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21
Jun
2005
Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik
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Fast Food kann tödlich sein! Hot Dogs und Co. erhöhen Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs

In einer aktuellen Studie der University of Hawaii (1, 2) kamen US-amerikanische Forscher zu dem Ergebnis, dass ein übermäßiger Verzehr von Hot Dogs, Würsten und anderen industriell verarbeiteten Fleischwaren – sogenannten processed meats – zu einem erhöhten Risiko von Bauchspeicheldrüsenkrebs führen kann, berichtet heute Diplom-Oecotrophologin Ann-Margret Heyenga von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen.

Die Forscher unter der Leitung von Ute Nothlings vom Krebsforschungszentrum der Universität von Hawaii in Honolulu präsentierten die Ergebnisse der multiethnischen Kohortenstudie (Multiethnic Cohort Study) jüngst aus Anlass des 96. Jahrestreffens der Amerikanischen Vereinigung für Krebsforschung (American Association for Cancer Research - AACR) in Anaheim, Kalifornien, USA. Von 1996 bis 2003 analysierte das Forscherteam von 190.545 Studienteilnehmern Daten über Ernährungs- und Rauchgewohnheiten, Vorkommen von Pankreaskrebs in der Familie und ethnische Zugehörigkeit. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass die Personen, die am häufigsten verarbeitetes Fleisch aßen, ein 67 Prozent erhöhtes Krankheitsrisiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs aufwiesen. Während ein großer Verzehr von Schwein und rotem Fleisch das Krebsrisiko um 50 Prozent erhöhte, konnten die Experten bei Geflügel, Fisch und Milchprodukten keinen Zusammenhang mit einer Krebserkrankungshäufigkeit feststellen. Insgesamt ermittelte das Forscherteam 482 Fälle von Bauchspeicheldrüsenkrebs. Entscheidend für das erhöhte Risiko von Pankreaskrebs ist jedoch nicht der Fett- oder Cholesteringehalt des Fleisches, sondern wie das Fleisch bearbeitet wurde, betonen die Forscher. Die während der Verarbeitung stattfindenden chemischen Reaktionen führen zum Entstehen von karzinogenen Substanzen wie heterozyklischen Aminen oder polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen, die für das erhöhte Krebsrisiko verantwortlich sind. Obwohl, laut Nothlings, weitere Forschungsarbeit notwendig ist, macht diese Studie jedoch deutlich, dass Gesundheitsbewusste den Verzehr von rotem verarbeiteten Fleisch reduzieren und statt dessen gedämpften oder fettarm zubereiteten Fisch und Geflügel für eine gesunde Ernährungsweise bevorzugen sollten, so Ann-Margret Heyenga abschließend.

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Susanne Sonntag, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 224 Wörter, 1864 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

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