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Trotz Brexit-Unsicherheit: Unternehmen investieren und wachsen weiter

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  • 46 Prozent der Finanzchefs in Europa halten an ihren Investitionsvorhaben fest
  • Gesteigerte Ungewissheit erfordert eine bessere Planung und mehr Flexibilität
  • Mehr Akquisitionen und Fusionen erwartet

 



Das britische EU-Referendum im Juni 2016 hat europäische Unternehmen kalt erwischt und zu einer großen wirtschaftlichen Verunsicherung geführt. Doch die neue Studie „Stepping into the Unknown“ von Oracle zeigt, dass Unternehmen der EMEA-Region weiterhin investieren, wachsen und Chancen verfolgen wollen. Entscheider haben erkannt: Wer wettbewerbsfähig bleiben und seine Marktposition behaupten will, kann es sich nicht leisten, die Phase der Unsicherheit auszusitzen.

Die neue Oracle-Studie untersucht, wie das Brexit-Votum und Unsicherheit Geschäftsstrategien beeinflussen und wie sie sich auf die Unternehmenserwartungen auswirken. Insgesamt wurden 800 CFOs in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Spanien, Schweden und UAE/Saudi Arabien befragt.

 

Die wichtigsten Studien-Ergebnisse im Überblick:

Vom Ergebnis des Referendums überrascht

51 Prozent der deutschen Unternehmen (41 Prozent in EMEA) geben zu, dass sie nicht mit dem Ergebnis des EU-Referendums gerechnet hatten und nicht darauf vorbereitet waren. 55 Prozent (46 in EMEA) sagen, ihre Planung sei dadurch komplexer geworden, und 49 Prozent (44 in EMEA) entwickeln jetzt Pläne für verschiedene Szenarien, die sie regelmäßig updaten, damit ihr Unternehmen für die jeweilige Entwicklung gewappnet ist.

Finanzchefs rechnen unter diesen Bedingungen mit bedeutenden Veränderungen in ihrem Wettbewerbsumfeld. 51 Prozent (50 in EMEA) glauben, dass mehr Unternehmen Probleme haben werden. 55 Prozent (59 in EMEA) erwarten mehr M&A-Aktivitäten wie Akquisitionen oder Fusionen.

 

Abwarten ist keine Option

Auch wenn Unternehmen sich über die unsichere Zukunft im Klaren sind, haben sie erkannt, dass sie nicht einfach abwarten können. Denn die Konkurrenz schläft nicht. CFOs sehen die Notwendigkeit für strategische Investitionen. Fast die Hälfte (46 Prozent; ebenso 46 in EMEA) planen in Wachstum zu investieren, wenn sie einen starken Business Case sehen – auch wenn sie dabei etwas vorsichtiger sind. Im Gegensatz dazu wollen 31 Prozent (32 in EMEA) ihre Ausgaben auf das Nötigste beschränken.

Oliver Schlemper, VP Finance Europe North bei Oracle kommentiert: „Unsicherheit hält die disruptiven Veränderungen am Markt nicht auf. Wenn überhaupt, dann eröffnet sie neue Möglichkeiten für strategische Visionäre. Einige der erfolgreichsten Unternehmen wurden während der Finanzkrise 2008 gegründet. Sie haben ihre Geschäftsmodelle am veränderten Verbraucherverhalten ausgerichtet und Prozesse implementiert, die agil genug waren, mit dem Unternehmen mitzuwachsen.“

 

Der CFO wird zum wichtigen Berater

Unternehmen vertrauen jetzt auf ihre Finanzchefs, um Chancen auf dem Post-Brexit-Markt zu erkennen und zu verfolgen. 60 Prozent (52 in EMEA) der deutschen CFOs sagen, die Verunsicherung nach dem Brexit-Votum habe die Finanzen in den Fokus gerückt. 57 Prozent (52 in EMEA) sehen ihre Aufgabe vorwiegend darin, das Unternehmen zu beraten, wie es seine Wachstumsziele erreichen kann. Ebenfalls 57 Prozent (53 in EMEA) sagen, ihre Rolle konzentriere sich jetzt mehr denn je auf die Zukunftsplanung.

CFOs haben außerdem erkannt, dass die gesteigerte Ungewissheit eine bessere Planung und mehr Flexibilität erfordert. 43 Prozent (48 in EMEA) der Finanzchefs planen verschiedenen Szenarien gleichzeitig, und 54 Prozent (47 in EMEA) haben die Zahl der Datenquellen erhöht, die sie in ihre Modelle mit einbeziehen.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Maren Sautner (Tel.: 08917959180), verantwortlich.


Keywords: Oracle, Finance, Studie, Brexit

Pressemitteilungstext: 473 Wörter, 3962 Zeichen. Als Spam melden

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