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Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig |

Selbstanzeige: künftig gelten Änderungen

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Das Thema Selbstanzeige hat viele prominente Beispiele und wahrscheinlich ist inzwischen eine Rekordzahl erreicht worden. Möglicherweise ändert sich dies zukünftig.

Die Bedingungen für eine strafbefreiende Selbstanzeige bei Steuerhinterziehung sind seit Beginn des Jahres 2015 verändert und verschärft worden. Die Voraussetzungen für eine wirksame Selbstanzeige sind nun gesetzlich schärfer gesetzt. Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig aus Mannheim informiert über die künftigen Neuregelungen.



Neue Regeln im Überblick



Auch 2015 gilt: Die Selbstanzeige und somit die Möglichkeit von Straffreiheit ist weiterhin möglich. Was sich ändert, sind die Voraussetzungen, an die die Selbstanzeige gebunden ist. Die Regeln sind enger gefasst und vor allem wird die finanzielle Belastung angehoben. Folgende Änderungen gelten künftig für die Selbstanzeige. Die Straffreiheit ist seit dem 01. Januar 2015 grundsätzlich nur noch bis zu einem hinterzogenen Betrag in Höhe von 25.000 € je Tat möglich. Bisher lag die Grenze bei 50.000 €. Bis zu diesen Grenzen ist kein Strafzuschlag zu zahlen. Die Höhe des Strafzuschlags liegt derzeit bei fünf Prozent des hinterzogenen Betrags. Ab 2015 wird der Strafzuschlag nun anhand der Höhe des hinterzogenen Betrages berechnet. Ab dem 01. Januar 2015 werden dann 10% bei einem hinterzogenen Betrag bis zu 100.000 € fällig, 15% bei einem hinterzogenen Betrag zwischen 100.000 € und bis zu 1.000.000 € und 20% bei einem hinterzogenen Betrag über 1.000.000 €. Zudem werden ausnahmslos Hinterziehungszinsen für den hinterzogenen Betrag erhoben. Diese müssen in einer festgesetzten Frist beglichen werden, andernfalls ist keine Straffreiheit möglich. Änderungen gibt es auch bei der Verjährungsfrist. Bisher lag sie regelmäßig bei fünf Jahren und nur in besonders schweren Fällen (§ 370 Abs. 3 Nr. 1 bis 5 AO) bei zehn Jahren. Inzwischen gelten immer zehn Jahre. Das bedeutet, dass Steuern, die mehr als fünf Jahre vor der Selbstanzeige hinterzogen worden sind, künftig nicht mehr verjährt sind. Ein Steuerberater informiert seine Mandanten ausführlich über weitere Neuregelungen bezüglich der Selbstanzeige.





Für offene Fragen und nähere Informationen steht Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig in seiner Kanzlei in Mannheim gerne zur Verfügung.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Jürgen-Dieter Körnig (Tel.: 0621 10069), verantwortlich.

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Unternehmensprofil: Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig

Der Jahreswechsel wird von Ehegatten, die beide Arbeitnehmer sind, meist zum Anlass genommen, die Wahl der Lohnsteuerklassen zu überprüfen. Verheiratete Arbeitnehmer haben bei den Steuerklassen die Wahl zwischen den Lohnsteuerklassenkombinationen III/V und IV/IV. Die Kombinationen tragen dazu bei, die Steuerlast entsprechend dem jeweiligen Einkommen auf die Eheleute zu verteilen. Durch die Wahl der Steuerklassenkombinationen III/V oder IV/IV ist es möglich, sich bereits im laufenden Kalenderjahr an die erwartete Jahressteuer anzunähern, um Steuernachzahlungen zu vermeiden. Über dieses Thema informiert der Steuerberater Körnig aus Mannheim.

Die günstigste Kombination für Paare

Die Wahl der Steuerklasse hat nicht nur Auswirkungen auf die laufenden Steuerzahlungen, sondern mittelbar auch auf die Höhe von folgenden Lohnersatzleistungen: Arbeitslosengeld, Übergangsgeld, Krankengeld und das Elterngeld. Wenn beide Ehegatten etwa dasselbe verdienen, entscheiden sie sich meist für die Steuerklasse IV/IV. Mit dieser Steuerklasse hat man in etwa dieselben Abzüge wie ein Lediger in Lohnsteuerklasse I. Die Lohnsteuerklasse III wird sonst mit der Lohnsteuer V kombiniert. Eine Steuerklassenkombination III/V trifft die tatsächliche Steuerbelastung der Ehegatten/Partner in einer Einkommensituation am besten, in der der eine Partner 60% des Einkommens und der andere Partner 40% verdient. Die Lohnsteuerklasse V bedeutet für den Arbeitnehmer, dass er anteilig eine übergroße Steuerlast trägt. Beim Einkommenssteuerjahresausgleich werden die Unterschiede ausgeglichen, die sich durch die Wahl der Steuerklassen ergeben. Die endgültige Steuerschuld wird erst am Jahresende über die Einkommensteuererklärung festgestellt, sodass dann eine Nachzahlung oder eine Rückerstattung erfolgt.

Für ausführliche Informationen steht der Steuerberater Körnig aus Mannheim jederzeit zur Verfügung.



Pressekontakt
Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig
O 4 , 5
68161 Mannheim
Tel. 0621 10069
Fax. 0621 13358
E-Mail: koernigjd@t-online.de
Homepage: www.stb-koernig.de


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