info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
FRK - Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation |

Innovative Finanzierungsmodelle für den Aufbau von Breitbandnetzen in unterversorgten Gebieten

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 4)


Wege, wie Investmentbanken ihren Ruf wiederherstellen können

Lauchhammer, 18. September 2014 - Beim 17. Kabelkongress stehen die Regionen Deutschlands im Mittelpunkt, die trotz der Breitbandinitiative der Bundesregierung immer noch auf High-Speed-Internet warten. Dort, wo die großen Carrier wegen angeblich mangelnder Rendite ihre Netze nicht ausbauen, liegt die Chance für mittelständische Netzbetreiber. Wie Ausbauprojekte mit Hilfe von privaten und institutionellen Anlegern (z.B. Versicherungen) über Banken finanziert werden können, diskutieren Kabelnetzbetreiber und Wirtschaftsexperten zusammen mit Tim Brauckmüller, Geschäftsführer des Breitbandbüros des Bundes, am 7. Oktober im Congress Center Leipzig.



Bei den Kommunen macht sich Enttäuschung breit, denn trotz der Digitalen Agenda von Infrastrukturminister Alexander Dobrindt können viele ihren Unternehmen und Bürgern noch immer keinen leistungsfähigen Breitbandanschluss bieten. Diesen benötigen gerade die viel gerühmten "Hidden Champions" aus dem Mittelstand, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dieses brachliegende Marktpotenzial können mittelständische Netzbetreiber für sich nutzen. Jedoch erweist sich die Finanzierung von Breitbandprojekten gerade in ländlichen Regionen und in den Randlagen der Ballungsräume als sehr große Herausforderung. Immer noch wird behauptet, dies sei wirtschaftlich unrentabel. Auf dem Kabelkongress des Fachverbands Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK) und des Bundesverbands Lokal TV (BLTV) stellen am 7. Oktober in Leipzig Experten aus der Kabel- und Netzwerkbranche sowie der Finanzwelt anhand funktionierender Beispiele mittelständischer Firmen innovative Finanzierungsmodelle für den Aufbau von Breitbandnetzen in unterversorgten Regionen vor und diskutieren wie es richtig und wirtschaftlich rentabel für die Investoren gemacht werden kann.



Der FRK-Vorsitzende Heinz-Peter Labonte sieht insbesondere die Politik in der Verantwortung: "Anstatt von der Versicherungswirtschaft zu fordern, ihr Geld in Infrastrukturen über von Banken zu initiierende Breitbandfonds anzulegen und die entsprechenden Regelungen politisch zu schaffen, hält das Finanzministerium lieber durch Gesetzesänderung zum Nachteil der Versicherten die Lobby bei Laune." Labonte fordert eine Dezentralisierung des Breitbandausbaus durch den Einsatz von und Öffnung für Mittelständler mit innovativen Finanzierungskonzepten.



So könnten Genossenschaftsbanken und Sparkassen Eigenkapitalfonds auflegen und die Einlagen bei privaten und institutionellen Anlegern einwerben. Falls noch nötig, könnte das notwendige Fremdkapital von den Banken bereitgestellt werden. "Die notwendige Aufklärung über die Renditechancen sollte anhand der existierenden Erfolgsbeispiele durch die Schulungsinstitutionen der Finanzwirtschaft oder zum Beispiel durch das Breitbandbüro des Bundes der Finanzwirtschaft erklärt werden", so der FRK-Vorsitzende.



Auf diese Weise könnte sich die Digitale Agenda für den angeschlagenen Ruf der Bänker als nützlich erweisen. "Reputationsfixiert wie sie nun einmal sind, bietet ihnen die Digitale Agenda eine konstruktive, auf Rendite orientierte Möglichkeit der Resozialisierung eines ganzen Berufstandes durch Investitionen in heimatliche Infrastruktur", erklärt Labonte. So wandle sich die vermeintliche Rentabilitätsschwäche der Agenda zur PR-Chance für die Bankenwirtschaft. Labonte erwartet am 7. Oktober eine rege Diskussion mit den Vertretern aus dem Finanzsektor.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Heinz-Peter Labonte (Tel.: 06136 996910), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 435 Wörter, 3783 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: FRK - Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von FRK - Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation lesen:

FRK - Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation | 26.10.2017

VATM und FRK schließen Kooperation für Gigabit-Gesellschaft

Köln, Lauchhammer, 26. Oktober 2017 - Der Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK) und der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) haben sich auf eine Kooperation bei der Interessenvertretung auf dem We...
FRK - Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation | 19.10.2017

FRK fordert angemessenen Beitrag von Netflix, Amazon, Google & Co mittels Netznutzungsgebühr

Leipzig, 19. Oktober 2017 - Anbieter datenintensiver Audio- und Videodienste wie Netflix, Amazon TV, Apple Music, Google, Facebook und Youtube sollen sich in angemessener Form an den Ausbaukosten der künftigen Gigabit-Netze durch eine Netznutzungsge...
FRK - Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation | 29.08.2017

FRK: Dobrindt mit Fakenews auf Trumps Spuren?

Lauchhammer, 29. August: Auf ungläubiges Staunen und Unverständnis treffen bei Branchenexperten zunehmend Behauptungen von Noch-Digitalminister Alexander Dobrindt zur Breitband-Förderpraxis und zum Glasfaserausbau. So machte jüngst bei einem Wor...