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Neue Sozialgesetze machen den Kauf von Mietwohnungen interessant

Von Medienbüro Sohn

Hartz IV führt zu Änderungen beim Vermögensaufbau

Bonn/Düsseldorf – Die mangelhafte Kommunikation der neuen Sozialgesetze – Stichwort Hartz IV – hat viel Verwirrung gestiftet. Während manche Horrorszenarien das Bild von weinenden Kindern zeichneten, deren Sparbücher geplündert werden könnten, herrscht noch immer Unkenntnis über die realen Folgen der Reformen. Das Fachblatt Erfolg der Düsseldorfer Unternehmensgruppe Investor und Treuhand http://www.investor-treuhand.de weist in seiner jüngsten Ausgabe auf positive Trends hin, die sich aus Hartz IV ergeben. Experten gehen nämlich davon aus, dass Mieter künftig ein wesentlich stärkeres Interesse daran haben werden, ihre Mietwohnungen zu kaufen. Grund für dieses Verhalten ist nach Meinung der Erfolg-Redaktion die neue Regelung der Vermögensanrechnung bei der Gewährung des künftigen Arbeitslosengeldes II. Arbeitslose, die länger als ein Jahr erwerbslos werden, sind danach gezwungen, zunächst ihr gesamtes Vermögen oberhalb eines Freibetrages von rund 10.000 Euro aufzubrauchen, bevor sie das neue Arbeitslosengeld II erhalten.
Bevor es Hilfe vom Staat gibt, müssen die Empfänger des Arbeitslosengeldes II künftig nämlich zuerst Lebensversicherungen, Wertpapiere, Sparguthaben und selbst Bausparverträge opfern. Ausdrücklich geschützt bleibt nur das Wohneigentum. „Daher besteht künftig ein starker Anreiz, das eigene Vermögen vorrangig zum Kauf einer selbst genutzten Wohnung einzusetzen, um sich auf den Fall der Fälle frühzeitig vorzubereiten“, so die Fachdienst. Diese Regelungen sind zur Zeit noch wenigen Mietern bekannt, so dass das neue Kaufverhalten noch einige Zeit auf sich warten lassen könne. Die langfristigen Änderungen beim Vermögensaufbau seien aber schon abzusehen, ist sich der Erfolg sicher: „Demnächst wird es ratsamer sein, Immobilien nicht erst nach längerer Ansparphase im Alter zwischen 30 und 40 Jahren, sondern bereits wesentlich früher zu erwerben. So ist es in angelsächsischen Ländern sei langem üblich, dass sich bereits junge Familien ein kleines und preisgünstiges Eigenheim zulegen, das sie später, wenn das Einkommen steigt und die Familie größer wird, gegen eine teurere Immobilie eintauschen“. Experten mahnen eine möglichst sachliche und emotionslose Debatte über die derzeitigen Reformen in den Bereichen Arbeit und Soziales an, damit die Menschen nicht verunsichert werden und zu rationalem Handeln in der Lage sind.
06. Sep 2004

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ansgar Lange, verantwortlich.

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