Wir nutzen Cookies, um Ihren Besuch auf unserer Website und unseren Service zu optimieren.
Wir betrachten die weitere Nutzung unserer Website als Zustimmung zu der Verwendung von Cookies.
PortalDerWirtschaft.de



Suchmaschinenoptimierung mit PdW
mit Content-Marketing - Ihre News
English

Der Anfang vom Ende der chronischen Hepatitis C?

Von Westkreuz-Verlag GmbH Berlin/Bonn

Der Arzneimittelbrief - Unabhängige Arzneimittelinformationen Der Anfang vom Ende der chronischen Hepatitis C?

Weltweit sind ca. 170-200 Mio. Menschen mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) chronisch infiziert, von denen jährlich mehr als 350.000 an den Folgen dieser Infektion versterben. In Deutschland ist die Hepatitis C mit ca. 500.000 chronisch Erkrankten die häufigste, klinisch bedeutsame chronische Virusinfektion. Sie kann Leberzirrhose und Leberkrebs verursachen, und ist hierzulande der häufigste Grund für Lebertransplantationen.

Vor einem Vierteljahrhundert wurde das HCV entdeckt. Die chronische Infektion, die vorher als Non-A-Non-B-Hepatitis bezeichnet wurde, war zunächst unheilbar. Die Therapie hat seitdem sehr große Fortschritte gemacht, und Heilung ist heute bei vielen Patienten möglich. Neue Wirkstoffe und Wirkstoff-Kombinationen haben dazu entscheidend beigetragen. In diesem Jahr wurde erneut ein Wirkstoff gegen das HCV zugelassen und weitere sollen noch in 2014 folgen. Im Gegensatz zur bisherigen Standardtherapie werden künftig voraussichtlich keine Injektionen von Interferon alfa mehr erforderlich sein. Die neuen Wirkstoffe sind wirksamer und besser verträglich. Wirkstoff-Kombinationen, die in einer Tablette enthalten sind und nur einmal täglich eingenommen werden, vereinfachen und verkürzen die Therapie. In ersten Studien konnte durch sie bei mehr als 90% der Patienten das HCV komplett eliminiert werden. Dies gelang auch bei Patienten, die bisher nur geringe Heilungschancen hatten, da sie beispielweise auf die bisherige Therapie nicht angesprochen hatten oder wegen einer psychischen Erkrankung Interferon alfa nicht einnehmen konnten.

Westkreuz-Verlag GmbH Berlin/Bonn
Töpchiner Weg 198/200, 12309 Berlin
E-Mail: arzneimittelbrief@westkreuz.de
Telefon 030745 20 47
Fax 030 745 20 66

www.der-arzneimittelbreif.de
www.der-arzneimittelbreif.at

Bewerten Sie diesen Artikel

Bewertung dieser Pressemitteilung 5 Bewertung dieser Pressemitteilung 3 Bewertungen bisher (Durchschnitt: 4.7)

Keywords

Hinweis

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Frau Kristin Ahrens (Tel.: 030-7452047), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 245 Wörter, 1986 Zeichen. Artikel reklamieren

Kommentar hinzufügen

Name*
E-Mail*
Institution
Website
Ihr Kommentar*
Bitte lösen Sie 2 + 2

Weitere Pressemeldungen von Westkreuz-Verlag GmbH Berlin/Bonn


16.01.2018: Für die Langzeittherapie (Definition: länger als 3 Monate) von chronischen, nicht tumorbedingten Schmerzen werden häufig opiathaltige Schmerzmittel eingesetzt. Die längerfristige Wirksamkeit und Sicherheit dieser Arzneimittel ist jedoch kritisch zu sehen. In den USA werden Opiate wesentlich häufiger als hierzulande eingesetzt. Man spricht dort mittlerweile von einer "Opiat-Epidemie" und angeblich sterben jedes Jahr 60.000 US-Amerikanern an den Folgen der therapeutischen Opiatbehandlung. In den deutschen Behandlungsleitlinien zur Schmerztherapie wird empfohlen, regelmäßig mit den Pat... | Weiterlesen

08.01.2018: Die neue US-amerikanische Leitlinie zur arteriellen Hypertonie setzt neue Grenzwerte. Bereits bei einem systolischen Blutdruck über 120 mm Hg gilt der Blutdruck jenseits des Atlantiks nun als "erhöht", und bei über 130 mm Hg (bzw. über 80 mm Hg diastolisch) besteht eine Hypertonie Grad 1. Diese neuen Definitionen sind wissenschaftlich gut begründet. Nach neueren Studien steigt ab einem systolischen Blutdruck von 120 mm Hg das kardiovaskuläre Risiko linear an. Durch diese neuen Definitionen nimmt die Prävalenz der Hypertonie in den USA formal zwar deutlich zu, da für Patienten mit Hyp... | Weiterlesen

26.05.2016: In der aktuellen Ausgabe (Jahrgang 50 Nr. 05 Mai 2016) des "Der Arzneimittelbrief" sind Artikel zu folgenden Themen erschienen: - Behandlung der Herzinsuffizienz: Aktuelles zu Sacubitril/ Valsartan - Cangrelor: Intravenöser Thrombozytenhemmer mit Evidenzproblemen - Chronische lymphatische Leukämie (CLL): Chemotherapie mit Fludarabin und Cyclophosphamid in Kombination mit Rituximab - aktuelle Auswertung der CLL-8-Studie - Die Behandlung alter Menschen mit Antipsychotika und Antidepressiva ist mit einem erhöhten Sterberisiko assoziiert - Ein neues synthetisches Antimalariamitt... | Weiterlesen