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An Silvester kann es wieder zu Engpässe im Netz kommen

Von BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

70 Prozent der Deutschen rufen zu Sylvester an / BITKOM erwartet 310 Millionen SMS in der Neujahrsnacht / Tipps für den SMS-Versand zum Jahreswechsel

Fast drei Viertel aller Deutschen (71 Prozent) übermitteln Grüße zum neuen Jahr per Telefon. 39 Prozent schicken eine SMS - zwei Jahre zuvor waren es 33 Prozent. 35 Prozent planen in diesem Jahr, Briefe oder Postkarten zu schicken. Jeder vierte Bundesbürger...

Berlin, 28.12.2011 - Fast drei Viertel aller Deutschen (71 Prozent) übermitteln Grüße zum neuen Jahr per Telefon. 39 Prozent schicken eine SMS - zwei Jahre zuvor waren es 33 Prozent. 35 Prozent planen in diesem Jahr, Briefe oder Postkarten zu schicken. Jeder vierte Bundesbürger (27 Prozent) will Mails schreiben, jeder siebte (14 Prozent) wird Grüße in Form eines Web-Eintrags aussprechen, etwa in Communitys oder Blogs. Jeder Elfte will für die Grüße eine Handy-App nutzen, 4 Prozent senden mobil eine Video- oder Bilddatei (MMS). Nur 1 Prozent verschickt überhaupt keine Grüße. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des BITKOM. "Die Kommunikationsformen der einzelnen Altersgruppen unterscheiden sich sehr stark", sagte Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des BITKOM. "Senioren schreiben zum neuen Jahr gerne Karten oder rufen an, Teenager und Twens schicken eher eine SMS und Mail oder nutzen soziale Netzwerke."

So wollen 69 Prozent aller Personen unter 30 Jahren eine SMS senden, doch nur 7 Prozent der Senioren. Der Hightech-Verband erwartet in diesem Jahr 310 Millionen SMS zu Silvester. Die Jüngeren nutzen deutlich häufiger auch andere elektronische Formen, um ihre Glückwünsche zu übermitteln: 45 Prozent schreiben eine Mail, jeder Dritte (33 Prozent) schreibt einen Eintrag auf einer Online-Plattform, jeder fünfte verschickt Grüße per Messenger-App.

BITKOM gibt Tipps, damit die Neujahrsgrüße per SMS ohne Verzögerung ankommen:

Technischer Hintergrund

Beim SMS-Versand kann es zwischenzeitlich zu Verzögerungen kommen. Denn die SMS wird nicht von einem Mobiltelefon direkt zu einem anderen gesendet. Grundsätzlich landet die SMS nach dem Abschicken zunächst in der Kurzmitteilungszentrale des Netzbetreibers. Dort wird geprüft, welchen Mobilfunkanbieter der Empfänger benutzt. Bleibt die SMS im eigenen Netz, verschickt die Kurzmitteilungszentrale die Nachricht an das Empfängertelefon, sobald dieses eingeschaltet und im Netz eingebucht ist. Andersfalls übermittelt sie die Nachricht an das Zielnetz. Von hier wird die SMS dann an das Mobiltelefon des Empfängers verschickt. Sorgen machen muss sich wegen der Verzögerungen aber niemand. Alle versendeten SMS kommen beim Empfänger an.

1. Vor Mitternacht verschicken

Wer die Silvester-SMS einige Minuten vor Mitternacht verschickt, rutscht schon vor dem großen Andrang durch die Leitung. Allerdings ist in diesem Fall nicht ausgeschlossen, dass die Neujahrsgrüße noch im alten Jahr vom Empfänger gelesen werden.

2. SMS vorschreiben und an Empfängerliste senden

Schnell auf den Weg bringen können Mobiltelefonierer Neujahrsgrüße, wenn sie den Text der SMS vorschreiben und als Entwurf speichern. Zum Jahreswechsel müssen sie dann keine Zeit mit dem Tippen verbringen. Wer mehrere Freunde mit gleichlautenden Grüßen versorgen möchte, sollte außerdem eine Empfängerliste anlegen. Ein Knopfdruck genügt, schon gehen alle SMS auf die Reise.

3. Mit Terminversand entspannt weiterfeiern

Wer für Neujahrsgrüße die Silvesterparty nicht unterbrechen möchte, sollte das Internet nutzen. Denn viele Netzbetreiber und E-Mail-Anbieter bieten einen zeitversetzten SMS-Versand an. Damit können in aller Ruhe die Grüße vorbereitet werden. Der eigentliche Versand wird dann automatisch zum vorher ausgewählten Zeitpunkt ausgelöst. Dann gehört man zu den ersten, deren Grüße versandt werden. Doch auch beim Terminversand ist die große Nachfrage zu berücksichtigen. Es empfiehlt sich, den Versandzeitpunkt mehrere Minuten vor Mitternacht zu setzen. Außerdem sollten die Nutzungsbedingungen genau unter die Lupe genommen werden. In manchen Fällen werden zusätzliche Gebühren erhoben.

Methodik: Das Marktforschungsinstitut Aris befragte Ende Dezember im Auftrag des BITKOM 1.000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland. Die Befragung ist repräsentativ.

28. Dez 2011

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