Pressemitteilung von: Galerie für Kulturkommunikation
Rechtzeitig vor ihrer Sommerpause legt die Galerie für Kulturkommunikation ihr aktuelles Programm für die Veröffentlichungen im Herbst 2012 vor.
Klischee und Realität - zum Herbstpublikationsprogramm 2012 der Galerie für Kulturkommunikation Rainer Strzolka
Die Galerie für Kulturkommunikation präsentiert in ihren Ausstellungskatalogen ein Konzept, welches die Frage erörtert, wie weit wir ein realistisches Bild von der Welt haben können. Diese Frage ist federführend bei der Bildauswahl der publizierten Bände. Die Vorstellungen, die wir von bereisten Orten haben, sind immer bildhafter Natur. Wir leben in einer Zeit, deren Realität durch fremd vermittelte Bilder bestimmt wird. Vielfach wird Realität durch diese Bilder überhaupt erst legitimiert, und es drängt sich die Frage auf, ob diese Bilder tatsächlich die Realität erzeugen, oder ob es hinter diesen Bildern eine eigene Realität gibt, die wir oftmals aber gar nicht mehr wahrnehmen. Wie real bilden Photographien unsere Realität ab?
Die Rede ist nicht von den mit Bildbearbeitungsprogrammen manipulierten Fotos, die sich für den Stümper als Kunst darstellen, nur weil er einen Retro-Effektfilter über das Bild gelegt hat. Die Rede ist auch nicht von den immer gleichen Urlaubsbildern, wo Coladosen am Strand, oder die eigenen Füße ebendort abgebildet werden und auch nicht von den Bildern, auf denen tolle Hechte sich an den schiefen Turm von Pisa lehnen oder den Eifelturm zusammenquetschen.
Klischee und Realität - zum Herbstpublikationsprogramm 2012 der Galerie für Kulturkommunikation Rainer Strzolka
Die Galerie für Kulturkommunikation präsentiert in ihren Ausstellungskatalogen ein Konzept, welches die Frage erörtert, wie weit wir ein realistisches Bild von der Welt haben können. Diese Frage ist federführend bei der Bildauswahl der publizierten Bände. Die Vorstellungen, die wir von bereisten Orten haben, sind immer bildhafter Natur. Wir leben in einer Zeit, deren Realität durch fremd vermittelte Bilder bestimmt wird. Vielfach wird Realität durch diese Bilder überhaupt erst legitimiert, und es drängt sich die Frage auf, ob diese Bilder tatsächlich die Realität erzeugen, oder ob es hinter diesen Bildern eine eigene Realität gibt, die wir oftmals aber gar nicht mehr wahrnehmen. Wie real bilden Photographien unsere Realität ab?
Die Rede ist nicht von den mit Bildbearbeitungsprogrammen manipulierten Fotos, die sich für den Stümper als Kunst darstellen, nur weil er einen Retro-Effektfilter über das Bild gelegt hat. Die Rede ist auch nicht von den immer gleichen Urlaubsbildern, wo Coladosen am Strand, oder die eigenen Füße ebendort abgebildet werden und auch nicht von den Bildern, auf denen tolle Hechte sich an den schiefen Turm von Pisa lehnen oder den Eifelturm zusammenquetschen.
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