereich durch, die für spezifische Anforderungen Scheiben oder qualifizierte Messprotokolle benötigen. Um den Schallschutz kontinuierlich voranzutreiben, arbeiten die Mitarbeiter des Schalllabors unter anderem mit den Herstellern von schalldämmenden Zwischenschichten zusammen. So sorgt eine Entwicklung weg vom Schalldämm-Gießharz hin zu modifizierten PVB-Folien für eine Verbesserung der Schalldämmung sowohl des Verbundsicherheitsglases als auch des mit diesem hergestellten Isolierglases. "Außerdem arbeiten wir mit akkreditierten Prüfinstituten zusammen, die unsere Messergebnisse noch einmal überprüfen", so Dr. Wruk. "Sollten die Ergebnisse nicht übereinstimmen, ist es sinnvoll, den Ursachen dafür gemeinsam auf den Grund zu gehen." Pilkington Deutschland AG Stephanie Settelmayer Werk Gladbeck Hegestraße 45966 Gladbeck (0)2043 405 56 53 www.pilkington.de Pressekontakt: crossrelations GmbH Britta Priet Fürstenwall 65 40219 Düsseldorf britta.priet@crossrelations.de 0211 / 88 27 36 21 http://www.crossrelations.de
16. Nov 2010

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