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Dell-Expertenforum: Künftige Unternehmens-IT entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg

Von Dell GmbH

Im Rahmen der von Dell veranstalteten Diskussionsreihe "Meet the Experts" haben Experten am 19. Juli das Thema "Herausforderungen für CIOs - Trends, Chancen und Gefahren der Unternehmens-IT von heute" erörtert. Breiter Konsens bestand darüber, dass die...
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Frankfurt am Main, 22.07.2011 - Im Rahmen der von Dell veranstalteten Diskussionsreihe "Meet the Experts" haben Experten am 19. Juli das Thema "Herausforderungen für CIOs - Trends, Chancen und Gefahren der Unternehmens-IT von heute" erörtert. Breiter Konsens bestand darüber, dass die IT künftig eine noch wichtigere und strategischere Rolle für die Sicherung des Unternehmenserfolges spielen wird.

Auf der Dell-Veranstaltung "Meet the Experts" in München diskutierten vier Experten die künftige Rolle des CIOs und seiner Aufgabenfelder. Zudem kamen Themen wie die Nutzung von Cloud Computing, die "Consumerization of IT" mit der Verwendung privater Endgeräte im Unternehmen sowie die mit den neuen Trends einhergehenden Sicherheitsfragen zur Sprache. Moderiert wurde die Veranstaltung von Uwe Wiest, Advanced Solution Group Director Germany & Austria bei Dell. Im Rahmen der Diskussion wurden von den Teilnehmern einige wichtige Thesen formuliert.

Laut Prof. Dr. Walter Brenner vom Institut für Wirtschaftsinformatik an der Universität St. Gallen verändere sich die Zielrichtung der IT. Er sieht die Unternehmens-IT an einer Zeitenwende. "Die letzten Jahre waren durch Innovationen und Neuentwicklungen von Diensten und Konzepten gekennzeichnet. Nun beginnt der Abschnitt, in dem in der Unternehmens-IT die effiziente Nutzung dieser Innovationen im Vordergrund steht", so Brenner. Ein Beispiel dafür sei die einsetzende Nutzung des Cloud Computing, die einen flexibleren Einsatz von IT-Ressourcen ermögliche.

Den Aspekt der Sicherheit bei Cloud-Lösungen sprach Dr. Wolfgang Krips, Head of IT Infrastructure Services bei SAP in Walldorf, an. Obwohl es gesetzliche Vorschriften gebe, wo Daten gespeichert werden müssen, würden bestehende Regelungen dem Problem der unberechtigten Zugriffe nicht gerecht. "Ob der Einbruch in ein IT-System aus dem selben Bundesland oder aus China erfolgt, spielt für die Datensicherheit keine Rolle", führte Krips aus. "Daher ist nicht nur an die Absicherung der Systeme, sondern auch der Inhalte zu denken." Da es die absolute Sicherheit niemals geben könne, sei es eine Unternehmensentscheidung, wie viel man in die Absicherung der Systeme investieren wolle. Außerdem stelle sich die rechtliche Situation je nach Land unterschiedlich dar, so dass globale Unternehmensrichtlinien keine Lösung darstellten.

Nicht nur die zunehmende Nutzung des Cloud Computing, sondern auch die Einbeziehung privater Endgeräte der Mitarbeiter verändere die Unternehmens-IT. "Bring your own Device" (BYOD) werde nach Ansicht von Dr. Andreas H. König, CIO bei ProSiebenSat1 Media in Unterföhring, künftig zu einem immer wichtigeren Thema, da Mitarbeiter immer häufiger mit den ihnen vertrauten Geräten arbeiten wollten. Gleichzeitig bestünden in Unternehmen starke Sicherheitsbedenken, da sich durch die zunehmende Vermischung privater und dienstlich genutzter Geräte neue Risiken hinsichtlich der Sicherheit unternehmenskritischer Daten ergäben.

Übereinstimmung bestand darin, dass sich die Rolle des CIOs und seine Aufgaben in den nächsten zehn Jahren grundlegend wandeln werden, etwa hinsichtlich ihrer strategischen Verantwortung für die Sicherung des Unternehmenserfolges.

Dr. Dietmar C. Schlößer, CIO von Deloitte, vertrat die Ansicht, dass sich die Informationstechnologie immer mehr zum Gebrauchsgut in Unternehmen entwickle. "Durch diesen Wandel wird die Position des CIO, wie sie heute besteht, möglicherweise sogar überflüssig", führte Schlößer aus. Lediglich bei einem aktiven Beitrag der IT zum Wettbewerbsvorteil des Unternehmens ging er von einer gleichbleibenden strategischen Rolle aus.

König ergänzte: "Der CIO wird zunehmend zum Lösungsarchitekten, der für die Anforderungen des Geschäftsbetriebs zuständig ist." Dabei könne es sein, dass die Frage nach der eigenen IT-Infrastruktur in Zukunft eine untergeordnete Rolle spiele, da der CIO sein Know-how auch in Richtung externer Ressourcen entwickle.

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