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Internationaler Tag der Kinderrechte 2010

Von Das Hunger Projekt e.V.

Am 20. November 2010 wird zum 21. Mal der Internationale Tag der Kinderrechte begangen.

Am 20. November 2010 wird zum 21. Mal der Internationale Tag der Kinderrechte begangen.\r\n
Seit die UN-Kinderrechtskonvention am 20.11.1989 von der UN Vollversammlung verabschiedet wurde, haben 193 Staaten der Erde diese Konvention ratifiziert. Einzige Ausnahmen sind die USA und Somalia. Viele Initiativen setzen sich seither für die Rechte und das Wohl der Kinder ein. Trotz großer Fortschritte leiden weltweit immer noch viel zu viele Kinder unter Armut und Hunger. Besonders die Wirtschaftskrise, die Nahrungsmittelkrise sowie nicht zuletzt der Klimawandel setzen den ohnehin schon von Armut betroffenen Familien schwer zu. Laut UNICEF sind die Hälfte aller in Armut lebenden Menschen Kinder. Etwa 150 Millionen Kinder zwischen 5 und 14 Jahren müssen arbeiten. Häufig unter Bedingungen, die ihrer Entwicklung und Gesundheit schwer schaden. Die Arbeitsbelastung der Mädchen übersteigt die der Jungen um ein Vielfaches. Sie werden zu schwerer Arbeit gezwungen oder sexuell ausgebeutet. Laut UNICEF fallen jährlich allein in West- und Zentralafrika 200.000 Mädchen und Jungen dem Kinderhandel zum Opfer. Aufgrund mangelnder Nahrung, schlechter Wasser- und Gesundheitsversorgung, sowie fehlender sanitärer Anlagen ist in den Entwicklungsländern heute immer noch durchschnittlich eines von vier Kindern unter fünf Jahren unterernährt. Die Lage hat sich seit 1990 verbessert und auch die Kindersterblichkeitsrate konnte um 28% gesenkt werden (UN Millennium Goals Report 2010). D.h. es sterben heute durchschnittlich 72 von 1000 Kindern unter fünf Jahren. Die häufigsten Todesursachen wären heilbar bzw. behandelbar (wie z.B. Lungenentzündung, Durchfallerkrankungen, Malaria, AIDS) und 43% aller Todesfälle könnten mit geringem finanziellen Aufwand und einfacher Behandlung verhindert werden. Mittlerweile wurde zwar erreicht, dass fast 90% aller Kinder in Entwicklungsländern eine Schule besuchen. Fast ein Drittel aller Kinder verlassen die Grundschule aber vor dem Abschluss. Gründe dafür sind nach wie vor u.a. patriarchalische Gesellschaftsnormen, Kinderarbeit, unsichere Schulwege und frühe Verheiratung. Besonders Mädchen sind davon betroffen. Das Hunger Projekt setzt mit seinen Programmen hier an. Die Menschen in den Programmländern werden in Workshops über die Wichtigkeit von Bildung aufgeklärt um die Schulabbrecherrate zu senken und insbesondere die Bildung von Mädchen zu fördern. Die Menschen werden außerdem durch die ehrenamtlichen Mitarbeiter vor Ort zu eigenständigem Handeln ermutigt und mobilisiert, ihre Lebenssituation zu verbessern und aktiv ihre Armut zu bekämpfen. Die Schwerpunkte der Aktivitäten vor Ort richten sich nach den verschiedenen Bedürfnissen und Problemen der Betroffenen in den unterschiedlichen Regionen. Eine Schlüsselrolle spielt dabei immer die Gleichstellung von Frauen sowie die Gesundheitsversorgung von Kindern und Müttern. Das Hunger Projekt e.V. Maria Baum Holzstrasse 30 80469 München mbm@das-hunger-projekt.de (+49) 89 2000 347 70 http://www.das-hunger-projekt.de
22. Nov 2010

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Hinweis

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Maria Baum, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 382 Wörter, 2980 Zeichen. Artikel reklamieren

Das Hunger Projekt ist eine internationale Nichtregierungsorganisation. Ziel der Organisation ist, chronischen Hunger und extreme Armut weltweit dauerhaft zu beenden. Ihre Vision ist eine Welt ohne Hunger, in der alle Mädchen und Jungen, Frauen und Männer die Chance haben, ein gesundes und eigenständiges Leben zu führen, in Selbstbestimmung und in Einklang mit der Natur. In 12 Ländern in Südasien, Afrika und Lateinamerika werden in den Programmen des Hunger Projekts Einheimische darin bestärkt, ihre Bedürfnisse und Entwicklungsziele selbst zu definieren. Die Menschen vor Ort werden zu Hauptakteuren ihrer eigenen Entwicklung. Mit einem menschrechtsbasierten Ansatz konzentriert sich die Organisation auf Gesundheit, Ernährungs- und Einkommenssicherung, Wasserversorgung, Bildung und Umweltschutz. Sie fördert auf lokaler Ebene den Aufbau demokratischer Strukturen und die politische Mitsprache. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die wirtschaftliche und gesellschaftliche Stärkung von Frauen. Das Hunger Projekt leistet in Deutschland entwicklungspolitische Bildungs-, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit.

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