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Frühzeitig die Weichen stellen: Unternehmen suchen immer früher nach Talenten

Von School of International Business and Entrepreneurship (SIBE)

Ein Beitrag von Vanessa Hochrein, 15Talents SIBE GmbH

Ein Beitrag von Vanessa Hochrein, 15Talents SIBE GmbH Aufgrund zahlreicher externer Einflussfaktoren sind Unternehmen gezwungen, die personalpolitische Positionierung ihrer HR-Abteilungen neu auszurichten. ...
Aufgrund zahlreicher externer Einflussfaktoren sind Unternehmen gezwungen, die personalpolitische Positionierung ihrer HR-Abteilungen neu auszurichten. Die Themen Personalrekrutierung, -bindung und -weiterentwicklung erleben dabei eine Transformation. Die Begrifflichkeit "Kostenfaktor Personal" scheint nicht nur im Urlaub zu sein, sondern sich aus dem Köpfen des Managements vollständig verabschiedet zu haben. Einzug gehalten hat dafür das "wertvolle Humankapital". Zurückzuführen ist dieser Gesinnungswandel auf die Entwicklungen am Arbeitsmarkt, beeinflusst durch den "War for Talents" und den demographischen Wandel. Dies untermauert der Bildungsbericht 2010, welcher bestätigt, dass zukünftig die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter und die Anzahl der Studierenden und Abiturienten zurückgehen wird. Utopia 2025 prognostiziert zudem, dass das Potential an erwerbsfähigen Personen von heute 44,7 auf 41,7 Millionen zurückgehen wird. Teure Stellenanzeigen, Messen und Rekrutierung nach aktuellem Bedarf werden die Unternehmen langfristig auf das Abstellgleis befördern. Daher werden Unternehmen kreativere Wege bei der Personalrekrutierung, -bindung und -weiterentwicklung beschreiten müssen, um das "wertvolle Humankapital" und damit die Innovationskraft und die Zukunft des Unternehmens sichern zu können. Eine bedeutende Funktion wird hierbei die Informationstechnologie und die Spielwiese des Web 2.0 einnehmen. Des Weiteren integrieren Unternehmen vermehrt Empfehlungsmarketing und Employer Branding strategisch in die Personalpolitik. Bereits heute setzt einer der größten deutschen Global Player, die Deutsche Telekom AG, verstärkt auf die Empfehlungen der eigenen Mitarbeiter. Neben niedrigen Kosten bei der Personalrekrutierung konnten dadurch nachweislich herausragende Mitarbeiter gewonnen werden. Im Mittelpunkt der Prozesskette - Rekrutierung, Onboarding, Entwicklungsplanung, Weiterbildung, Performance-Messung und Nachfolgeplanung - muss ausnahmslos der Mitarbeiter, das Talent, stehen. Das auf neuesten Informationstechnologien basierende Talentmanagement nimmt alle Mitarbeiter ins Visier, um diese in ihrer Individualität zu erfassen und die optimalen Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und Bindung zu geben. Darüber hinaus ermöglichen intelligente Systeme die Vernetzung einer Vielzahl von Daten, die gezielt relevante Personalfragen beantworten. Dieser Punkt ist für künftige Personalfragen besonders bedeutsam. Speichern viele Unternehmen aktuell lediglich Daten über Fehlzeiten, Urlaubstage oder Gehalt, liefern soziale Netzwerke wie Xing oder Facebook ein viel persönlicheres Bild des Mitarbeiters. Die Vernetzung und Kombination dieser Daten mittels intelligenter Talentmanagementsysteme bietet enormes Potential, Fehlbesetzungen zu verhindern, Mitarbeiter zu binden und nach ihren Stärken und Schwächen individuell zu fördern. Was sich jedoch nicht ändert: Jedes Unternehmen sucht nach wie vor die besten Absolventen. Was sich ändert: Sie suchen früher. Die Suche beginnt nicht erst nach Abschluss des Studiums, sondern zum Teil schon während der Schulzeit. So stehen jungen Talenten schwere und langwierige Auswahlverfahren bevor. Um eigenständig und unabhängig von Einflüssen des Arbeitsmarktes die Wahl für den Wunscharbeitgeber treffen zu können, ist es wichtig, potentielle Arbeitgeber über Projekte, Praktika und Werkstudententätigkeiten kennenzulernen und so frühzeitig in Talentmanagement-Systeme integriert zu werden. Der Trend für die Vernetzung mit externem Nachwuchs zeigt auf e-Recruiting-Lösungen. Über diesen Weg gewinnen innovative Unternehmen schnell und unkompliziert Kontakt zu potentiellen späteren Mitarbeitern. Studierende wiederum nutzen die ersten Kontakte, um sich auf einem dynamischen Arbeitsmarkt zu positionieren. Der Projektmarktplatz 15Talents bietet nicht nur in dieser Hinsicht Unternehmen und Studierenden neue Möglichkeiten: Durch die gewinnbringende Zusammenarbeit mit der School of International Business and Entrepreneurship (SIBE) der Steinbeis-Hochschule Berlin eröffnen sich für Studierende optimale Weiterbildungsmöglichkeiten und für Unternehmen die Möglichkeit, Talente längerfristig zu binden. Die Kooperation bietet optimale Synergiemöglichkeiten, sowohl für Studierende als auch Unternehmen. Weitere Informationen finden Sie hier: www.15talents.com und www.steinbeis-sibe.de School of International Business and Entrepreneurship (SIBE) Kathleen Fritzsche Kalkofenstr. 53 71083 Herrenberg fritzsche@steinbeis-sibe.de 07032-945818 http://www.steinbeis-sibe.de
17. Jan 2011

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