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Lead User Program von National Instruments ebnet den Weg für 5G-Mobilfunkstandards

Von National Instruments Germany GmbH

Forscher im Bereich der Mobilfunkkommunikation setzen Graphical System Design ein, um dem Frequenzmangel entgegenzuwirken

National Instruments (Nadaq: NATI), einer der Marktführer in den Bereichen Mess- und Prüftechnik, Datenerfassung sowie computerbasierter Automatisierung, arbeitet mit mehreren namhaften Forschungseinrichtungen zusammen, die auf die Bereiche Mobilfunk...

München, 29.10.2013 - National Instruments (Nadaq: NATI), einer der Marktführer in den Bereichen Mess- und Prüftechnik, Datenerfassung sowie computerbasierter Automatisierung, arbeitet mit mehreren namhaften Forschungseinrichtungen zusammen, die auf die Bereiche Mobilfunk und drahtlose Kommunikation, insbesondere auf die kommende Generation des Mobilfunkstandards 5G, spezialisiert sind. Die weite Verbreitung intelligenter, mobiler Endgeräte hat zu einem Mangel an Frequenzen im drahtlosen Spektrum geführt. Forscher suchen daher nach neuen Möglichkeiten zur Lösung des Bandbreitenproblems sowie zur Erhöhung der Netzdatenkapazität. Marktanalysten prognostizieren, dass die Nachfrage nach Frequenzen in den USA die Kapazität bis zum Jahr 2017 bei Weitem übertreffen wird.

Durch das RF/Communications Lead User Program arbeitet NI mit führenden Forschungsinstituten weltweit zusammen, um Probleme hinsichtlich der Netzkapazität in Angriff zu nehmen. Zu den ins Programm aufgenommenen Forschungsinstituten zählen:

- NYU Wireless

- TU Dresden

- University of Notre Dame

- Rutgers, The State University of New Jersey

- University of California at Berkeley/Berkeley Wireless Research Center

- The University of Texas at Austin/Wireless Networking and Communications Group (WNCG)

- Texas A&M University, College Station, Texas

Die am Lead User Program beteiligten Forschungseinrichtungen beschleunigen die Erstellung von Prototypen mit dem Graphical System Design. Konventionelle Methoden und verschiedene Werkzeuge machen die Prototypenerstellung kostspielig und können zu einer um Jahre längeren Entwicklungszeit führen, da sich Forscher lange mit dem richtigen Werkzeugumgang befassen müssen und sich der Fokus so von der eigentlichen Forschungsarbeit wegbewegt. Das Konzept des Graphical System Design reduziert die Zeit, die für den Übergang von der Theorie zu praktischen Ergebnissen in einer realen Umgebung benötigt wird, erheblich.

"Die Komplexität gegenwärtiger Herausforderungen im Bereich der drahtlosen Kommunikation erfordert einen neuen Designansatz", erklärt Professor Sundeep Rangan von NYU Wireless. "Es war uns möglich, einen funktionalen LTE-Prototypen in nur wenigen Monaten als ein fundamentales Element im Rahmen unserer Forschung zu entwickeln."

Die TU Dresden trat dem RF/Communications Lead User Program im Jahr 2011 bei und zeigte auf der NIWeek 2013 in Austin, Texas, einen vollständig funktionalen GFDM-Prototypen (Generalized Frequency Division Multiplexing).

"Der rapide Fortschritt von der Simulation hin zur Prototypenerstellung war überraschend", so Gerhard Fettweis, Leiter der Vodafone Stiftungsprofessur an der TU Dresden. "Wir verfügen nun über einen funktionalen GFDM-Prototypen, um deutlich die Vorteile dieses Konzepts für 5G-Kommunikation aufzuzeigen; unserem Team wird es aber auch ermöglicht, andere Aspekte des 5G-Systems zu erforschen, darunter auch die schichtenübergreifende Optimierung mit einer neuen physikalischen Schicht."

"Als Teil des Lead User Program von National Instruments hat unser Team Kanalmodelle für Spektren, die über traditionellen Mobilfunkfrequenzen liegen, entwickelt und gemessen", erläutert Professor Ted Rappaport von NYU Wireless. "Auf dem Weg zur 5G-Kommunikation wird der Einsatz in diesen neuen Frequenzbereichen unabdingbar sein."

"Bei WNCG haben wir bereits mehrere Forschungsprojekte mit dem National Instruments Lead User Team durchgeführt, angefangen bei Interferenzanpassung bis hin zu Interferenzunterdrückung im MIMO-System (Multiple Input, Multiple Output)", berichtet Robert Heath, Vorsitzender von WNCG und Professor an der University of Texas at Austin. "Bisher wurde bei all diesen Projekten eine beschleunigte Prototypenerstellung erzielt und wir möchten auf der bereits durchgeführten Forschung aufbauen."

Mehr zum RF/Communications Lead User Program

National Instruments hat bereits mehrere Lead User Programs erarbeitet, um die Forschung der nächsten Generation, u. a. in den Bereichen Steuer- und Regelungstechnik, Mechatronik und Robotik, mit dem gemeinsamen Ziel zu unterstützen, in kurzer Zeit von der Theorie zur Prototypenerstellung überzugehen. Das 2010 gegründete RF/Communications Lead User Program umfasst derzeit 10 Forschungseinrichtungen, die an einer Vielzahl von 5G-Kommunikationsprojekten arbeiten.

Mehr Informationen unter www.ni.com/sdr.

29. Okt 2013

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