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BASEL III ALS STOLPERSCHWELLE DER UNTERNEHMENSFINANZIERUNG IM MITTELSTAND

Von RICHAU CONSULTING & COLLEGEN

Hamburg, 28.11.2011: Was zur Stabilisierung des Finanz- und Bankensystems gedacht war, entpuppt sich immer mehr zur drohenden Stolperschwelle für den deutschen Mittelstand. Der Grundgedanke von Basel III, das Banken- und Finanzsystem zu stabilisieren und zugleich die Haftung von Staat und Steuerzahler zu beschränken, ist uneingeschränkt sinnvoll – nur sind die zur Umsetzung gewählten Maßnahmen allein weitgehend ungeeignet.
Nach den bitteren Erfahrungen der jüngsten Finanzkrisen haben sich die Bankenaufseher aus über 25 Ländern auf die Einführung von Basel III verständigt. Das bedeutet für die betroffenen Banken im Wesentlichen eine Erhöhung der Kernkapitalquote sowie Vorschriften zur Bilanzstruktur. Die neuen Regeln wurden vom Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht beschlossen, einem Zusammenschluss von Notenbanken und Finanzaufsichtsbehörden bei der in Basel ansässigen Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, der Zentralbank der Zentralbanken. "Nach den Baseler Risikoklassen ist die Investition in OECD-Staatsanleihen mit einem Risiko von 0 Prozent, die bankinterne Kreditvergabe mit einem Risiko von 20 Prozent und die Darlehensvergabe an Mittelstandsunternehmen mit einem Risiko von 75 Prozent behaftet," erläutert Raoul Richau, Unternehmensberater und General Manager der Beratungsagentur RICHAU CONSULTING. „Vor diesem Hintergrund ist selbst in Zeiten massiver Staatsdefizite die Investition in griechische, spanische oder italienische Staatsanleihen noch immer ohne Eigenkapitaleinsatz möglich, während Kredite für den Mittelstand aus Bankensicht zunehmend unattraktiver werden. Zudem sind die Regelungen nur für Banken bindend, nicht aber für andere Finanzmarktakteure wie Hedgefonds und Private-Equity-Gesellschaften.“ Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) rechnet allein für die zehn größten deutschen Banken mit einem zusätzlichen Kapitalbedarf von knapp 100 Milliarden Euro. Für Bankkunden drohen höhere Gebühren, für Bankaktionäre geringere Dividenden und für den mittelständischen Darlehensnehmer Kreditverknappung und die Verschärfung von Sicherheits- und Eigenkapitalanforderungen. Führende Wirtschaftsverbände wie der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) haben die Banken und Sparkassen bereits davor gewarnt, den Anforderungen an ihre eigenen Eigenkapitalquoten nicht durch eine Einschränkung der Kreditvergabe zu begegnen. Dennoch dürfte sich aufgrund der Baseler Beschlüsse die Unternehmensfinanzierung für den Mittelstand weiter verschärfen. FIRMENPORTRAIT RICHAU CONSULTING bietet bundesweite Unternehmensberatung für Mittelstand und Privatinvestoren mit den Beratungsschwerpunkten Strategie-Finanzen-Personal und StartUp-Beratung für Existenzgründer an den Standorten Hamburg-Bremen-Münster-Osnabrück. Dabei unterstützt RICHAU CONSULTING mittelständische Unternehmen mit einer maßgeschneiderten Finanzierungsberatung bei der Stabilisierung der Kapitalstrukturen und der Erfüllung der Eigenkapitalanforderungen, bei der Optimierung von Rating und Reporting, bei der Vorbereitung von Finanzierungsvorlagen und Bankgesprächen, und hilft dabei, die notwendige Unternehmensfinanzierung sicherzustellen.
01. Dez 2011

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Hinweis

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Raoul Richau (Tel.: +49 40 33313 773), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 321 Wörter, 2839 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Die Hanseatische Managementberatung RICHAU CONSULTING & COLLEGEN übernimmt Interim-CFO- und Beratungsmandate für inhabergeführte Mittelstands-Unternehmen und Unternehmens-Gruppen im norddeutschen Raum. Unseren Branchenschwerpunkt bilden traditionsreiche, mittelständisch-gewachsene, inhabergeführte Familienunternehmen und Unternehmensgruppen im Schifffahrts-, Logistik-, Immobilien- und Beteiligungssektor. Unser Tätigkeitsschwerpunkt umfasst die befristete Überbrückung personeller Vakanzen, sowie die Begleitung von Veränderungs- und Übergangsphasen, vorwiegend im Zuge von M&A-Prozessen und Umstrukturierungen.

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