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Gerontotherapie-Fortbildung durch PIB-Studie gefördert

Von PIB Fortbildungs- und Therapiezentrum GmbH

Die Gerontotherapie wurde sehr wesentlich in den 80er Jahren vom Psychotherapeutischen Institut Bergerhausen unter der Leitung von Prof. Dr. H.-W. Gessmann als Weiterqualifikation psychosozialer Berufe entwickelt. Es war die Reaktion auf eine immer häufig

Die Gerontotherapie wurde sehr wesentlich in den 80er Jahren vom Psychotherapeutischen Institut Bergerhausen unter der Leitung von Prof. Dr. H.-W. Gessmann als Weiterqualifikation psychosozialer Berufe entwickelt. Es war die Reaktion auf eine immer häufiger notwendige therapeutische Versorgung älterer und alter Menschen.\r\n
Die Fortbildung (http://fortbildung.pib-zentrum.de/) qualifiziert die Teilnehmer, in ambulanten und stationären Einrichtungen für ältere und alte Menschen therapeutisch zu arbeiten. Im Hinblick auf die wachsende Zahl älterer und alter Menschen in unserer Gesellschaft bietet gerade die Spezialisierung in der Beratung und Therapie auf dieses Klientel neue Perspektiven. Für die kommenden Aufgaben und neu zu entwickelnden Formen der Betreuung älterer und alter Menschen ist eine Ausbildung mit einer gerontotherapeutischen Ausrichtung besonders notwendig. Dabei steht die persönliche therapeutische Qualifikation der Fortbildungsteilnehmer/innen im Vordergrund. Sie baut sich auf einer breiten Basis von fachlichem gerontologischen, geriatrischen und gerontopsychiatrischen Wissen auf und führt in praxisorientierten Lern- und Übungseinheiten schrittweise an die spätere therapeutische Arbeit heran. Interessierten, die schon professionell oder ehrenamtlich mit älteren und alten Menschen arbeiten, bieten wir die Möglichkeit, Fragestellungen aus ihrem Arbeitsprozess mit einem theoretischen Konzept zu begegnen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Die eigene Erlebnis- und Handlungsfähigkeit in der Begegnung mit älteren und alten Menschen wird erweitert, so dass die personale und berufliche Qualifikation vergrößert wird und sich neue Arbeitsbereiche erschließen. Die Fortbildung befähigt die Teilnehmer dazu: Autonomie und Selbständigkeit von älteren und alten Menschen zu fördern ältere und alte Menschen bei der Überwindung emotionaler und mentaler Barrieren zu unterstützen, die sie daran hindern, ihr Leben selbst zu bestimmen, ältere und alte Menschen in belastenden Situationen zu begleiten und ihnen in Krisen wirkungsvoll zu helfen, bei situationsgebundenen Problemen für den älteren und alten Menschen wie für sein soziales Umfeld Unterstützung und Klärungshilfe zu sein, die Familien und das soziale Umfeld eines älteren pflegebedürftigen Menschen bei der Bewältigung dieser neuen Situation helfend zu beraten und bei emotionalen Krisen intervenieren zu können, in der Situation der terminalen Pflege des Sterbenden sowie in das soziale Umfeld und die Pflegekräfte stützend zu begleiten. Der grundlegende Ansatz basiert auf einer ressourcen-orientierten Sichtweise des Menschen und der Korrektur des defizitären Altersbildes. Die Wahrnehmung individueller Ressourcen ermöglicht die Förderung von Kompetenz und Selbständigkeit im Alter. Neue Handlungsmöglichkeiten werden erprobt und können dann im Alltag umgesetzt werden. Die therapeutische Arbeit beinhaltet die Einladung zu einem Gespräch, in dem hinderliche Überzeugungen und Erlebnisfixierungen überdacht und umgestaltet werden. Insofern ist unsere Arbeit lösungsorientiert, ohne den Raum für das Erleben gegenwärtiger, bedeutsamer Emotionen einzuengen. Die therapeutische Arbeit mit älteren und alten Menschen versteht sich auch als Möglichkeit zur Aufarbeitung "unerledigter Geschäfte" und der Verarbeitung der vielfältigen körperlichen und sozialen Verluste in dieser Lebenszeit. Unser integrativer Ansatz ist mit seinen Zielen und Interventionen den Fähigkeiten und Bedürfnissen älterer und alter Menschen angepasst. Die therapeutische Basis bildet das Humanistische Psychodrama, mit gesprächstherapeutischen, verhaltenstherapeutischen und gestalttherapeutischen Methoden erweitert und ergänzt wird. Diese Verbindung verschiedener Methoden führt zu einem ganzheitlichen Konzept, das Flexibilität und Individualität einschließt. So erwerben die Fortbildungsteilnehmer/innen die Fähigkeit, aus unterschiedlichen therapeutischen Ansätzen individuelle Vorgehensweisen auszuwählen und für spezifische Arbeitsfelder zu nutzen. Durch kontinuierliche Reflexion von Theorie und Praxis in der Peer-Gruppenarbeit wird der Gesamtprozess des Fortbildungsganges in Einzelaspekten ergänzt. Die Fortbildung dauert gesamt 2 1/4 Jahre und schließt mit der Prüfung zum/zur Gerontologischen Therapeuten/in ab. Sie wird zurzeit durch eine begleitende Forschung finanziell gefördert. PIB Fortbildungs- und Therapiezentrum GmbH Monika Stettner-Dominik Rheinstraße 24 47198 Duisburg +49 (0) 2066/ 469 500 http://www.pib-zentrum.de Pressekontakt: Episkepsis net promotion Benjamin Gessmann Höfen 9 82284 Grafrath presse@episkepsis.de 08144/204747 http://www.episkepsis.de

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