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Das Problem Spannungskopfschmerzen.

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Die Entstehung von Spannungs-Kopfschmerzen sowie mögliche und wirksame Behandlungsalternativen.

Aufgrund moderner Lebensgewohnheiten verursachen Verspannungen der Hals- und Nackenmuskulatur häufig Kopf- und Nackenschmerzen. Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig: sie reichen von einfachen Entspannungsübungen bis zu operativen Maßnahmen.



Was sind Spannungskopfschmerzen?

Spannungskopfschmerzen sind meistens nicht pulsierende Schmerzen, mit einer mäßigen bis mittleren Schmerzintensität, die körperliche Aktivitäten höchstens einschränkt und im Bereich des gesamten Kopfes auftreten. Im Gegensatz zur Migräne sind Übelkeit, Licht- oder Geräuschempfindlichkeit keine Symptome. Je nach Dauer wird zwischen episodischen (eSK) und chronischen Spannungskopfschmerz (cSK) unterschieden.



Was sind die Ursachen und Konsequenzen?

Die genaue Ursache ist nicht geklärt. Man nimmt an, dass Spannungskopfschmerzen auf der Basis von Verspannungen der Hals- und Nackenmuskulatur entstehen. Statische Arbeitsplatzbedingungen, wie das Sitzen am Computer, Schleudertrauma-artige Verletzungen der Halswirbelsäule und Stress können die Schuld an den unangenehmen Schmerzen haben. Nackenschmerzen gehen häufig einher mit einem Schwächegefühl, das vom Nacken über die Arme bis in die Finger zieht. Es kann zu Schulterschmerzen mit Gefühlsstörungen kommen und sogar einer Lähmung beim seitlichen Heben des Arms auftreten.



Welche Behandlungsmethoden gibt es?



Behandlungsmethoden sind individuell unterschiedlich und vielfältig. Man kann sie grob in drei Kategorien unterteilen: Entspannungsübungen, medikamentöse Behandlung und operative Maßnahmen.



Die meisten Allgemeinmaßnahmen, die zur Entspannung hilfreich sind, arbeiten mit dem Geist, wie zum Beispiel:

Entspannungsübungen nach Jacobson

Biofeedback

Stressbewältigungstraining

Autogenes Training

Meditation



Ein Beispiel für Letzteres ist die Vipassana Meditation nach indischer Tradition. Der Lehrer S.N. Goenka litt bekanntermaßen unter wöchentlichen Kopfschmerzattacken, die zuletzt nur durch Morphium Injektionen behandelt werden konnten. Er gibt an, durch die Vipassana Meditationstechnik von den Schmerzen befreit worden zu sein.



Auch physische Aktivitäten wie regelmäßiger Ausdauersport (Beispiel: Joggen) sind unterstützend. Vor allem bei Yoga ist ein Zusammenhang zwischen körperlicher Dehnung und geistiger Entspannung zu erkennen. Eine weitere Maßnahme ist das Schmerztagebuch, in dem durch persönliche Beobachtung individuellere Therapieansätze möglich gemacht werden. Alternative Methoden wie die Applikation von Pfefferminzöl oder Akupunktur haben sich bewährt.



Auch die medikamentöse Therapie ist eine Option. Dabei gilt es zu beachten, dass Medikamente maximal an zehn Tagen pro Monat eingesetzt werden sollten, aufgrund der Entstehungsgefahr von medikamentenverursachten Kopfschmerzen.



Bei eSK wird meistens zu einer medikamentösen Therapie angeraten. Sehr bekannte Analgetika sind dabei Paracetamol oder Ibuprofen. Daneben haben Acetylsalicylsäure (ASS), Naproxen und Metamizol nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie eine nachgewiesene Wirkung.



Bei sSK wird auch mit so genannten Trizyklischen Antidepressiva wie zum Beispiel Amitriptylin 25- 150 mg/d behandelt. Außerdem Doxepin, Imipramin oder Clomipramin. Es kann dazu kommen, dass die volle Wirkung erst Wochen später einsetzt.



Wenn es bereits zu einem Bandscheibenvorfall gekommen ist, können operative Maßnahmen die sinnvollste Lösung sein. Hier empfiehlt sich eine Diagnose sowie Therapievorschläge durch das international anerkannte Wirbelsäulenzentrum Apex-Spine in München.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Dr. med. Michael D. Schubert (Tel.: 089-15001660), verantwortlich.

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