Wir nutzen Cookies, um Ihren Besuch auf unserer Website und unseren Service zu optimieren.
Wir betrachten die weitere Nutzung unserer Website als Zustimmung zu der Verwendung von Cookies.
PortalDerWirtschaft.de



Suchmaschinenoptimierung mit PdW
mit Content-Marketing - Ihre News

Die Durststrecke der deutschen Druckindustrie

Von KLARTEXT ONLINE

Die Stimmung in der deutschen Druckindustrie ist schlecht

Nur noch 12 Prozent der Unternehmen erwarten, dass sich die Geschäftslage in den nächsten sechs Monaten verbessert, meldet der Bundesverband Druck und Medien (BVDM).
Die Stimmung in der deutschen Druckindustrie ist schlecht. Nur noch 12 Prozent der Unternehmen erwarten, dass sich die Geschäftslage in den nächsten sechs Monaten verbessert, meldet der Bundesverband Druck und Medien (BVDM). Vor allem den kleinen, mittelständischen Druckunternehmen mache der Strukturwandel und der starke Boom der elektronischen Medien zu schaffen. Deutlich werde dies, wenn man die langfristige Branchenentwicklung betrachte: Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Betriebe um 27,8 Prozent und die der Beschäftigten um 28,8 Prozent gesunken. Steigende Rohstoff- und Energiekosten werden zur Bedrohung Auch steigende Kosten belasten die Ertragslage der Druckindustrie. Der Preis für Verpackungspapiere stieg im Jahr 2010 um bis zu 36 Prozent, verkündete der BVDM auf der Jahrespressekonferenz Anfang Juli 2011 in Frankfurt am Main. Alarmierend seien auch die Energiepreise: Sie stiegen seit 2005 um 22,6 Prozent. Der Verband richtete einen eindringlichen Appell an die Politik, die mittelständischen Unternehmen endlich spürbar zu entlasten. Man müsse Arbeits- und Personalzusatzkosten begrenzen, damit die Druckunternehmen in Deutschland im europäischen Vergleich wettbewerbsfähig bleiben können. Dilemma: Kunden sind niedrige Preise gewöhnt Das Dilemma sei nun, dass die Rohstoffpreise stark steigen und sich nicht auf den Markt übertragen ließen, erklärt Marc Büttgenbach, Sales Director Labels and Consumables bei Bizerba und Vorstandsmitglied der Wirtschaftsverbände Papierverarbeitung (WPV). "Die Kunden sind an die niedrigen Preise aus der Krisenzeit gewöhnt, und viele Marktteilnehmer bleiben bei diesen Preisen. Dieser Trend lässt sich nicht nur bei Etiketten beobachten, sondern auch bei Verpackungen und Kartonagen". Die gute Nachricht: Die Nachfrage nach selbstklebenden Etikettenmaterialien habe sich bereits Ende des Jahres 2010 erholt und sogar das Vorkrisenniveau übertroffen. Tarifabschluss: Fauler Kompromiss oder Chance? Allein im Juni hatten sich rund 3000 Druckerei-Beschäftigte an Warnstreiks beteiligt. Scheinbar mit Erfolg: Sie erhielten im Dezember einmalig 280 Euro und eine lineare Lohnerhöhung von 2 Prozent. Kritik am Tarifabschluss äußert die Unternehmensberatung Apenberg und Partner. Die Einigung sei ein fauler Kompromiss: Tarifabschlüsse, die den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht mehr entsprächen, gefährdeten die Unternehmen, heißt es in einem Bericht des Druckspiegels: "Jeder, der verantwortlich eine Druckerei in Deutschland leitet, wird sich nun überlegen müssen, ob er sich weiter der Kreativlosigkeit und den überholten Fesseln des Manteltarifvertrags der Gewerkschaften aussetzen möchte". Anderer Meinung ist der Verband Druck und Medien in Baden-Württemberg (VDM). Der Tarifabschluss setze ein positives Zeichen. Er halte die Personalkosten für das Jahr 2011 konstant und man können nun über 33 Monate bis ins Jahr 2013 planen, heißt es im aktuellen Wirtschaftsbericht. Firmenkontakt KLARTEXT ONLINE KLARTEXT ONLINE Auf dem Heidgen 27 53127 Bonn Deutschland E-Mail: info@klartextonline.com Homepage: http://www.klartextonline.com Telefon: 0228 Pressekontakt KLARTEXT ONLINE KLARTEXT ONLINE Auf dem Heidgen 27 53127 Bonn Deutschland E-Mail: info@klartextonline.com Homepage: http://www.klartextonline.com Telefon: 0228
15. Dez 2011

Bewerten Sie diesen Artikel

2 Bewertungen (Durchschnitt: 3.5)

Teilen Sie diesen Artikel

Keywords

Hinweis

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, KLARTEXT ONLINE, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 414 Wörter, 3383 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Kommentar hinzufügen

Name*
E-Mail*
Institution
Website
Ihr Kommentar*

Weitere Pressemeldungen von KLARTEXT ONLINE


Kundenorientierung auf dem Prüfstand

DISQ verleiht Servicepreis 2012

08.02.2012
08.02.2012: Hier stimmt die Qualität - die Gewinner des Servicepreises 2012 Der Coffee-Shop Starbucks, der Ökostromanbieter Lichtblick und der Netzbetreiber Kabel Deutschland überzeugten mit Top-Service. In der Kategorie "E-Commerce" hatten die Online-Shops von S. Oliver und Zalando sowie die Internet-Apotheke Mediherz die Nase vorn. In punkto Gesundheit gewannen die Krankenkassen AOK Rheinland/ Hamburg, BKK Mobil Oil und die Deutsche BKK. Auch Banken standen auf dem Prüfstand. Das Rennen machten die Direktbanken ING-Diba, S Broker und die Hamburger Volksbank. Kundenmonitor 2011: Verbraucher ... | Weiterlesen

Die Deutschen und ihre Arbeitsunfälle

Auch Burnout gesellt sich dazu

27.01.2012
27.01.2012: Deutschland zähle aber nach wie vor zu den Ländern mit den sichersten Arbeitsbedingungen, erklärt Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der DGUV: "Wir wissen, dass gerade bei neuen Mitarbeitern die Unfallzahlen über dem Durchschnitt liegen. Es dauert, bis sie sich mit Betrieb und Tätigkeit vertraut gemacht haben." Umso wichtiger sei es, Beschäftigte gründlich und verantwortungsvoll einzuweisen. Platz 1: Stürzen, Stolpern und Ausrutschen Die meisten Arbeitsunfälle, nämlich mehr als 20 Prozent, betreffen Hände und Finger. Das belegen Zahlen der Berufsgenossenschaft für Gesu... | Weiterlesen

Chance oder Spuk? Die Renaissance der regionalen Lebensmittel

Verbraucher wollen ins Regionale investieren, fühlen sich aber oft nicht gut informiert

26.01.2012
26.01.2012: "Es gibt viele erfolgreiche Anbieter, die ihre regional erzeugten Produkte mit großem Engagement bewerben. Bisher kann der Kunde aber leider nicht immer erkennen, ob drin ist, was draufsteht", erklärte Aigner vergangenen Mittwoch auf der Grünen Woche. Er müsse auf den ersten Blick erkennen können, warum ein Hersteller sein Produkt regional nennt. Aigner wolle deshalb an einer besseren Regionalkennzeichnung arbeiten. Regioboom nach Bioboom: Der Schwindel mit regionalen Lebensmitteln Auf den Bioboom folge nun der Regioboom, schreibt die Zeitschrift "Öko-Test", und bringt Beispiel... | Weiterlesen