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Gratis-Software und Online-Druckdienste für 3D

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Einsteigen ins 3D-Drucken ist ganz einfach


Das Drucken von Gegenständen, den sogenannten 3D-Druck, kann man zum Beispiel sehr preiswert mit Internetdienstleistern ausprobieren. Vorlagen findet man im Netz zuhauf, und wer lieber eigene Designs kreiert, findet dazu inzwischen sogar kostenlose Software,...

Hannover, 04.11.2013 - Das Drucken von Gegenständen, den sogenannten 3D-Druck, kann man zum Beispiel sehr preiswert mit Internetdienstleistern ausprobieren. Vorlagen findet man im Netz zuhauf, und wer lieber eigene Designs kreiert, findet dazu inzwischen sogar kostenlose Software, schreibt das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe 24/13.

Der Charme des 3D-Drucks erschließt sich ganz schnell, wenn man ein zwar einfaches, aber nirgends mehr erhältliches Ersatzteil braucht, etwa für eine antike Stehlampe, oder wenn der zerbrochene Deckel der Teekanne auch mit viel Klebstoff nicht mehr zu retten ist. Wenn eine Schachfigur verschwunden ist, lässt sich von ihrem Pendant sehr einfach ein Duplikat anfertigen.

Für erste Gehversuche mit der neuen Technik sind Internetdienstleister die ideale Wahl. "Dabei kann man getrost zum günstigsten Angebot greifen", weiß Peter König, Redakteur beim Computermagazin c't: "Es gibt noch nicht so viele Druckerhersteller, sodass je nach verwendetem Material die meisten Anbieter mit denselben Maschinen arbeiten." Bezahlt wird übrigens in der Regel für das Volumen des Objektes. Eine filigrane Gitterstruktur kostet dadurch nur einen Bruchteil des Preises eines massiven Blocks gleicher Dimension.

Meist kommt ABS-Kunststoff zum Einsatz, aus dem auch Legosteine bestehen; ein sehr haltbares Material. Es gibt aber auch 3D-Drucker, die mit Metall bis hin zu Gold arbeiten. Oder mit Keramik; damit kann man seine eigene Kaffeetasse - oder eben Kannendeckel - drucken.

Im Internet finden sich viele Vorlagen für den 3D-Druck, deren Weiterverwendung unter bestimmten Bedingungen erlaubt ist. Mit der kostenlosen Software 123D Design kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen und eigene 3D-Vorlagen entwickeln. "Dafür braucht man am PC eine halbwegs aktuelle Grafikkarte", weiß c't-Experte Peter König. Und man sollte etwas Einarbeitungszeit ins 3D-Konstruieren einkalkulieren. "Eine wichtige Hilfe, um Chaos zu vermeiden, ist ein detaillierter Bauplan des Objekts." Die Software gibt am Ende eine STL-Datei aus, die alle gängigen 3D-Drucker akzeptieren.


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