Wir nutzen Cookies, um Ihren Besuch auf unserer Website und unseren Service zu optimieren.
Wir betrachten die weitere Nutzung unserer Website als Zustimmung zu der Verwendung von Cookies.
PortalDerWirtschaft.de



Suchmaschinenoptimierung mit PdW
mit Content-Marketing - Ihre News
English

Zwischen Patientenwohl und Wirtschaftlichkeitsgebot: Wie gelingt die Reform der Hilfsmittelversorgung?

Von Die Schwenninger Krankenkasse

Expertendiskussion in Berlin-Mitte mit Vertretern aus Bundestag und Verbandswesen.

Berlin, 15. März 2016 - Krankenkassen, Hersteller und Patienten erwarten mit Spannung den für das Frühjahr angekündigten Gesetzentwurf der Großen Koalition zur Weiterentwicklung der Hilfsmittelversorgung. Bei der Veranstaltung GESUNDHEIT ZUM FRÜHSTÜCK der Schwenninger Krankenkasse diskutierten die Hilfsmittelexpertin der SPD-Bundestagsfraktion, Martina Stamm-Fibich MdB, und der Vorstand des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen, Gernot Kiefer, über nötige Rahmenbedingungen für eine patientengerechte, aber finanzierbare Versorgung Betroffener mit Hilfsmitteln.

Martina Stamm-Fibich unterstrich die Notwendigkeit einer Reform zum Wohl der Patienten am Beispiel der Inkontinenzversorgung: "Ein viel zu geringer Pauschalbetrag von 8 Euro monatlich für die Versorgung mit Inkontinenzhilfen ist das Ergebnis eines aggressiven Preiskampfs. Grundsätzlich muss der Wettbewerb zwischen den Kassen bestehen bleiben. Zukünftig muss dieser jedoch viel stärker zu einem Wettbewerb um die qualitativ beste Versorgung werden - nicht wie bisher einer um das billigste Angebot."

Gernot Kiefer betonte mit Blick auf das Ausschreibungsverfahren in der Hilfsmittelversorgung: "Der Gesetzgeber muss die Voraussetzungen schaffen, dass den Kassen ein harmonischer Dreiklang aus Wirtschaftlichkeit, Qualität und Serviceleistung gelingt. Qualität muss zukünftig zu einem wesentlichen Entscheidungskriterium bei der Zuschlagserteilung werden. Die Botschaft der Politik an die Versicherten darf nicht länger lauten ‚Sucht Euch die günstigste Kasse', sondern ‚Sucht Euch die beste'. Das belebt den Wettbewerb ebenso."

Siegfried Gänsler, Vorsitzender des Vorstandes der Schwenninger Krankenkasse: "Ich bin überzeugt: Wer wirtschaftlich handelt, muss nicht zwangsläufig auf Qualität verzichten. Wir haben bereits heute hohe Qualitätsstandards in der Versorgung. Damit das so bleibt, brauchen wir einen fairen Finanzausgleichs zwischen den Kassen. Denn sonst entsteht ein Kostendruck, der zulasten der Versorgungsqualität geht. Jenseits der Reform der Hilfsmittelversorgung muss deshalb die Reform des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA) auf die politische Agenda."

Bilder der Veranstaltung GESUNDHEIT ZUM FRÜHSTÜCK finden Sie hier: www.Die-Schwenninger.de/GesundheitZumFruehstueck

15. Mrz 2016

Bewerten Sie diesen Artikel

1 Bewertung bisher (Durchschnitt: 4)

Teilen Sie diesen Artikel

Keywords

Hinweis

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Roland Frimmersdorf (Tel.: 07720 97 27 - 11500 ), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 285 Wörter, 2392 Zeichen. Artikel reklamieren

Über Die Schwenninger Krankenkasse


Kommentar hinzufügen

Name*
E-Mail*
Institution
Website
Ihr Kommentar*
Bitte lösen Sie 9 + 6

Weitere Pressemeldungen von Die Schwenninger Krankenkasse


15.11.2017: Berlin - In der Gesundheitspolitik stellt sich mit Blick auf die anstehende Neubildung einer Bundesregierung die Frage nach den künftigen Rahmenbedingungen für ein gleichermaßen patientenorientiertes wie finanzierbares Gesundheitswesen. Mit der entscheidenden Frage wie viel Wettbewerb gut für System und Patient ist, beschäftigten sich Dr. Dietmar Bartsch, Vorsitzender der Bundestagsfraktion DIE LINKE., und Prof. Achim Wambach, Vorsitzender der Monopolkommission, heute im Rahmen der Veranstaltung Gesundheit zum Frühstück der Schwenninger Krankenkasse in Berlin. Dr. Dietmar Bartsch steht... | Weiterlesen

28.03.2017: Berlin - Die Digitalisierung macht vor dem Gesundheitswesen nicht Halt. War eine Online-Sprechstunde vor Kurzem noch unvorstellbar, wird diese ab 1. April 2017 eingeschränkt möglich. Damit wird der Weg für Konzepte wie das der Online-Praxis Dr. Ed teilweise frei. Gründer David Meinertz diskutierte heute im Rahmen der Veranstaltung GESUNDHEIT ZUM FRÜHSTÜCK der Schwenninger Krankenkasse mit dem zuständigen Fachpolitiker der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Heidenblut MdB, über Vorteile und Herausforderungen der Digitalisierung im Gesundheitswesen. David Meinertz hat seit 2011 manche Sch... | Weiterlesen

09.11.2016: Berlin, 9. November 2016 - Die Arzneimittelversorgung in Deutschland steht auf dem Prüfstand. Mit dem Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz will die Bundesregierung die Versorgungssicherheit auf der einen und die Finanzierbarkeit von Arzneimitteln auf der anderen Seite stärken. Heftig umstritten ist zudem der Versandhandel für verschreibungspflichtige Medikamente. Darüber diskutierten heute bei der Veranstaltung GESUNDHEIT ZUM FRÜHSTÜCK der Schwenninger Krankenkasse Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, und Clemens Kaiser, Vorsitzender der Geschäftsführu... | Weiterlesen