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Kohlenmonoxidgefahr bei ungünstiger Wetterlage

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Wohnungsbaugenossenschaft installiert 175 Warnmelder


Verstopfte Kamine oder defekte bzw. unzureichend gewartete Heizungen gelten als Hauptursache für Kohlenmonoxidvergiftungen im Haushalt. Aktuelle Fälle zeigen, dass lebensgefährliche Konzentrationen auch durch ungünstige Wetterlagen herbeigeführt werden...

Düsseldorf, 03.06.2014 - Verstopfte Kamine oder defekte bzw. unzureichend gewartete Heizungen gelten als Hauptursache für Kohlenmonoxidvergiftungen im Haushalt. Aktuelle Fälle zeigen, dass lebensgefährliche Konzentrationen auch durch ungünstige Wetterlagen herbeigeführt werden können.

Abgase können nicht entweichen

So bemerkten Sanitäter bei der Bergung eines Bewusstlosen aus einer Wohnung in Norddeutschland ein Schwindelgefühl an sich selbst und tippten glücklicherweise auf eine Kohlenmonoxid-Vergiftung. Sofort öffneten sie die Fenster und riefen die Feuerwehr, die den Verdacht mit ihren mobilen Messgeräten bestätigte und das Gebäude räumte. Da die Überprüfung der möglichen Kohlenmonoxidquellen im Gebäude ergebnislos blieb, wird das Wetter für den Vorfall verantwortlich gemacht. Zum Zeitpunkt des Unfalls wehte ein orkanartiger Wind, der die Heizungsabgase in den Kamin zurückgedrückt bzw. für eine unvollständige Verbrennung gesorgt haben könnte.

Aus Berlin gab es im Sommer Berichte über Kohlenmonoxid-Unfälle bei Inversionswetterlagen. Die heiße Außenluft wirkt dabei wie ein Deckel auf dem Kamin. Das Kohlenmonoxid staut sich und diffundiert in die Wohnung. Normalerweise schaltet die Heizung in einem solchen Fall sofort ab. Handelt es sich jedoch um ein Gerät, bei dem diese Notabschaltung z. B. aufgrund eines Defekts oder starker Verschmutzung nicht funktioniert, besteht akute Lebensgefahr.

Sicherheit durch Warnmelder

Optimalen Schutz vor Kohlenmonoxid-Vergiftungen gleich welcher Ursache bieten Kohlenmonoxidwarnmelder. Sie detektieren bereits geringe Konzentrationen des giftigen Gases und warnen die Bewohner rechtzeitig mit einem lauten Alarmton. Das hat auch der Ei-gentümer der betroffenen Wohnanlage in Norddeutschland erkannt: Um jedes Risiko für ihre Mieter auszuschließen, ließ die Wohnungsbaugenossenschaft 175 Kohlenmono-xidwarnmelder des Herstellers Ei Electronics vom zuständigen Schornsteinfegermeister installieren.

Qualität von Ei Electronics

Die Kohlenmonoxidwarnmelder von Ei Electronics besitzen elektrochemische Sensoren, die werkseitig einzeln in Kohlenmonoxidgas kalibriert werden. Alle Geräte sind nach EN 50270:1999, EN 60335-1:1994 und EN 50291:2010 (Teil 1 und 2) geprüft und durch das Kitemark-Gütesiegel zertifiziert. Die Melder sind optional mit einem LCD-Display mit Gefahren- und Verhaltensanzeige, Lithium-Langzeitbatterie und Funkoption ausgestattet.


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