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Berufsgenossenschaft Holz und Metall |

Explosion: Gefahren erkennen und verhindern

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Berufsgenossenschaft Holz und Metall zeigt eindrücklich, wie risikoreich der Umgang mit Aluminiumstäuben ist


Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) demonstriert den Gästen der Fachmesse Aluminium vom 07. bis 09. Oktober in Düsseldorf Risiken in der Aluminiumindustrie. An praktischen Beispielen vermitteln BGHM-Experten das Erkennen und Vermeiden von...

Düsseldorf, 25.09.2014 - Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) demonstriert den Gästen der Fachmesse Aluminium vom 07. bis 09. Oktober in Düsseldorf Risiken in der Aluminiumindustrie. An praktischen Beispielen vermitteln BGHM-Experten das Erkennen und Vermeiden von Explosionsgefährdungen durch Aluminiumstäube in Halle 12, Stand E 50. Die BGHM beteiligt sich erstmalig gemeinsam mit dem Fachbereich Holz und Metall der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) an der Fachmesse.

"Die Gefahr, die von Aluminiumstäuben ausgeht, wird oft unterschätzt. Wenn Schutzmaßnahmen nicht eingehalten werden, kann es zu einer Staubexplosion mit fatalen Folgen kommen. Das passiert in der Europäischen Union einmal pro Tag. Aus diesem Grund unterstützt die BGHM die Holz- und Metallbetriebe in Deutschland mit gezielter Präventionsarbeit", betont der Vorsitzende der BGHM-Geschäftsführung Dr. Albert Platz.

Am Messestand vermittelt das so genannte Brand- und Explosionshaus eindrücklich die Folgen des Zusammentreffens von aufgewirbeltem Staub und einer Zündquelle. In einem Experiment wird brennbares Pulver durch Luftzufuhr aufgewirbelt und eine wirksame Zündquelle wird zugeführt - es kommt zu einer Staubexplosion. Anhand dieses Beispiels erklären die Experten den Messebesuchern, dass überall dort, wo sich brennbare Stäube ansammeln, Explosionsgefahr droht, wenn die entsprechenden Schutzmaßnahmen nicht eingehalten werden. "Insbesondere Metallstäube, zum Beispiel aus Aluminium oder Eisen sind brennbar. Die Demonstration am Explosionshaus soll darüber informieren, wie Brände verhindert werden können", erläutert Dr. Günter Klein, Aufsichtsperson des BGHM-Präventionsdienstes.

Die Betriebe können sich unter anderem dadurch schützen, dass der bei der Bearbeitung anfallende Staub an der Entstehungsstelle vollständig erfasst und gefahrlos beseitigt wird. Zudem muss eine Zündquelle ausgeschlossen oder räumlich abgetrennt werden. Das Zuführen von Sauerstoff kann dadurch umgangen werden, dass bestimmte Arbeiten unter Schutzgas durchgeführt werden.

Des Weiteren informieren die BGHM-Experten über die Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken.". Unter dem Leitsatz "Das richtige Maß an Belastung hält den Rücken gesund" werden zahlreiche Hinwiese zu einer rückengerechten Gestaltung von Arbeitsplätzen sowie Hintergrundinformationen und Fakten zur Kampagne vermittelt. Weitere Informationen gibt es unter www.bghm.de/deinrücken.


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