Pressemitteilung von: KulturForum Europa e.V.
Konferenz mit 40 Teilnehmern aus 20 Staaten, openair Operntreff und Freedom OperaGala veranstaltet von der Ungarischen Staatsoper Budapest.
Die Ungarische Staatsoper Budapest feierte am 5. Und 6. September den 25. Jahrestag der Öffnung der österreichisch-ungarischen Grenze mit einer internationalen Konferenz und einer Freedom OperaGala mit den vier Weltstars Anja Kampe, Piotr Beczala, Ferruccio Furlanetto und Andrea Rost. Die "Ungarn für Deutschland - Oper für Europa" - Konferenz vermeldete mehr als 40 Teilnehmer aus 20 Nationen.
"Im Spätsommer des Jahres 1989 stand eine Lösung für Zehntausende von DDR Flüchtlingen durch den ungarischen Staat an. Langsam begriffen unsere Staatsoberhäupter die Zeichen der Zeit und den Ruf der Geschichte nach der Rolle der Nation als Brücke, einmal für die, die Honeckers kommunistischem Regime entfliehen und über Ungarn den Westen Europas erreichen konnten, zum anderen, dass die Wiedervereinigung Deutschlands, von der man zuvor dachte, sie sei unmöglich, ein machbares Ziel geworden war," so Szilveszter Okovacs, Generaldirektor der Ungarischen Staatsoper Budapest in seinem Willkommengruß zum Auftakt der Feierlichkeiten, des Symposiums und der Operngala in der ungarischen Hauptstadt. Teilnehmer aus 20 europäischen Ländern und zahlreiche nationale und internationale Medienvertreter waren der Einladung in das vor kurzem erst wiedereröffnete Erkel Theater gefolgt, um das Ereignis mit zu gestalten und zu berichten. Es galt, über die Bedeutung dieser geo-politischen Veränderung auch für die Welt der Oper zu reflektieren, die vergangenen Jahre nach dem Fall der Mauer und des Eisernen Vorhangs aus unterschiedlichen Blickwickeln darzulegen und daraus resultierenden Ergebnisse in Strategien und Visionen für eine freiheitliche Zukunft im europäischen Opernbetrieb einfließen zu lassen. "Der Wunsch nach Freiheit ist universal. Dieser Gedanke leitet auch durch die große "Freedom OperaGala", mit vier internationalen Starsolisten und dazu jungen Künstlern aus unterschiedlichen europäischen Ländern, die letzteren allesamt im Jahr 1989 geboren," so der Direktor weiter.
Ein wiedervereinigtes Deutschland und die darauf folgende Wiedervereinigung Europas haben ihre Spuren in den Opernbetrieben hinterlassen, im Osten mehr als im Westen. Die Entwicklung der Opernhäuser, strukturelle Änderungen, Reformen und daraus resultierende Probleme standen bei den Teilnehmern aus u.a. Belgien, Bulgarien, der Tschechischen Republik, Estland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Lettland, Litauen, Malta, Österreich, Rumänien, Slowakei, Slowenien und Zypern zur Diskussion. Von größerer Bedeutung allerdings waren unterschiedliche Ausblicke auf ein Überleben der Oper in Zukunft. Oh Freiheit! Kehrst du zurück? 1989-2014: Operninszenierungen hinter dem Eisernen Vorhang und heutzutage, osteuropäische Karrieren - Manager und Künstler aus dem Osten, Verantwortung von Anbietern auf dem Kultursektor, Kooperation von Kultur und Medien in einem freien Europa, lauteten einige Themen des Symposiums, erweitert durch u.a. die Veränderung von Oper und Publikumsgeschmack in den vergangenen 25 Jahren, Produktionen der letzten Jahre im Hinblick auf Kooperation, Stil und Updating von Creative Teams.
Die Ungarische Staatsoper Budapest feierte am 5. Und 6. September den 25. Jahrestag der Öffnung der österreichisch-ungarischen Grenze mit einer internationalen Konferenz und einer Freedom OperaGala mit den vier Weltstars Anja Kampe, Piotr Beczala, Ferruccio Furlanetto und Andrea Rost. Die "Ungarn für Deutschland - Oper für Europa" - Konferenz vermeldete mehr als 40 Teilnehmer aus 20 Nationen.
"Im Spätsommer des Jahres 1989 stand eine Lösung für Zehntausende von DDR Flüchtlingen durch den ungarischen Staat an. Langsam begriffen unsere Staatsoberhäupter die Zeichen der Zeit und den Ruf der Geschichte nach der Rolle der Nation als Brücke, einmal für die, die Honeckers kommunistischem Regime entfliehen und über Ungarn den Westen Europas erreichen konnten, zum anderen, dass die Wiedervereinigung Deutschlands, von der man zuvor dachte, sie sei unmöglich, ein machbares Ziel geworden war," so Szilveszter Okovacs, Generaldirektor der Ungarischen Staatsoper Budapest in seinem Willkommengruß zum Auftakt der Feierlichkeiten, des Symposiums und der Operngala in der ungarischen Hauptstadt. Teilnehmer aus 20 europäischen Ländern und zahlreiche nationale und internationale Medienvertreter waren der Einladung in das vor kurzem erst wiedereröffnete Erkel Theater gefolgt, um das Ereignis mit zu gestalten und zu berichten. Es galt, über die Bedeutung dieser geo-politischen Veränderung auch für die Welt der Oper zu reflektieren, die vergangenen Jahre nach dem Fall der Mauer und des Eisernen Vorhangs aus unterschiedlichen Blickwickeln darzulegen und daraus resultierenden Ergebnisse in Strategien und Visionen für eine freiheitliche Zukunft im europäischen Opernbetrieb einfließen zu lassen. "Der Wunsch nach Freiheit ist universal. Dieser Gedanke leitet auch durch die große "Freedom OperaGala", mit vier internationalen Starsolisten und dazu jungen Künstlern aus unterschiedlichen europäischen Ländern, die letzteren allesamt im Jahr 1989 geboren," so der Direktor weiter.
Ein wiedervereinigtes Deutschland und die darauf folgende Wiedervereinigung Europas haben ihre Spuren in den Opernbetrieben hinterlassen, im Osten mehr als im Westen. Die Entwicklung der Opernhäuser, strukturelle Änderungen, Reformen und daraus resultierende Probleme standen bei den Teilnehmern aus u.a. Belgien, Bulgarien, der Tschechischen Republik, Estland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Lettland, Litauen, Malta, Österreich, Rumänien, Slowakei, Slowenien und Zypern zur Diskussion. Von größerer Bedeutung allerdings waren unterschiedliche Ausblicke auf ein Überleben der Oper in Zukunft. Oh Freiheit! Kehrst du zurück? 1989-2014: Operninszenierungen hinter dem Eisernen Vorhang und heutzutage, osteuropäische Karrieren - Manager und Künstler aus dem Osten, Verantwortung von Anbietern auf dem Kultursektor, Kooperation von Kultur und Medien in einem freien Europa, lauteten einige Themen des Symposiums, erweitert durch u.a. die Veränderung von Oper und Publikumsgeschmack in den vergangenen 25 Jahren, Produktionen der letzten Jahre im Hinblick auf Kooperation, Stil und Updating von Creative Teams.
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