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Eigenes Kraftwerk im Haus

Von Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern

Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern empfiehlt neue Mikro-Blockheizkraftwerke

Bei Automotoren entweicht jede Menge Wärme, die größtenteils ungenutzt verloren geht. Viel effizienter arbeitet ein Blockheizkraftwerk (BHKW). Hier treibt der Motor einen Generator an, der Strom erzeugt, und die entstehende Abwärme wird an das Heizungssystem abgegeben. Resultat ist ein kleines Kraftwerk für zu Hause, das es nun auch in der richtigen Größe für Einfamilienhäuser gibt. „Diese Anlagen können zu einer umwelt- und klimaschonenden Revolution in den Heizungskellern führen“, sagt Klaus Rubach, Sprecher des Initiativkreises Stadtwerke Nordbayern.
Der Zusammenschluss von rund 20 Stadtwerken engagiert sich bereits seit Längerem für die moderne Art zu heizen. Rubach bezeichnet mit Erdgas betriebene BHKW als ideale Brückentechnologie ins Zeitalter der erneuerbaren Energien. „Zum einen gehen diese Anlagen dank Kraft-Wärme-Kopplung extrem sparsam mit Energie um, zum anderen entstehen bei Verwendung von Erdgas nur wenig Schadstoffe und Kohlendioxid.“ Bei den Mitgliedern des Initiativkreises werde immer häufiger nach BHKWs gefragt. Wer eine individuelle Beratung wünsche, sei bei den Energieberatern der Stadtwerke an der richtigen Adresse. Außerdem ist unter www.initiativkreis-stadtwerke.de so gut wie alles über die Strom erzeugende Heizung nachzulesen. Im Rahmen der Initiative „Blockheizkraftwerke für alle“ wurden bereits zahlreiche Daten, Fakten und Bilder ins Netz gestellt. Zudem werden die Angaben permanent ergänzt und aktualisiert. Laut Rubach möchte der Initiativkreis damit möglichst viele Hausbesitzer und Betriebe in der Region über die moderne Heizungsalternative informieren. „Wir sind überzeugt davon, dass BHKW einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende leisten werden.“ Grund dafür sei nicht nur der hohe Wirkungsgrad von BHKW, sondern auch eine Stabilisierung des Stromnetzes, in das immer mehr regenerative Anlagen einspeisen. Konkret: Wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht, könnten viele dezentrale BHKW in die Bresche springen und Strom liefern. Schub durch Mikro-BHKW und staatliche Förderung Einen entscheidenden Schub erwartet der Initiativkreis von den neuen Mikro-BHKW, die geringere elektrische Leistungen haben als die längst etablierten größeren Anlagen. Typisch für die Mikro-Versionen sind Werte von ein bis zwei Kilowatt, was ideal ist fürs normale Einfamilienhaus. Um nämlich wirtschaftlich betrieben werden zu können, müssen die Anlagen möglichst viele Stunden im Jahr arbeiten. Das heißt: Es darf nicht mehr Wärme produziert werden, als für die Raumheizung und die Erhitzung des Brauchwassers benötigt wird. Genau das leisten die Kleinstkraftwerke, mit denen die Hersteller deshalb einen breiten Kundenkreis ansprechen. Bisher seien es vor allem langfristig denkende und sehr umweltbewusste Kunden, die sich für ein Mikro-BHKW entscheiden, berichtet Rubach. Experten prognostizieren aber sinkende Preise durch eine Zunahme der Nachfrage und immer mehr Modelle. Wichtig in diesem Zusammenhang dürfte die Wiederaufnahme der staatlichen Förderung sein. Ab 1. April 2012 können Interessierte Anträge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellen. Um förderfähig zu sein, müssen Mikro-BHKW unter anderem mindestens 15 Prozent Primärenergie einsparen. Der Zuschuss ist nach der elektrischen Leistung gestaffelt und beträgt für 1-Kilowatt-Anlagen 1.500 Euro. Hintergrund: Dem Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern gehören rund 20 lokale und regionale Energieversorger an. Der Zusammenschluss dient der Bündelung von Kompetenzen und Erfahrungen sowie der Koordination gemeinsamer Aktivitäten im Interesse der Kunden. Internet: www.initiativkreis-stadtwerke.de. Ansprechpartnerin für die Presse: Siynet Spangenberg, Fröhlich PR GmbH, Tel. (09 21) 7 59 35-53, E-Mail s.spangenberg@froehlich-pr.de V.i.S.d.P.: Detlef Fischer, VBEW e. V., Akademiestraße 7, 80799 München
01. Feb 2012

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