Wir nutzen Cookies, um Ihren Besuch auf unserer Website und unseren Service zu optimieren.
Wir betrachten die weitere Nutzung unserer Website als Zustimmung zu der Verwendung von Cookies.
PortalDerWirtschaft.de



Suchmaschinenoptimierung mit PdW
mit Content-Marketing - Ihre News
English

Elektronische Rechnungen dürfen (bald) nicht mehr abgelehnt werden

Von Verband elektronische Rechnung (VeR)

Die EU arbeitet an einer neuen Richtlinie zum E-Invoicing, die schon bald zu einem erheblichen Umdenken im gesamten EU-Wirtschaftsraum führen soll. Der VeR erklärt die Hintergründe.

Neue EU-Richtlinie soll grenzübergreifenden Empfang von E-Invoices durch staatliche Stellen regeln

Die Beteiligung an EU-weiten Ausschreibungen staatlicher Auftraggeber soll nach dem Willen der Europäischen Kommission zukünftig auch für Unternehmen aus anderen EU-Mitgliedsstaaten deutlich einfacher werden. Einen wichtigen Meilenstein stellen dabei der einheitliche Empfang und die Akzeptanz von elektronischen Rechnungen durch den öffentlichen Sektor dar. Eine neue EU-Richtlinie soll nun Klarheit schaffen - mit einem verbindlichen, inhaltlichen Standard und einer Annahmeverpflichtung für die ausschreibenden staatlichen Stellen.

Mit der Ausgestaltung der neuen Richtlinie und eines einheitlichen "semantischen" Standards für die elektronische Rechnungsstellung wollen die EU und ihre Mitgliedsstaaten den Übergang zu einer papierlosen öffentlichen Verwaltung weiter vorantreiben.

Milliardeneinsparungen durch E-Invoicing erwartet

Dabei sind es nicht nur die geschätzten Einsparungen in Milliardenhöhe, die die EU-Kommission im Juni 2013 dazu veranlasst haben, einen entsprechenden Richtlinienentwurf zu verfassen. Denn ist die "Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die elektronische Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen" erst einmal legislative Wirklichkeit, dürfte das auch über die staatliche Auftragsvergabe hinaus weitreichende Folgen haben.

Öffentlicher Sektor als "Leitmarkt" für den elektronischen Rechnungsaustausch

Worum es den EU-Kommissaren außerdem in ihrer Richtlinieninitiative geht, erklärt Stefan Groß, Steuerberater und Vorsitzender des Verbands elektronische Rechnung (VeR): "Bisher werden nicht einmal 20 Prozent aller Rechnungen in ganz Europa elektronisch ausgetauscht. Und das, obwohl mit dem E-Invoicing eine deutlich kostengünstigere, einfache und rechtssichere Alternative für den effektiven und umweltschonenden Rechnungsaustausch zur Verfügung stehen würde. Die EU-Kommission hat sich daher zum Ziel gesetzt, dieses Missverhältnis zu korrigieren."

Die staatliche Auftragsvergabe mit ihrer erheblichen wirtschaftlichen Bedeutung soll demnach als "Leitmarkt" für die weitere Etablierung der elektronischen Rechnungsstellung in der Wirtschaft dienen. Allem Anschein nach eine sehr gute Wahl, denn wie aus der Begründung des Richtlinienvorschlags der EU-Kommission hervorgeht, macht die von der neuen Richtlinie betroffene öffentliche Auftragsvergabe immerhin rund 3,7 Prozent des EU-weiten Bruttoinlandsproduktes aus.

Gerne unterstützen wir redaktionelle Berichterstattung zum Thema "E-Invoicing" mit professionellen Experten-Statements, Interviews und Zahlen- sowie Bildmaterial rund um den elektronischen Rechnungsaustausch.

Bewerten Sie diesen Artikel

Bewertung dieser Pressemitteilung 5 Bewertung dieser Pressemitteilung 1 Bewertung bisher (Durchschnitt: 5)

Keywords

Hinweis

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Frau Julia Sonnhalter (Tel.: +49 (0)89 38 17 22 28 (Se), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 354 Wörter, 3213 Zeichen. Artikel reklamieren

Kommentar hinzufügen

Name*
E-Mail*
Institution
Website
Ihr Kommentar*
Bitte lösen Sie 2 + 3

Weitere Pressemeldungen von Verband elektronische Rechnung (VeR)


EU-Compendium "E-Invoicing & Retention" vorgestellt

Verband elektronische Rechnung (VeR) präsentiert einmalige Sammlung von Umsatzsteuerregelungen für E-Rechnungen in 19 europäischen Länder

21.04.2016: Mit dem EU-Compendium E-Invoicing & Retention präsentiert der Verband elektronische Rechnung (VeR) erstmalig eine umfassende Übersicht mit Fragen und Antworten zu den umsatzsteuerlichen Mindestanforderungen an Rechnungen, zum Verarbeitungsprozess beim elektronischen Rechnungsversand sowie zur Speicherung und Aufbewahrung von Rechnungen in den 19 wichtigsten Ländern Europas. Das neue Nachschlagewerk schließt damit eine wichtige Lücke auf dem Weg zum barrierefreien internationalen Rechnungsaustausch, denn: "Rechnungen zwischen Unternehmen sind ein zentrales und wiederkehrendes Motiv in de... | Weiterlesen

02.03.2016: Auch 2016 kann der Verband elektronische Rechnung (VeR) seine Position als Leitorganisation der deutschsprachigen E-Invoicing-Branche weiter ausbauen. Mit der ASTERION Germany GmbH stößt nun ein weiterer Dokumentenmanagement-Experte mit nationaler wie internationaler Reputation zum Branchenverband der E-Rechnungsprovider und -anwender. "Barrierefreiheit" wichtiges Argument beim E-Invoicing Dies bestätigt zugleich die gute Verbandsarbeit, meint VeR-Vorstandsvorsitzender Stefan Groß: "Wir freuen uns sehr drüber, mit ASTERION einen weiteren hochkarätigen Know-How-Träger aus der digitalen... | Weiterlesen

02.03.2016: In Deutschland setzt sich der elektronische Rechnungsaustausch als kostengünstige, einfache und sichere Alternative zum klassischen Rechnungsversand und -empfang in Papierform immer weiter durch. Die Folge: Auch die Nachfrage nach professionellen E-Invoicing-Services steigt. Ein Trend, den der Verband elektronische Rechnung (VeR) ebenfalls bestätigen kann: Mit der Tungsten Network GmbH begrüßt der deutsche Branchenverband für E-Invoicing-Provider in diesem Jahr bereits das zweite internationale Neumitglied, das den deutschen Markt für sich entdeckt hat. Nach Auffassung von Stefan Groß,... | Weiterlesen