info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Galerie für Kulturkommunikation |

Island - Hveravellir - Neuer Katalog bei der Galerie für Kulturkommunikation 28.11.2012

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 4)


Installation und Katalog zeitgleich publiziert


Inmitten des Kjölur und am Nordrand des Kjalhraun liegt das Thermalgebiet Hveravellir mit brodelnden Quellen und Solfataren. Schon die Reisenden im Mittelalter schätzten das Bad in den warmen Quellen. Es gibt noch heute Wanderer, die in den heißen Quellen kochen. Das Gebiet umfasst rund 20 Quellen. Bláhver, die »blaue Quelle« hat ein 7 m großes Becken mit Sinterablagerungen und türkis- bis aquamarinblauem Wasser. Als die schönste gilt Fagrihver, deren klares Wasser türkis schimmert. Im Lavafeld Kjalhraun hatte sich im 18. Jh. Der Sage nach der Geächtete Fjalla Eyvindur mit seiner Frau versteckt.
Hveravellir liegt an der Kjolur-Straße (F35), die über das mittlere Hochland von Gullfoss im Süden bis nach Blondudal im Norden verläuft. Die Länge der Straße beträgt 200 Kilometer.
Zwischen Gullfoss und Hveravellir liegen ungefähr 90 Kilometer, nach Blöndudal sind es nochmal 110 Kilometer. Hveravellir liegt ungefähr auf halber Strecke zwischen Reykjavik und Akureyri, die Entfernung zu beiden Städten beträgt jeweils ungefähr 200 Kilometer.
Der vorliegende Band zeigt die Schönheit dieses Gebietes in prachtvollen Bildern.

Rainer Strzolka
Susanne Engelmann-Strzolka
Hveravellir.
Hannover: Verlag für Ethnologie 2011.
79 S. : 102 Photographien.
ISBN 3-86421-975-2
34 €
Bestellung nur über den Buchhandel.
Besuchen Sie uns auch im Internet www.galerie-fuer-kulturkommunikation.com



Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Anne Grewe, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 186 Wörter, 1433 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: Galerie für Kulturkommunikation

Die Idee, eine Galerie für Kulturkommunikation zu gründen, beruht auf einer geselligen Gesprächsrunde, im Dezember 2002 in einer Wohnung im Münchner Westend, wo Rüdiger Belter zu einem Gesprächsabend über Dingkultur" einlud.

Belter, im Privatleben Geschäftsmann, stellte seine Privatwohnung als Salon für Künstler zur Verfügung, die dort, im privaten Ambiente, ihre Kunst ausstellten zwischen Bücherregalen und Aktenordnern. In seiner Küche und im Schlafzimmer waren Lithographien und Skulpturen zu sehen, Gemälde und Zeichnungen, digitale Installationen und Videofilme.

Wir nahmen diese Idee auf und verpflanzten sie in die deutsche Provinz. In den wechselnden Privatwohnungen im Umfeld der Universität Hannovers, die nicht gerade als eine der Geistesgrössen der Welt bekannt ist, bei einem schlichten Literaturwissenschaftler, fanden sich Bilder von Julia Ostertag neben Eberhard Schlotter, Lebadanc, Grenz- und Fussmann, Paul Wunderlich, GB Fuchs, Sarah Schumann und dem mittlerweile zu Baumarktkunst herabgesunkenen Bruno Bruni.

All dies in Zusammenklang mit dem Besuch von Spitzenköchen und Musikern, die beitrugen zu aufregenden Begegnungen zwischen Mensch und Kunst. Gemeinsam entwickelten wir die Idee, daß die Kunst wichtiger sei als der Mensch, weil der Mensch sowieso sterben müsse. Einige Kühne wagten sich an die These, daß es sinnvoller sei, Geld für Kunst auszugeben als für Sozialhilfe.

Bei vielen dieser Begegnungen war Photographie ein wesentliches Element. Man photographierte sich gegenseitig, um dem Anlaß ein wenig dauerhafte Bedeutung zu verleihen.

Viele der photographischen Zeugen dieser Zeit sind Vergangenheit. Speichermedien versagten ihren Dienst gerne dann, wenn sie dazu dienen sollten, dem nachlassenden Gedächtnis auf die Sprünge zu verhelfen.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich ein Schwerpunkt auf analoger Photographie. Viele der Besucher unserer Galerie sind der Ansicht, daß die Digitalisierung der Welt ein Fehler ist. Photographie wird zu einem reinen Anhängsel des Computers, es gebricht ihr an einem definierten Original. Analoge Photographie hat nicht nur einen eigentümlichen Charme. Sie ist auch in ihrer Schlichtheit bestechend in einer Zeit, die das Maßlose liebt.

Man kann selbstverständlich 2700 digitale Fotos vom 12. Geburtstag seines Neffen anfertigen. Man sollte es aber besser sein lassen. Ohne jede Technik kann ich heute in ein Dia-Magazin schauen und mir dort Bilder meiner kuchenverschlingenden Tante Grete Krönert anschauen. Es ist sehr fraglich, ob eine digitale Datei so lange gehalten hätte. Tante Grete schaut seit 1986 die Herrlichkeit Gottes.

Ein ganzer Kosmos von Empfindungen kann so evoziert werden durch die techniklose Betrachtung eines kleinen Stückchens Celluloid.


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Galerie für Kulturkommunikation lesen:

Galerie für Kulturkommunikation | 29.11.2017

Mit der Lomo Sprocket Rocket unterwegs

Schlichter als mit der Lomo Sprocket Rocket kann man nicht mehr fotografieren. Die Ergebnisse sind faszinierend, erst recht wenn das schlichte Gehäuse mit abgelaufenen Filmen kombiniert wird. Schauen Sie sich unsere Arbeiten an unter https://www.gal...
Galerie für Kulturkommunikation | 27.01.2014

Hotel Bogota - eine Legende lebt weiter

Hotel Bogota im Bild – eine Legende lebt weiter Mit dem 30. November 2013 verschwand ein Stück Berliner Kultur – Das Hotel Bogota. Das Hotel – eines der letzten Salonhotels – war ein Unikat, zentral gelegen am Kurfürstendamm mit einem unve...
Galerie für Kulturkommunikation | 22.01.2014

Neue Kataloge der Galerie für Kulturkommunikation jetzt als e-books

Neue Kataloge auch als e-books in der Galerie für Kulturkommunikation Die Galerie für Kulturkommunikation baut ihr Publikationsprogramm aus. Nach und nach erscheinen alte Kataloge und Projekte im kindle- und epub-Format; alte Kataloge werden kü...