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KulturPreis Europa an Gerda Graf, Ehrenvorsitzende des DHPV, Berlin

Von PPS Promotion-Presse-Service

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hielt die Laudatio

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk eV hatte nach Neuss eingeladen, \"Fragen der aktuellen Pflegepolitik zu diskutieren und dabei den Pflegenotstand in Deutschland zu besprechen, den es aufzulösen gilt\". Im Rahmen des Statements zu pflegepolitischen Grundsatzfragen war Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) eingeladen, die Laudatio zum KulturPreis Europa an Preisträgerin Gerda Graf zu halten: \"Die stetige, intensive Anstrengungen um Integration von Hospiz-Kultur und palliativer Versorgung in Einrichtungen des Gesundheitswesens ist auch ein Erfolg des Wirkens von Gerda Graf\", so der Minister.
Seit 21 Jahren zeichnet das KulturForum Europa (KFE) mit dem KulturPreis Europa Persönlichkeiten aus, die die Idee Europa ausarbeiten und im Bereich Kultur und Soziales zu ihrer Verwirklichung beitragen. Unter dem Slogan "Menschen, die ehrenamtlich tätig sind, verdienen Respekt und Anerkennung für ihre eindrucksvolle Leistung" wurde nun Gerda Graf der KulturPreis Europa zugesprochen. Die gebürtige Stolbergerin Gerda Graf ist Geschäftsführerin der Wohnanlage Sophienhof in Niederzier bei Köln (NRW) und Ehrenvorsitzende des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes, Berlin. Die Auszeichnung erfolgte beim "Pflegetreff" von Pro Pflege e.V., dem Selbsthilfenetzwerk für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland unter Leitung von Werner Schell in einem dem Veranstaltungsinhalt adäquaten schlichten Jugendtreff in Neuss. Im Rahmen des Statements zu pflegepolitischen Grundsatzfragen war Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) eingeladen, die Laudatio an Gerda Graf zu halten. "Frau Graf erhält den KulturPreis Europa für Arbeit und ehrenamtliches Engagement um Hospiz- und Palliativbewegung", so der Minister. "Die Preisträgerin wird ausgezeichnet für zwei erfolgreiche Arbeitsdekaden mit Anliegen, Entwicklung und Umsetzung einer Hospiz-Kultur unter dem Aspekt des Alterns und bei Demenz, eine Arbeit, die im Rahmen der zunehmenden Bedeutung im demografischen Wandel unserer Gesellschaft von größter Wichtigkeit ist." Besonders hob der Laudator das Engagement der Preisträgerin in Sachen Hospiz- u. Palliativbewegung ausgehend von Deutschland über nationale Grenzen hinaus in Zusammenarbeit mit Luxemburg, Österreich und der Schweiz hervor, ebenso wie ihre pädagogischen Verdienste von "Hospiz macht Schule" (Einbringen von Themen um Tod und Sterben bereits in Grundschulen). Die stetige, intensive Anstrengungen um Integration von Hospiz-Kultur und palliativer Versorgung in Einrichtungen des Gesundheitswesens sei auch ein Erfolg des Wirkens von Gerda Graf. In einer beeindruckenden Antwort nahm Frau Graf diese besondere Ehrung für alle in der Hospizarbeit ehrenamtlich Tätigen an. "Die Bürgerbewegung Hospiz war es, die vor fast 25 Jahren auf die Notwendigkeit einer Ethik aufmerksam machte, die Sterbenskranken ein gutes Leben und ein gutes Sterben ermöglichte. Der DHPV wird bis heute politisch in seiner Arbeit unterstützt. Gesetzliche Grundlagen wurden geschaffen, um die Annahme des Kranken in Verbundenheit eines dialogischen Prinzips von Wissenschaft (Medizin, Theologie, Psychologie, Soziologie, Pflege) und Praxis wirksam werden zu lassen. Dabei wurden Wege eröffnet, die politisch bis heute interfraktionell bearbeitet werden. Unsere Schirmherrin Frau Däubler-Gmelin hat dieses multidisziplinäre Gremium gegründet, um gemeinsam mit dem DHPV dem Bedürfnis der Menschen am Lebensende entsprechende Maßnahmen zu implementieren. Der Kulturpreis ist somit eine Auszeichnung für die Hospizkultur in Deutschland und über die Grenzen hinweg in den europäischen Raum. Der Wille des Bürgers und die Fachkompetenz der Pflege erfährt dabei eine Stärkung, die in eine Haltung mündet, die auch am Lebensende Halt verleiht. Ich wünsche mir, dass diese Kultur die Gesellschaft nachhaltig beeinflusst und durch den Preis eine Schubkraft erhält im weiteren Tun. Die Bereitschaft, vom individuellen Sterbeprozess zu lernen, ist dabei Grundpfeiler für die weitere Entwicklung." KFE-Präsident Dieter Topp überreichte die undotierte Auszeichnung in Form einer Urkunde und einer großen Porzellan-Schale, die von MEISSEN® exklusiv gestaltet wurde. Im Anschluss an die Ehrung und das Statement befassten sich die Gäste auf dem Podium mit dem Thema "Pflegenotstand" und das Aufzeigen von Handlungsnotwendigkeiten. Der KulturPreis Europa, ein Preis der Bürgerinnen und Bürger, wurde erneut im Rahmen des Wirkungsumfelds des Preisträgers überreicht. Die Besucher waren geladen, sich zusammen mit der Preisträgerin der sozio-kulturellen Idee um Altern, Sterben und Tod unter den genannten Aspekten annähern.

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