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Privat- und Berufsleben in Einklang bringen – Der Karrierefaktor Persönlichkeit

Von Medienbüro Sohn

Köln - Gängige Klischeevorstellungen zeichnen beruflich erfolgreiche Menschen oft als hektische Aktionisten, die ständig unter Strom stehen und deren Privatleben darin besteht, vielleicht noch die Spätnachrichten im Fernsehen zu schauen. In der Praxis erklimmen solche Persönlichkeiten aber meistens nicht die Karriereleiter, sondern sitzen irgendwann auf dem „Burn-out-Stuhl“. Auf diesen Zusammenhang weist der Berater und Persönlichkeitstrainer Marc Emde hin. Emde gehört der Geschäftsleitung der Kirch Personalberatung in Köln http://www.kirchconsult.de an und hat seine beruflichen Erfahrungen vor allem auf dem Gebiet der Personalentwicklung und Schulung von Führungskräften gesammelt.
Mehr Schein als Sein – diese Erfahrung musste der Kölner Berater hin und wieder in seinen Selbsterfahrungsseminaren für Topmanager machen, wenn eine Führungskraft vor ihm stand, die so aussah, als sei sie gerade vom „Manager Magazin“ zum „Manager des Jahres“ gekürt worden. In einem konkreten Fall bestätigte sich Emdes Verdacht, dass da etwas „faul“ sei, sehr rasch. So platzte es aus einem Teilnehmer, der auf den ersten Blick wie ein Topmanager wirkte, schon nach kurzer Zeit heraus: „Meine Karriereziele habe ich erreicht, beruflich bin ich enorm erfolgreich. Aber als Mensch und in meiner Familie bin ich auf der Strecke geblieben. Ich kenne meine Frau und meine Familie nicht mehr, ich bin mir nicht mal sicher, ob ich mich selbst noch kenne und weiß, was mir wirklich wichtig ist. Es gibt so viel zu tun und nie genug Zeit. Dauernd bin ich unter Druck und gehetzt. Ich möchte einfach mal wieder lachen können und wünsche mir, dass meine Frau die Scheidung zurücknimmt.“ Emde transportiert diesen anonymen Fall auf die Ebene des Fußballs: „Sie sehen es doch bei Oliver Kahn. Vor zwei Jahren bei der Weltmeisterschaft noch der Titan, der alle Bälle hält. Dann traten auf einmal private und familiäre Verwicklungen auf, die sich auch auf dem Fußballplatz und in seinem Verein Bayern München negativ ausgewirkt haben. Wer mit sich und seinem privaten Umfeld im Reinen ist, macht seinen Job als Torwart besser.“ Laut Emde zeichnet eine Karrierepersönlichkeit aus, dass sie berufliches und privates Leben gleichermaßen meistert. Er zitiert einen Satz von David Starr Jordan: „Es gibt in dieser Welt keine wirklich herausragende Leistung, die von der richtigen Lebensweise zu trennen wäre.“ Wolfgang Koydl, Washington-Korrespondent der „Süddeutschen Zeitung“, schreibt in seinem neuen Buch über US-Präsidentschaftskandidat John Kerry, dass dieser wie alle amerikanischen Spitzenpolitiker viel Wert legt auf eine ausgewogene Ernährung, Fitness und Sport. Was für Weltklassetorhüter und Politiker gilt, kann auch für Führungkräfte und andere Mitarbeiter nicht falsch sein. Emde rät den Teilnehmern seiner Seminare, nichts zu überspielen oder eigene Fehler und Schwächen krampfhaft zu übertünchen. Der Karrierefaktor Persönlichkeit hängt langfristig davon ab, ob man authentisch und echt auftritt. Viele kennen diese Erfahrung von Bewerbungsverfahren in einem Assessment Center. Es ist fast unmöglich, bei ständiger Beobachtung acht oder zehn Stunden einen anderen Menschen „vorzuspielen“. Nicht selten enden solche „Versteckspiele“ im Beruf auch in der privaten Katastrophe. Emde weiß aus der eigenen Seminarerfahrung: „Nur derjenige ist auf lange Sicht erfolgreich, der ehrlich zu sich ist und den Mut zur Selbstkritik und Veränderung aufbringt. Wer auf die ersten Warnsignale seines Körpers nicht hört, kann physisch oder psychisch krank werden. Oft sind dann körperliche Beschwerden, Resignation und Depression, manchmal sogar der Selbstmord die Folgen einer solch tragischen Entwicklung.“ Dazu muss es selbstverständlich nicht kommen. Der Kölner Berater führt den Begriff „Personal Mastery“ ein, der eine Lerndisziplin innerhalb der „Lernenden Organisation“ benennt: „Immer wieder aufs neue zu erklären, was einem in der jeweiligen Lebenssituation wichtig und möglich ist und kontinuierlich zu lernen, die jeweilige Realität bewusst und deutlich wahrzunehmen, das verstehe ich unter ‚Personal Mastery‘.“ Wer erfolgreich sein will, sollte realistisch sein und sich nicht überfordern. Es gibt auch noch ein Leben neben der Arbeit (Familie, Freunde, Hobbies, Sport, kulturelle Interesse etc.), aus dem man neue Kraft tanken kann. Wer seine Batterien aber nie auflädt, bei dem ist irgendwann der Akku leer. „Personal Mastery“ meint jedoch zudem, auch immer eine Vision zu haben und sich realitische Ziele für die Zukunft vorzunehmen. Wer diese Tipps befolgt, kann zu einer ganzheitlichen Karrierepersönlichkeit heranreifen.
30. Jun 2004

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Silke Landwehr, verantwortlich.

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