PortalDerWirtschaft.de



Suchmaschinenoptimierung mit PdW
mit Content-Marketing - Ihre News
English

BITKOM zum Innovationsbericht 2014

Von BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

BITKOM fordert steuerliche Forschungsförderung / Digitale Agenda für eine Innovationspolitik mit klaren Akzenten

Der Hightech-Verband BITKOM hat anlässlich der heutigen Veröffentlichung des Bundesberichts Forschung und Innovation die besondere Bedeutung der Innovationspolitik für die IT- und Telekommunikationsbranche unterstrichen und weitere konkrete politische...

Berlin, 21.05.2014 - Der Hightech-Verband BITKOM hat anlässlich der heutigen Veröffentlichung des Bundesberichts Forschung und Innovation die besondere Bedeutung der Innovationspolitik für die IT- und Telekommunikationsbranche unterstrichen und weitere konkrete politische Maßnahmen gefordert. Dazu gehört vor allem eine steuerliche Forschungsförderung, die nach Ansicht des BITKOM zusätzliche Investitionen in Forschung und Entwicklung ermöglichen würde. "ITK-Unternehmen investieren schon heute weit überdurchschnittlich in Forschung und Entwicklung. Weitere Zukunftsinvestitionen der Unternehmen ließen sich mit einfachen Mitteln anreizen. Eine steuerliche Forschungsförderung, wie sie in vielen anderen Ländern bereits gängige Praxis ist, ist unbürokratisch und würde vor allem dem Mittelstand zugute kommen", sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Grundsätzlich solle die Forschungsförderung mehr auf thematische Schwerpunkte setzen und diese in Leuchtturmprojekten zusammenfassen. Cluster- und Projektförderung müsse sich dabei auf Industrie 4.0, Smart Services, Intelligente Netze, Sicherheit, Big Data und weitere strategische Technologiefelder konzentrieren. Rohleder: "Deutschlands Innovationspolitik fällt im internationalen Vergleich zur wagniskapitalgetriebenen Innovationspolitik der USA und zu den asiatischen industriepolitischen Wachstumsprogrammen zurück. Deutschland muss zu einer Innovationspolitik finden, die klare eigene Akzente setzt."

Für den BITKOM ist insbesondere auch die Förderung von Start-ups praktische Innovationspolitik. Aus diesem Grund sollten die steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen so angepasst werden, dass für Investoren aus dem In- und Ausland Deutschland zur ersten Adresse für Wagniskapital wird. Unter anderem sollten Wagniskapitalfonds als vermögensverwaltend im Sinne des Steuerrechts gelten und private Investoren sowie Business Angels sollten Verluste aus Start-up-Beteiligungen bei der Einkommensteuer geltend machen können.

Der BITKOM hat in seiner "IT-Strategie - Digitale Agenda für Deutschland" zahlreiche konkrete Vorschläge für eine zeitgemäße Innovationspolitik gemacht. Die Strategie steht zum Download bereit unter www.bitkom.org/de/publikationen/66702_79007.aspx

Bewerten Sie diesen Artikel

Bewertung dieser Pressemitteilung 5 Bewertung dieser Pressemitteilung 1 Bewertung bisher (Durchschnitt: 3)

Keywords

Hinweis

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, PresseBox.de, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 256 Wörter, 2311 Zeichen. Artikel reklamieren

Über BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.


Kommentar hinzufügen

Name*
E-Mail*
Institution
Website
Ihr Kommentar*
Bitte lösen Sie 6 + 4

Weitere Pressemeldungen von BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.


27.10.2014: Berlin, 27.10.2014 - .- Kostenlos-Mentalität bei Software noch immer weit verbreitet- Aber: Immerhin fast jeder Vierte zahlt für AppsJeder zweite Verbraucher (51 Prozent) gibt kein zusätzliches Geld für Computer-Software aus. Nur rund 34 Millionen Bundesbürger ab 14 Jahren zahlen für Spiele, Anti-Viren-Programme oder Bürosoftware für PCs oder Notebooks: im Schnitt 38 Euro pro Jahr. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. "Für den Rundfunkbeitrag zahlt jeder Haushalt pro Jahr über 200 Euro, für Mobilfunk, Festnetz und Internet sind... | Weiterlesen

Eine Million Smart Homes bis 2020

Studie sieht großes Wachstumspotenzial für das vernetzte Haus

23.10.2014: Berlin, 23.10.2014 - Der Smart-Home-Markt steht in Deutschland vor dem Durchbruch. Bis zum Jahr 2020 werden voraussichtlich in einer Million Haushalte intelligente und vernetzte Sensoren und Geräte eingesetzt. Damit würde sich die Anzahl der Smart Homes innerhalb von fünf Jahren mehr als verdreifachen. Ende 2013 zählte Deutschland gerade einmal 315.000 intelligent vernetzte Privathaushalte. Das ist das Ergebnis einer Marktprognose des Prüfungs- und Beratungsunternehmens Deloitte im Auftrag der Fokusgruppe Connected Home des IT-Gipfels. In der Fokusgruppe beteiligen sich die Branchenverbä... | Weiterlesen

23.10.2014: Berlin, 23.10.2014 - .- "Charta der digitalen Vernetzung" vorgestellt- Branchenübergreifende Grundsätze der Digitalisierung- Geschäftsstelle 'Intelligente Vernetzung" im Frühjahr 2015Der Hightech-Verband BITKOM ruft Unternehmen und Institutionen auf, die "Charta der digitalen Vernetzung" zu unterzeichnen. Das Papier ist im Rahmen des IT-Gipfels entstanden und am 21. Oktober in Hamburg von führenden Vertretern aus den Bereichen IT, Telekommunikation, Automobilbau- und Energieversorgung sowie dem Maschinenbau unterschrieben und der Bundesregierung übergeben worden. Zu den Initiatoren gehö... | Weiterlesen