info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
IfKom - Ingenieure für Kommunikation e.V. |

IfKom: Digitalisierung kann Stromkosten sparen und Umweltbilanz verbessern!

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 3)


Intelligente Stromzähler sollen Energie sparen, es fehlen aber die passenden Tarife der Stromanbieter. Dafür müsste die Bundesregierung ihre Gesetzentwürfe nachbessern.

Im Zeichen der Energiewende kommt es nicht nur darauf an, Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu erzeugen, sondern auch den Strombedarf in Spitzenzeiten abzusenken. Neben intelligenten Stromzählern könnten nach Meinung des Verbandes der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) die richtigen Applikationen dazu beitragen, den Stromverbrauch in Spitzenzeiten abzusenken. Voraussetzung sind jedoch flexible Stromtarife, die eine solche Regelung für die Kunden auch attraktiv machen.



Die IfKom fordern die Energieunternehmen auf, flexible Tarifstrukturen einzuführen, um den Strombedarf in Spitzenzeiten abzusenken. Dies erfordert intelligente Stromzähler, die dem Kunden die jeweils zeitabhängigen Strompreise nicht nur anzeigen, sondern auch geeignete Steuerungsprogramme in die Lage versetzen, Elektrogeräte gezielt in Betrieb zu setzen. Schon heute bietet die Informations- und Kommunikationstechnik die Möglichkeit, Großverbrauchergeräte in Haushalt und Industrie zu adressieren, in WLAN-Netze einzubinden und Computer-gesteuert zu den Zeiten einzuschalten, in denen der Strombedarf gering und die Strompreise niedrig sind.



Auf diese Weise ließe sich die Netzauslastung für die Stromanbieter planbarer machen. Es könnte gezielter Strom aus umweltfreundlicher Herstellung verwendet und deutschlandweit könnten einige Kraftwerke abgeschaltet werden, die bisher nur der Spitzenlastabdeckung dienen. Um diese Möglichkeiten auszuschöpfen, bedarf es jedoch der entsprechenden flexiblen Tarife. Den Verbrauchern nur intelligente Stromzähler zu verkaufen und ihnen diese auch noch in Rechnung zu stellen, ohne den Nutzen für die Kunden möglich zu machen, wird jedes Geschäftsmodell scheitern lassen.



Mit der in der letzten Woche beschlossenen Energierechtsreform will die Bundesregierung die Voraussetzungen für hohe Flexibilität und optimale Einbindung der erneuerbaren Energien schaffen. Die neuen Rahmenbedingungen sollen dazu beitragen, ausreichend Kapazitäten für die Energieerzeugung vorzuhalten und gewährleisten, dass diese Kapazitäten auch zur richtigen Zeit und im erforderlichen Umfang genutzt werden.



Der Nutzen, den die Digitalisierung beim Energieverbrauch schaffen kann, muss nach Auffassung der Ingenieure für Kommunikation deutlicher in den Vordergrund treten. Es reicht nicht aus, - wie jetzt geschehen - eine EU-Richtlinie umzusetzen und den Einbau der intelligenten Messsysteme als verpflichtend festzulegen. Die Politik ist gefordert, klare Rahmenbedingungen zu schaffen, mit denen die Stromanbieter zu angepassten flexiblen und insgesamt auch günstigeren Tarifen verpflichtet werden. Nur auf diese Weise akzeptieren die Verbraucher auf der anderen Seite auch die Kosten für die intelligenten Stromzähler.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Heinz Leymann (Tel.: 0231 93699329), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 356 Wörter, 2887 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: IfKom - Ingenieure für Kommunikation e.V.


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von IfKom - Ingenieure für Kommunikation e.V. lesen:

IfKom - Ingenieure für Kommunikation e.V. | 20.03.2017

Ohne Bildung 4.0 keine Arbeit 4.0

Industrie 4.0 und Arbeit 4.0 sind in aller Munde. Um diese Herausforderung zu bewältigen, benötigen wir nach Auffassung der Berufsverbände IfKom - Ingenieure für Kommunikation und DIE FÜHRUNGSKRÄFTE - DFK umgehend ein entsprechendes Konzept fü...
IfKom - Ingenieure für Kommunikation e.V. | 09.03.2017

Digitale Bildung - Herausforderung und Chance zugleich!

Die Digitalisierung dringt unaufhörlich in alle Arbeitsbereiche vor. Dies gilt selbst für klassische Handwerksberufe. Zudem stehen wir vor einer gesamtgesellschaftlichen Herausforderung, Digitalisierung nutzbar zu machen (Stichwort: Effizienz- und ...
IfKom - Ingenieure für Kommunikation e.V. | 02.03.2017

Glasfasernetzen gehört die Zukunft - auch Kupfer und Vectoring machen Breitbandanschlüsse möglich

Was zunächst wie ein Widerspruch klingt, lässt sich nach Auffassung des Ingenieurverbandes IfKom - Ingenieure für Kommunikation e. V. auf der Zeitachse auflösen: Wird ein langfristiges Breitbandziel definiert, beispielsweise 1 Gigabit pro Sekunde...