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Tödlicher Beautywahn

Von MarkMonitor

Online-Handel mit illegalen Diätpillen ist ein Spiel mit dem Leben

Die Casting-Show „Germany’s next Top-Model“ ist beliebt wie kaum ein anderes Format. Nachdem eine Studie ergab, dass die Show Magersucht fördert, spricht ein Psychologe jetzt von „einer mörderischen Sendung“. Egal wie man dazu stehen mag, Fakt ist, dass der Schlankheitswahn in unserer Gesellschaft immer häufiger groteske Formen annimmt – dies zeigt auch das Beispiel der amerikanischen Fitness-Bloggerin Cassey Ho, die sich mit ihrem Video „A perfect body“ mutig gegen den Beautyzwang wehrte.

Viele andere aber ergeben sich dem Druck und gehen ein hohes Risiko ein: Auf der Suche nach der schnellen Traumfigur setzen immer mehr Menschen auf synthetische Helfer. Kein Wunder, sind die Versprechungen von Diätpillen und Fat-Burnern doch allzu verlockend. Ganz hoch im Kurs steht aktuell der Wirkstoff Dinitrophenol (DNP) – er verspricht Abnehmen ohne auf Essen zu verzichten. Tatsächlich ist das Pulver zwar wirksam, aber auch hochgiftig und daher in Deutschland und vielen anderen Ländern verboten. Wie gefährlich die Einnahme illegaler Diätpillen ist, zeigt der tragische Fall der kürzlich verstorbenen Britin Eloise Parry. Interpol hat jetzt eine weltweite Warnung zu den schwerwiegenden Folgen der DNP-Einnahme abgegeben.

Das Tragische ist jedoch: Das gefährliche „Medikament“ wird noch immer über zahlreiche Online-Plattformen angeboten. Dies zeigt eine aktuelle Untersuchung des Online-Markenschutz-Experten MarkMonitor, Teil von Thomson Reuters. Demnach ist das Medikament weiterhin auf zahlreichen deutschen Websites erhältlich und mit einfachen Suchmethoden auffindbar: von 2.200 Webseiten, die den Begriff DNP erwähnen, sind es immerhin 165, also 7,5 Prozent, über die das Medikament illegal in Europa bezogen werden kann. Da ist äußerste Vorsicht geboten!

Der Online-Handel mit Medikamenten boomt. Alleine in Deutschland liefern sich über 2.000 Internetapotheken einen erbitterten Kampf um die Kunden. Das haben auch Cyber-Kriminelle erkannt – sie nutzen die weltweite Verfügbarkeit und Anonymität des Internets für ihre illegalen Geschäfte. So gehören Medikamente wie Viagra seit Jahren zu den Top 10 der meist gefälschten Produkte. Für Konsumenten ist die Einnahme gefälschter oder illegaler Arzneien allerdings ein Spiel mit dem Leben. Und auch für Hersteller geht es um Umsätze und Reputation. Wie der Online-Markenschutz-Experte MarkMonitor aus zahlreichen Studien und Projekten weiß, sind sich viele Konsumenten der vielen Gefahren, die im Internet lauern, nicht bewusst. Und selbst große Unternehmen, gehen häufig noch nicht systematisch genug dagegen vor.

15. Jun 2015

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Hinweis

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Josef Thaurer (Tel.: 08917959180), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 373 Wörter, 3321 Zeichen. Artikel reklamieren

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