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Praxis Prof. Dr. Dhom & Partner (Februar 2016) |

Warum Weisheitszähne entfernt werden sollten.

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Weisheitszähne entfernen - alleine bei der Vorstellung graut es bereits vielen. Wann und warum ist es sinnvoll, Weisheitszähne zu entfernen und wie geht das schonend?

Weisheitszähne verursachen oft Probleme, wenn nicht genug Platz im Kiefer vorhanden ist. Viele Patienten fragen sich: "Warum hat man überhaupt Weisheitszähne, wenn sie doch häufig entfernt werden müssen?" Dies liegt an der Entwicklungsgeschichte der Menschen. Sie sind ein Überbleibsel unserer Vorfahren. Deren Kiefer waren größer als unsere Kiefer heute. Damals hatten alle 32 Zähne genügend Platz. Im Laufe der Entwicklung wurde der menschliche Kiefer kleiner. Die Anzahl der Zähne blieb jedoch gleich. Kein Wunder also, dass dadurch der Zahn, der als letztes durchbricht, oft nicht ausreichend Platz hat. Die Folge: Der Zahn verkeilt sich am Ende des Kiefers, bricht nur teilweise durch das Zahnfleisch durch oder schiebt die restlichen Zähne zusammen, um sich Platz zu schaffen.



Wann entstehen Beschwerden durch einen Weisheitszahn?

Beschwerden durch einen Weisheitszahn können dann entstehen, wenn er quer oder waagerecht im Kiefer wächst. Zusätzlich können Beschwerden entstehen, wenn er versucht andere Zähne zu verschieben. Wenn der Weisheitszahn zu nah an einem anderen Zahn liegt, können "Schmutznischen" Karies und lokale Entzündungen begünstigen.



Wann sollten Weisheitszähne entfernt werden?

Dies ist immer eine individuelle Entscheidung, bei der viele Faktoren berücksichtigt werden müssen. Dabei steht immer das Wohl des Patienten im Vordergrund. Im Rahmen der Untersuchung überprüft der Zahnarzt oder Oralchirurg, ob der Weisheitszahn vielleicht nur teilweise durch das Zahnfleisch gewachsen (das nennt man teilretiniert) oder ganz darunter hängen geblieben (retiniert) ist. Wichtig ist auch, ob der Weisheitszahn schief im Kieferknochen liegt. All diese Befunden können aktuell oder in naher Zukunft zu ernsten Problemen und Beeinträchtigungen, wie z.B. Entzündungen, Zysten, Karies und Schmerzen führen. Angesichts solcher Aussichten ist es angebracht, über eine Entfernung der Weisheitszähne nachzudenken.



Welche Methoden zur Operation eines Weisheitszahns gibt es?

Um dem Patienten eine möglichst schonende Entfernung des Weisheitszahnes zu ermöglichen, wird die Operation meist unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Der Patient ist wach und bekommt alles mit, spürt jedoch keinen Schmerz. Der Patient entscheidet mi dem behandelnden Zahnarzt oder Oralchirurgen, ob die Weisheitszähne seitenweise oder alle vier in einer Sitzung entfernt werden sollen.



Eine weitere Methode der Behandlung ist die Sedierung, der sog. Dämmerschlaf. Dabei wird der Patient medikamentös in einen leichten Schlaf versetzt, und bekommt so nahezu nichts von der Entfernung der Weisheitszähne mit.



Die dritte Möglichkeit der Betäubung ist die Vollnarkose. Sie eignet sich besonders für Angstpatienten, sowie für Fälle, in denen die Entfernung vorhersehbar kompliziert wird, beispielsweise wenn der Zahn sehr tief im Kiefer verblieben ist, die Wurzeln stark verästelt sind, oder die Lage extrem verdreht und verschoben ist.



Wird die Entfernung beim darauf spezialisierten Experten, mit ausreichender Erfahrung, d.h. in einer oralchirurgischen oder kieferchirurgischen Praxis durchgeführt, können Patienten darauf vertrauen, dass die Behandlung schonend und nahezu schmerzfrei durchgeführt wird.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Prof. Dr. Günter Dhom (Tel.: 0621-68124444), verantwortlich.

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