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Unternehmen gegen Mitarbeiter? - Ein gemeinsamer Kampf, um die Gunst der anspruchsvollen Kunden

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Der Kunde ist die einzige Ressource die sich nicht multiplizieren lässt - ein Unternehmen kann nur zukunftsfähig sein, wenn es vollständig auf diese Ressource ausgerichtet ist.

In modernen Märkten scheint die einzig knappe Ressource der Kunde zu sein. Der einzige Rohstoff, der auch durch neue Energiekonzepte oder Rettungsschirme nicht zu multiplizieren oder strecken ist. Folglich sollten Unternehmen als einziges Ziel, das Steigern des Kundennutzens verfolgen, um dauerhaft attraktiv zu bleiben. Für eine permanente Unternehmensentwicklung sind wiederum finanzielle Ressourcen, also Gewinne notwendig. "Der Begriff Gewinnsteigerung ist denkbar negativ besetzt. In der Öffentlichkeit wird immer noch das Bild des rücksichtslosen, profitgierigen Heuschrecken-Unternehmers verbreitet. Das empfinde ich als große Ungerechtigkeit gegenüber dem Rückgrat der deutschen Wirtschaft - nämlich den kleinen und mittelständischen Unternehmen, die sich begeistert für ihre Produkte und auch Mitarbeiter einsetzen. Und die häufig ihr letztes Hemd für den Erhalt von Arbeitsplätzen geben", zeigt Jasmin Dehl auf, selbst Inhaberin des Unternehmens Korkenzieher-Beratung in Kassel.



Die jeweiligen Bedürfnisse kennen

Dabei wirft Dehl, Expertin für Kundengewinnung und -begeisterung, die Frage auf, ob Unternehmen und Angestellte denn überhaupt unterschiedliche Ziele verfolgten. "Ein Arbeitsverhältnis ist im Kern als Tauschgeschäft zu betrachten: Der Mitarbeiter erbringt seine qualifizierte Arbeitsleistung und das Unternehmen zahlt hierfür Gehalt oder weitere Zuwendungen", erklärt Dehl. Und beide Seiten wünschten sich dabei das Gleiche. Allen voran: Sicherheit darüber, dass der versprochene Tausch Monat für Monat stattfindet. Flexibilität, falls sich in der Lebens- oder Unternehmenssituation etwas ändert. Und die Möglichkeit zur Weiterentwicklung. Die fehlende Routine im gegenseitigen Perspektivwechsel, fördere zahlreiche Missverständnisse und Verstimmungen zwischen Mitarbeitern und den Führungsetagen. Wenn man sich jeweils als internen Kunden betrachte und sich in die Rolle des anderen versetze, setze das stets große Energien frei. Dabei bezieht sich Dehl auf ihre Berufserfahrung als Unternehmensberaterin. "Es ist wie bei einem Testkunden-Kauf: Man sieht erst wie man wirkt und was der andere braucht, wenn man sich mal in seine Lage versetzt hat", sagt sie. Der Effekt, dies beiden Seiten zu verdeutlichen, sei immer wieder verblüffend. Dass die beiden Lager in Wahrheit gar keine feindlichen, sondern Verbündete seien, überraschte immer wieder.



Ohne Kunden, keine Unternehmen

"Dass die Basis für das Tauschgeschäft, der zahlende Kunde ist, ist allerdings meist bei den Mitarbeitern der entscheidende Hinweis um ein Umdenken, hin zu einer gelebten Freude am Kundenkontakt, einzuleiten", erzählt die Expertin. Die aufrichtige und verstandene Ausrichtung auf den Nutzen des Kunden, geschehe in letzter Konsequenz im direkten Kundenkontakt. Und die Verantwortung hierfür tragen meist die Mitarbeiter eines Unternehmens. Das Steigern der Gewinne, um die ureigene Daseinsberechtigung von Unternehmen erfüllen zu können, nämlich dem Erbringen von Leistungen für Menschen, sollte somit für alle Beteiligten ein selbstverständliches Ziel sein. Denn zu diesen Menschen gehörten nicht nur Kunden, sondern auch die Mitarbeiter. "Im Übrigen habe ich in meiner langjährigen Beratertätigkeit, noch nicht einen einzigen Unternehmer kennen gelernt, der dem vermeintlichen Bild der profitgierigen Heuschrecke auch nur ansatzweise nahe gekommen ist", schließt Dehl.



Mehr zu diesem Thema unter www.korkenzieher-beratung.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Frau Jasmin Dehl (Tel.: 0561 35029 608-0), verantwortlich.

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