Diese Webseite verwendet Cookies. Mehr Infos

Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
GenoGyn Pressestelle |

Gynäkologen warnen vor heimlichen Helfern gegen Hautalterung

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 4)


Vaginalcreme ins Gesicht, Analsalbe an den Hals?

Köln. Sie sind eigens konzipiert, um die unangenehmen Begleiterscheinungen der Wechseljahre zu lindern: Gezielt in der Scheide angewendet, fördern Vaginalcremes die Durchblutung der Schleimhäute. Trockenheit und andere Beschwerden verschwinden, die Haut wird elastischer und widerstandsfähiger gegen Entzündungen und Infektionen. Diesen Effekt entdecken Frauen zunehmend als Geheimwaffe gegen die Hautalterung an ganz anderer Stelle. Sie lassen sich die verschreibungspflichtigen Cremes vom Arzt für die Scheide verordnen, behandeln damit jedoch Gesicht, Hals und Hände. In Internet-Foren preisen begeisterte Anwenderinnen den faltenglättenden Effekt der Cremes, die die Haut angeblich um Jahre jünger machen. Nach Schätzungen der frauenärztlichen Genossenschaft GenoGyn nutzt etwa jede zehnte Frau, die sich eine Vaginalcreme verschreiben lässt, diese zweckentfremdet zur Faltenglättung im Gesicht. Selbst Hämorrhoidensalben, die oft Cortison enthalten, empfehlen unerschrockene Nutzerinnen aufgrund ihrer gefäßverengenden Wirkung als Geheimtipp gegen Krähenfüße und Gesichtsfalten.

Fast alle Vaginalcremes enthalten Hormone aus der Gruppe der Östrogene. Deren körpereigene Produktion lässt in den Wechseljahren nach, in der Folge beschleunigt sich die Hautalterung am gesamten Körper maßgeblich. Hier setzen die hormonhaltigen Cremes an. Wirkstoffe wie Estriol, ein Hormon aus der Gruppe der Östrogene, sind in vielen Cremes in geringen Mengen enthalten.

Doch die Frauenärzte der GenoGyn raten davon ab, sich ins Gesicht zu reiben, was für den Einsatz an Geschlechtsorganen und After entwickelt ist. Am falschen Ort aufgetragen, können manche der in den Cremes und Salben enthaltenen Substanzen unter anderem Allergien und Hautreizungen auslösen. "Wenn sie zweckentfremdet angewendet und falsch dosiert werden, haben die hormonhaltigen Cremes klare Risiken und Nebenwirkungen", erklärt GenoGyn-Vorstandsmitglied Dr. Jürgen Klinghammer. "Ein solches verschreibungspflichtiges Produkt sollte man auf keinen Fall in Eigenregie im Gesicht anwenden", warnt der Kölner Gynäkologe.

Auf die schönheitsfördernden Effekte östrogenhaltiger Mittel brauchen Frauen trotzdem nicht zu verzichten. Fachmediziner wie Prof. Dr. Bernd Kleine-Gunk, Frauenarzt, Anti-Aging Experte und Präsident der German Society of Anti-Aging Medicine (GSAAM), weisen auf rezeptpflichtige Alternativen zu Vaginalcremes hin: Hormonkosmetika, die in ihren Inhaltsstoffen speziell für den Einsatz an Gesicht, Dekolleté und Händen konzipiert sind. Diese Präparate sind in den Wirkstoffkombinationen auf das jeweilige Bedürfnis abgestimmt und wirken gegen die sogenannte endogene Hautalterung durch den Hormonmangel nach den Wechseljahren.

"Während der Wechseljahre wird die Haut in allen Schichten dünner, knittrig und trocken. Das ist hormonell bedingt und lässt sich auch hormonell behandeln, indem die Hormone wieder zugeführt werden. Anders als bei der oralen Hormontherapie wirkt Hormonkosmetik bei richtiger Dosierung nur lokal ohne in das gesamte System einzugreifen", sagt Präventionsmediziner Prof. Kleine-Gunk. Mittlerweile gibt es viele Fachärzte, die sich auf die sogenannte ästhetische Endokrinologie spezialisiert haben.



Weitere Informationen:

Pressestelle GenoGyn

Sabine Martina Glimm

Stremelkamp 17

21149 Hamburg

Telefon: 040 / 79 00 59 38

Telefax: 040 / 70 38 11 88

E-Mail: genogyn@hansewort.de

Internet: www.genogyn.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Frau Sabine Glimm (Tel.: 040 / 79 00 59 38), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 441 Wörter, 3540 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Unternehmensprofil: GenoGyn Pressestelle


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von GenoGyn Pressestelle lesen:

GenoGyn Pressestelle | 08.01.2019

Frauenärzte der GenoGyn warnen vor Informationsdefiziten: Eierstockkrebs - das unbeachtete Karzinom der Frau


Dennoch ist das öffentliche Bewusstsein für diese Erkrankung schwach ausgeprägt, wie eine Online-Umfrage jüngst ergeben hat. "Nach der internationalen Umfrage unter Frauen mit Ovarialkarzinom haben in Deutschland insgesamt 79,3 Prozent der Befragten vor ihrer Diagnose noch nie von Eierstockkrebs gehört oder zumindest nichts über die Erkrankung gewusst", sagt Prof. Dr. Friedrich Wolff aus dem...
GenoGyn Pressestelle | 21.09.2018

Zusatzqualifikation Präventionsmedizin


Individualisierte Prävention statt Reparaturmedizin: Nach dieser Devise macht sich die Ärzteorganisation GenoGyn seit Jahren für die Präventionsmedizin stark, besonders auch mit ihren zertifizierten Fortbildungen für Frauenärztinnen und -ärzte. Die Ausbildungsstaffel 2019 findet in zwei Blöcken am 25. und 26. Januar sowie am 22. und 23. Februar 2019 in Köln statt und fasst relevante Erken...
GenoGyn Pressestelle | 10.09.2018

Tabuthema Scheidentrockenheit: Frauenärzte informieren


Gereizte oder juckende Scheidenschleimhaut mit Blasenbeschwerden, Brennen beim Wasserlassen sowie Beschwerden und Schmerzen oder sogar Blutungen beim Verkehr: Scheidentrockenheit hat äußerst unangenehme Folgen und ist, besonders nach den Wechseljahren, ein häufiges Phänomen. "Nach der Menopause leidet etwa jede zweite Frau unter dem sogenannten urogenitalen Menopausen-Syndrom, aber nur wenige...