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Die Kinder der grünen Hölle auf der Insel Mainau

Von Orchideengarten Karge

 

 

Vom 20. März bis zum 3. Mai 2015 findet die Orchideenschau im Palmenhaus auf der Bodenseeinsel Mainau statt. Diesmal unter dem Motto

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Jedes Jahr bildet die Orchideenschau im Palmenhaus der Insel Mainau, eine der bedeutendsten Europas, einen fulminanten Auftakt ins Blumenjahr und lockt mit einem breiten Ausschnitt der verschiedensten Orchideenarten und -züchtungen, inklusive seltener Wildformen und wertvoller Raritäten auf die Bodenseeinsel.

 

In diesem Jahr legen die Mainau-Gärtner einen besonderen Fokus auf  die Phalaenopsis, die bei Hobbygärtnern beliebteste Gattung der großen Orchideenfamilie. Unter dem Titel „Kinder der grünen Hölle“ lernen Sie die Wildformen der anmutigen Schönheiten kennen, entdecken faszinierende Neuzüchtungen und erfahren einiges über Zucht und Kultur dieser Orchidee. Die Phalaenopsis hat aufgrund ihrer Beliebtheit verbunden mit einer vergleichsweise einfachen Pflege eine sehr große Bedeutung für den europäischen Gartenbau – ein Aspekt, der ebenso in der Schau aufgegriffen wird.

 

Orchideen kamen Mitte des 19. Jahrhunderts nach Europa. Mutige Männer wurden in ferne und fremde Welten entsandt, um sie für viel Geld zu suchen und nach Europa zu verschiffen. Was die Orchideenjäger dabei erlebten, rechtfertigt wirklich die Bezeichnung fuer Orchideen als "Kinder der gruenen Hoelle".

 

Benedikt Roezl, einer der bedeutendsten Orchideensammler fasste das Leben auf der Suche nach Orchideen in Briefen nach Hause zusammen: „Die wilden reissenden Thiere Tiger u. s. w., die giftigen Schlangen, Crocodile machen nicht das Reisen gefährlich… denn sie greifen nur selten an… aber dagegen sind die Muskitos und 3 Sorten Carapatos (Zecken)… die ärgsten Peiniger für Menschen und Thiere… Nun kommen noch Millionen kleiner Fliegen hinzu… welche ihre Eier in die Haut legen, nach einigen Wochen werden große Maden daraus, und die kleine Stichwunde wird zum eiternden Geschwüre. Es ist unmöglich, sich die Hölle schlimmer zu malen …"

Ein Großteil der Jäger infiziert sich mit Malaria und es ist nicht verwunderlich, daß viele von ihnen nicht lebend in ihre Heimat zurückkehren. 

 

Orchideengarten Karge aus Dahlenburg hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Nachfahren dieser Orchideen, die unter Todesmut und unglaublichen Anstrengungen in unsere Gefilde gelangt sind, weiter zu kultivieren und durch Kreuzungen noch schöner und widerstandsfähiger zu machen.

Auf der anderen Seite weist der Orchideengarten immer wieder auf die Legenden und Mythen hin, die sich um diese wunderschönen Pflanzen ranken.

 

Der Orchideengarten gilt seit jeher bei Orchideen- und Pflanzenliebhabern als attraktives Reiseziel. Die Schau- und Gewächshausanlagen stehen grundsätzlich jedem Besucher zum Stöbern, Staunen und Entdecken offen. Die fachkundigen Mitarbeiter sind gerne mit Rat und Tat für jeden da. Zwischen den über 1000 verschiedenen Orchideenarten gilt es, die Schönste zu entdecken!

 

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Hinweis Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Nelly Saalfeld (Tel.: +49 (0) 5851 266), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 402 Wörter, 3192 Zeichen. Artikel reklamieren
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