Wir nutzen Cookies, um Ihren Besuch auf unserer Website und unseren Service zu optimieren.
Wir betrachten die weitere Nutzung unserer Website als Zustimmung zu der Verwendung von Cookies.
PortalDerWirtschaft.de



Suchmaschinenoptimierung mit PdW
mit Content-Marketing - Ihre News

Erfolg für den Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz: US-Lebensversicherungsfonds: Banken bieten Rückabwicklung der Fonds GAF Life 1 und 2 an

Von Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz e.V.

Berlin. Über Monate haben die Verantwortlichen des Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz (AAA) und die beauftragten Anwälte im Namen ihrer Mitglieder recherchiert und verhandelt. Nun zeichnet sich ein erster Erfolg ab: Der genossenschaftliche Bankenverbund, d

Über Monate haben die Verantwortlichen des Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz (AAA) und die beauftragten Anwälte im Namen ihrer Mitglieder recherchiert und verhandelt. Nun zeichnet sich ein erster Erfolg ab: Der genossenschaftliche Bankenverbund, der mit der Citybank (heute ?Targobank?) über 10.000 Anleger in die Fonds ?GAF Active Life 1? und ?GAF Active Life 2? eingeworben hat, wird seinen Kunden ein Angebot zur Rückabwicklung vorlegen. Die Erstzeichner des GAF Active Life 1 erhalten ein Angebot von 90% der ursprünglichen Kapitaleinlage in US-Dollar, die Erstzeichner des GAF Active Life 2 ein Angebot von immerhin noch 75%. Wird das Angebot angenommen, geht der Fondsanteil auf die jeweilige Genossenschaftsbank über. Die Anleger sind aller zukünftigen Risiken aus der Beteiligung enthoben. Thomas Lippert, Vorstandsvorsitzender des AAA: ?Wir begrüßen, dass die Bankenseite sich bewegt. Möglicherweise lassen sich so zahlreiche juristische Auseinandersetzungen vermeiden?. \r\n
Allerdings gibt es noch einige offene Fragen, auf die der AAA hinweist: - Es steht jeder Genossenschaftsbank frei, ihren Kunden das Angebot zu machen oder nicht. Da die jeweilige Genossenschaftsbank einen Teil der Rückzahlung selbst tragen soll (im GAF Active Life 1 sind es 10%, im GAF Active Life 2 sind es 15%), wird es durchaus Banken geben, die nicht "mitmachen". - Diejenigen Anleger, die ihren Anteil im Zweitmarkt erworben haben, erhalten kein Abfindungsangebot. Auch diesen Anleger bleibt nur der juristische Weg, wenn sie Schaden von sich abwenden wollen. - Schließlich muss auch jeder Kunde für sich selbst entscheiden, ob er das Angebot attraktiv findet oder nicht. Dabei spielen folgende Gesichtspunkte eine Rolle: - In jedem Falle verloren ist der Teil der Zeichnungssumme, der über 90 % bzw. 75 % hinausgeht. - Verloren ist auch das 5 %-ige Agio, das jeder Zeichner aufbringen musste. - Verloren ist schließlich auch der positive Ertrag aus der Anlagesumme auf einen Zeitraum von bis zu sieben Jahren (der Fonds 1 hat insgesamt nur 11 % ausgeschüttet, der Fonds 2 gar nichts). - Da das Angebot in US-$ formuliert ist, müssen die Anleger schließlich auch den Währungsverlust "schlucken"; bei Platzierung der Fonds in den Jahren 2003-2005 war der US-$ gegenüber dem EURO weitaus härter als heute, so dass auch ein Währungsverlust in Höhe von bis zu 20 % der Beteiligungssumme eintritt. - Die steuerliche Seite ist noch nicht abschließend geklärt. Es kann zu Nachforderungen der Finanzbehörden kommen. - Diesen Nachteilen steht positiv gegenüber, dass bei Annahme des Angebots Frieden geschaffen werden kann und weitere Streitigkeiten unterbleiben. Und positiv ist auch, dass sich die Bankenseite überhaupt "bewegt". Die Einschätzung von Thomas Lippert: "Der Durchschnittszeichner hat in diesen Fonds ca. 20.000 US-$ investiert. Wer in dieser Höhe beteiligt ist, für den können die Angebote eine faire Lösung darstellen. Wer mehr investiert hat, wird nachdenken müssen - hier kann im Einzelfall viel für mehr Härte sprechen." Dr. Wolfgang Schirp: "Die große Gruppe von Anlegern, die kein Angebot erhält, muss ohnehin weiter um ihre Interessen kämpfen. Dennoch: Ein erster Schritt ist nunmehr getan. Das begrüßen wir ausdrücklich. Wir appellieren an alle betroffenen Banken, nun in der Abwicklung auch loyal mit ihren Kunden zusammen zu arbeiten." Der genossenschaftliche Bankenverbund der Dachverband der Volks- und Raiffeisenbanken, und die Citibank (heute Targobank) hatten über 10.000 Anleger für ihre gemeinsam aufgelegten Fonds "GAF Active Life 1" und "GAF Active Life 2" gewinnen können. Diese beiden Fonds sollten in US-amerikanische Lebensversicherungspolicen investieren und auf diese Weise Renditen von über 8 % p.a. erzielen. Beide Fonds leiden jedoch unter großen wirtschaftlichen Problemen. Ein Kapitalverlust ist bereits heute gewiss. Im Zweitmarkt wurden die Fondsanteile in der Vergangenheit nur noch zu Kursen zwischen 30 und 35 % des Nominalwertes gehandelt; derzeit ist der Zweitmarkthandel ganz ausgesetzt. Die beteiligten Banken erklärten die Probleme mit einer überraschenden Steigerung der Lebenserwartung der US-Amerikaner; dadurch würden sich die Fälligkeiten der Policen zeitlich verschieben. Deshalb steige der Prämienaufwand des Fonds. Und dies alles sei nicht voraussehbar gewesen.. Nach den Recherchen des Aktionsbundes Aktiver Anlegerschutz e.V. (AAA), mit über 3.500 Mitgliedern Deutschlands größter Anlegerschutzverein im Bereich der geschlossenen Fonds, spricht viel für eine klare Verantwortlichkeit der Initiatoren. Kerstin Kondert, Vorstand des AAA: "Nach unseren Recherchen sind weniger als 50 % des Fondsvolumens tatsächlich in Policen investiert worden. Bei einer derart hohen Weichkostenbelastung sind positive Renditen von vornherein fast unmöglich." Der AAA hat seinen Mitgliedern daher dazu geraten, sich zusammen zu schließen und gemeinsam gegen die Initiatorenunternehmen vorzugehen. Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Schirp, Vertragsanwalt des AAA: "Wir haben durchgreifende juristische Ansatzpunkte gefunden. Eine erste Klage auf Akteneinsicht ist bereits eingereicht. Die Schadensersatzansprüche unserer Mitglieder machen wir zunächst außergerichtlich geltend, scheuen aber auch die gerichtliche Auseinandersetzung nicht." Für weitere Informationen stehen zur Verfügung: - Thomas Lippert und Kerstin Kondert, Vorstände des AAA: - Tel.: 030-31519340 oder 0178-5538572 (Lippert) bzw. 0172-3230077 (Kondert) - E-mail: lippert@aktionsbund.de und kondert@aktionsbund.de - Dr. Wolfgang Schirp, Vertragsanwalt des AAA: - Tel. 030-3276170 oder 0179-5320213 - E-mail: schirp@ssma.de Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz e.V. Thomas Lippert Dorotheenstraße 3 10117 Berlin 030-31519340 www.aktionsbund.de Pressekontakt: Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz Thomas Lippert Dorotheenstraße 3 10117 Berlin presse@aktionsbund.de 030/31519340 http://www.aktionsbund.de
16. Nov 2010

