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Private Altersvorsorge in Deutschland wird teurer

Von Medienbüro Sohn

Anlagemöglichkeiten in den USA gewinnen an Attraktivität

Düsseldorf - Der demographische Faktor zwingt die Menschen zu stärkerer Altersvorsorge. „Der Rückgang der Bevölkerung führt dazu, dass schon im Jahr 2030 auf den Schultern von 100 Beitragszahlern die Last von 80 Rentnern liegt. Mit einer solchen Relation gerät unser Rentensystem völlig aus den Fugen. Noch vor 40 Jahren war das anders. Damals finanzierten 100 Beitragszahler 33 Renten – die Belastung war noch tragbar“, schreibt der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, im Fachdienst „Erfolg“ der Düsseldorfer Unternehmensgruppe Investor und Treuhand http://www.investor-treuhand.de.
Auch wenn der privaten Altersvorsorge immer mehr Bedeutung zukommt, sind die Regelungen bei Hartz IV widersprüchlich. In Zukunft wird der Staat die Rentenbeiträge für arbeitsfähige Sozialhilfeempfänger übernehmen und ihnen erstmals zu einer gesetzlichen Altersvorsorge verhelfen. Allerdings gibt es deutliche Verschlechterungen für die Besitzer privater Lebensversicherungen: Wer eine private Lebensversicherung abgeschlossen hat, muss diese vorzeitig verkaufen, wenn deren Wert jenseits bestimmter Vermögensfreigrenzen liegt. Die Versichererbranche ist beunruhigt. Mehr als 50.000 Policen sind nach Schätzungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) im vergangenen Jahr auf Druck der Arbeitsämter gekündigt worden. Dies seien immerhin 5,5 Prozent aller Lebensversicherungen. Außerdem seien rund 74.600 Anträge auf Arbeitslosenhilfe von der Bundesagentur für Arbeit abgelehnt worden, weil die Antragsteller Vermögen – oft in Form von Lebensversicherungen - hatten. Laut „Erfolg“ sprechen noch andere Faktoren für einen Attraktivitätsschwund der privaten Altersvorsorge. Aufgrund der steigenden Lebenserwartungen könnten die Beiträge zu solchen Rentenversicherungen vom nächsten Jahr an um bis zu zehn Prozent anziehen: „Betroffen davon sind Verträge, die im nächsten Jahr abgeschlossen werden. Gleichzeitig ist aber auch zu erwarten, dass bei bestehenden Verträgen die laufenden oder zu erwartenden Renten gekürzt werden.“ Doch auch staatliche Maßnahmen verschlechtern die Situation der Versicherungsbranche. So habe der Gesetzgeber auch das Steuerprivileg für Kapital-Lebensversicherungen, das bislang eine steuerfreie Auszahlung der Erträge ermöglicht habe, teilweise kassiert. Und dies könnte erst der Anfang weiterer staatlicher Operationen sein. Der Düsseldorfer Fachdienst rät daher zur privaten Altersvorsorge in der boomenden Wirtschaft der USA. Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungs-Instituts Infratest bringt es an den Tag: 77 Prozent der Deutschen halten Grund- und Bodenbesitz für die mit Abstand sicherste Altersvorsorge. Nach Prognosen von Volkswirten wird die amerikanische Wirtschaft im laufenden Jahr um 4,6 Prozent wachsen. In den ersten vier Monaten dieses Jahres entstanden in der Gesamtwirtschaft der Vereinigten Staaten über 700.000 neue Jobs. „Erfolg“ präsentiert einige Tipps, wie nicht nur institutionelle, sondern auch Privatanleger in die wachsende US-Volkswirtschaft investieren können. Beteiligungen am gewerblichen Grundbesitz böten viele Vorteile. Ein relativ schwacher Dollar begünstige diese Anlageformen.
09. Jul 2004

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Matthias Schmitz, verantwortlich.

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