Kommentare

    Harmen Westerhof, 23.01.2017

    Ja, ich tanze schon! Mehr als 10 Jahre mache ich jetzt Biodanza... es hat mich viel gebracht, und das tut es immer noch. Ein paar Beispiele: es bietet eine Umgebung, worin ich offen und herzlich Kontakt zu meinen Mitmenschen spüre, da wo es in meinem Alltag noch fehlt. Es ernährt mich in meinen Bedürfnissen nach Nähe, nach Geborgenheit und Affektivität, da, wo mein direktes Umfeld ziemlich anonym aneinander vorbeilebt. Es hat mich ermutigt, mich und meinen Körper wertzuschätzen und mich zu zeigen, in einer Welt wo ich mich schnell beurteilt gefühlt habe. Biodanza hat mich ermutigt, mein ´ja´ und mein ´nein´ zu finden, und zu mir zu stehen. Spontan zu sein, Initiative zu ergreifen. Mich nicht zu fragen, ´was die anderen davon halten, wenn ich...´ sondern einfach mich selbst zu sein. Verspielt, (be)sinnlich, kräftig, entspannt. Authentisch. Präsent. Lebendig. Dieses Glück, diese Lebendigkeit, diese Fähigkeiten, entdeckte ich nach etwa 1,5 Jahre tanzen, wollte ich weitergeben. Schon in Kürze gab es die Möglichkeit in der Nähe von Utrecht, NL, die Ausbildung zum Biodanzalehrer anfzufangen. Gesagt, getan. Allerdings fehlte am Ende des 3-jährigen Kurrikulums ´nur noch´ eins: die Erlaubnis an mir selbst! Das Leben hat so seine Überraschungen... Später folgten Umzug nach Aachen und tanzte ich einige Jahre bei Gabriele Freyhoff. Verteilt über das vorherige Jahr hat es dann wieder mehrmals deutlich gekitzelt...! Also mit frischem Mut, und mit dem inneren Schweinehund unter dem Arm, wiederhole ich jetzt den methodologischen Teil der Ausbildung bei ihr. Ich fühle mich unterstützt von der erfahrenen und liebevoll herausfordernden Ausbilderin, die sie ist – und mein Schweinehund bellt innerlich mit jedem Wachstumsimpuls mit!


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