Bewerten Sie diesen Artikel

2 Bewertungen (Durchschnitt: 3)

Teilen Sie diesen Artikel

Keywords

Hinweis

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Thomas Lippert, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 659 Wörter, 5024 Zeichen. Artikel reklamieren

Kommentar hinzufügen

Name*
E-Mail*
Institution
Website
Ihr Kommentar*
Bitte lösen Sie 4 + 6

Weitere Pressemeldungen von Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz e.V.


Neues Anlegerschutzgesetz: AAA sieht nur "Placebolösungen" bei Offenen Immobilienfonds

Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz fordert stärkere Kontrolle der Depotbank und realitätsnähere Regelungen.

23.09.2010
23.09.2010: Berlin. Der lange erwartete Entwurf zum Anlegerschutzgesetz hat das Bundeskabinett passiert. Das Regelwerk enthält Vorgaben, mit denen die Krise der Offenen Immobilienfonds beigelegt werden soll. Der Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz e.V. (AAA), in dem sich mehrere hundert Anleger der offenen Immobilienfonds organisiert haben, kritisiert, dass die vorgeschlagenen Regelungen an der Realität vorbeigehen und die zentralen Probleme nicht anpacken. Die Rolle der Depotbanken - wer kontrolliert die Kontrolleure? Jeder offene Immobilienfonds hat eine Depotbank. Diese Depotbank soll den Fonds l... | Weiterlesen

AAA hilft GAF Active 1 + 2 Gesellschaftern

Bundesweite Informationsveranstaltungen des Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz bündeln Interessen der Gesellschafter

23.08.2010
23.08.2010: Berlin. Mit einer deutschlandweit angelegten Informationskampagne (Auftakt 28.10. in Berlin) wird der Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz (AAA) über mögliche Prospektabweichungen und das Verhalten der Geschäftsführung der US-Zweitmarkt-Lebensversicherungsfonds GAF 1 + 2 aufklären und mit den mehreren hundert Gesellschaftern, die sich bereits Hilfe suchend an Deutschlands größten Schutzverein im Bereich geschlossener Fonds gewandt haben, die weitere Strategie vereinbaren. Ein ganzes Team von AAA-Experten hat recherchiert und sämtliche bisher verfügbaren Informationen analysiert. Die... | Weiterlesen

Filmfonds: Erstes Finanzamt ändert Bescheide - Steuervorteile bleiben bestehen!

Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz e.V. sieht in Kehrtwende der Steuerbehörden eine positive Wirkung von über 2.000 Einspruchsverfahren geschädigter Anleger -

13.08.2010
13.08.2010: Berlin/ München. Zunächst war es noch Spekulation, jetzt ist es Gewissheit. Beim LHI Medienfonds Kaledo III, mit über 5.500 Investoren der größte Medienfonds Deutschlands, wurden die Grundlagenbescheide 2005 und 2006 wieder geändert. Das bestätigte das Finanzamt Starnberg (Bayern) dem Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz. Damit haben die Steuervorteile der Anfangsjahre wieder Gültigkeit! Rechtsanwalt Rolf Siburg aus der Kanzlei Schirp Schmidt-Morsbach Neusel, zuständig für KALEDO III: "Dass unsere Rechtsauffassung und die über 2000 Einwände nun zu solch einem positiven Ergebnis führe... | Weiterlesen