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Unternehmer-Netzwerk Xundland zu Gast bei der Jahreshauptversammlung vom Gewerbe- und Tourismusverein in Bad Griesbach

Von Unternehmer-Netzwerk Xundland e.V.

Unternehmerisches Bewusstsein der Akteure ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Restrukturierung der Kurregion

Vor über 40 Mitgliedern des Gewerbe- und Tourismusverein Bad Griesbach i.Rottal e.V. hielt der Netzwerk-Moderator und Initiator der privatwirtschaftlich organisierten Gesundheitsregion Xundland® Vils-Rott-Inn, Adrian W.T. Dostal, auf Einladung des Vorsitzenden Otto Wunsch einen ausführlichen Vortrag zum Thema Sinn und Nutzen der Vernetzung und Kräftebündelung der regionalen Unternehmen auch im Hinblick auf die wirtschaftliche Situation der Bädergemeinden.

 

Vorausgegangen war eine sich bereits seit Anfang Juni 2014 anbahnende Kooperation, ausgelöst durch die Teilnahme der Wunsch-Gruppe an der Netzwerk-Konferenz zum European Campus der TH Deggendorf, Studienfeld Gesundheit sowie den folgenden Informationsveranstaltungen von UNX zum Thema European Campus Pfarrkirchen, dem künftigen Ableger der Technischen Hochschule Deggendorf, und der Einbettung dieser Bildungseinrichtung in den regionalen Gesundheitsmarkt in der Gesundheitsregion Vils-Rott-Inn mit dem sogen. Bäder-Dreieck.

 

Um nun auch über die - aktueller denn je - Ergebnisse der Online-Umfrage von UNX vom Juli 2014 zu erfahren und Ideen und Impulse zu bekommen, wie eine Veränderung in Bad Griesbach und den anderen betroffenen Orten herbeigeführt werden könnte, wurde die diesjährige Hauptversammlung des Gewerbe- und Tourismusvereins genutzt. Xundland-Referent Adrian W.T. Dostal stellte die komplexe Marktsituation von Ersten und Zweiten Gesundheitsmarkt und deren konkrete Auswirkungen auch für die Region dar. Die Initiative von Stadtrat Alois Immerfall vom Jahresende 2014, aufgreifend, formulierte er deutliche und klare Worte: Zum einen wäre es, nun nach Jahrzehnten des kommunalen Kurort-Managements dringend notwendig, auch eine von Anbieter- und Unternehmerseite gestützte und aktive mitgestaltete Umstrukturierung mit Ziel einer Vernetzung aller relevanten Gemeinden in Gang zu setzen. Zwingend notwendig ist hierzu die Mobilisierung der jeweiligen Unternehmer vor Ort um das immer wiederkehrende Thema der „Dachvermarktung Bäderdreieck“ endlich in eine erfolgreiche Umsetzung zu bringen. Hier wäre es notwendig, so der Netzwerk-Moderator, dass „alle Beteiligten über den Tellerrand blicken, Konkurrenzdenken verabschieden und im Hinblick auf ständig rückgängige Belegungstage eine gemeinsame und tragfähige Lösung, auch aus den Reihen der Unternehmerschaft, finden.“

 

Bei der anschließenden Diskussion wurde von den Teilnehmern insbesondere thematisiert, dass dies schon öfter versucht wurde, jedoch immer wieder scheiterte. Der Xundland-Chef wies darauf hin, dass eine solche Strukturveränderung ein längerfristiger  Prozess sei, der mit guter Begleitung auch gelingen könnte. Das entscheidende „Packende“ sind und bleiben aber die Unternehmen selbst. Zahlreiche Teilnehmer betonten, dass sie viel Neues und noch nie Gehörtes an diesem Abend erfahren haben und eine spannende und erweiterte Sicht der Dinge vermittelt bekamen.

 

Um hier einen Impuls zu geben, hat sich Xundland bereits im Vorfeld in einem Offenen Brief angeboten, die Unternehmer, Praxen  und übrigen Anbieter von Bad Griesbach und anderer Gemeinden bei der ersten Eruierung ihrer Handlungsbedarfe und Möglichkeiten im Rahmen eines Open Space zu unterstützen. Hierzu laufen bereits seit Anfang 2015 verschiedene Gespräche.

 

Allerdings, so die Netzwerk-Co-Moderatorin, Regina-Maria Westenthanner: „Nur wenn die Unternehmen und Anbieter vor Ort wirklich bereit sind, sich einzubringen, macht solch eine Veranstaltung überhaupt Sinn. Wir unterstützen gerne aktive und an unternehmerischer Eigeninitiative interessierte Anbieter. Genau diese Anbieter aus allen Sparten vertreten wir als Netzwerk. Eine aufgesetzte Lösung bringen wir nicht mit, aber - neben Markt-Know how - wichtige Impulse und die Möglichkeit von einer anderen Perspektive auf die Problematiken vor Ort zu blicken. Die Lösung selbst, die muss intrinsisch motiviert, d.h. aus den Herzen und Verstand der Anbieter heraus, erarbeitet werden. An dieser notwendigen Mobilisierung führt kein Weg vorbei.“

04. Mrz 2015

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Hinweis

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Regina-Maria Westenthanner (Tel.: 08741 - 967890), verantwortlich.

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