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Steuerfalle: Niedrigmiete für Angehörige

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Der Vermietung von Wohneigentum an Angehörige kommt im Steuerrecht eine immer größere Bedeutung zu. Damit böse Überraschungen ausbleiben, gilt es, sich an wichtige steuerliche Regeln zu halten.

Wer seine Mietwohnung an Tochter, Sohn, Enkel oder an seine Eltern vermietet, verlangt meist eine geringere Miete als von einem fremden Mieter. Das ist die Regel und für das Finanzamt korrekt. Die 66-Prozent-Regelung: Sie greift dann, wenn die von Angehörigen verlangte Miete weniger als 66 Prozent der ortsüblichen Miete ausmacht. Steuervorteile können dann nicht mehr vollständig ausgeschöpft werden. Bei einer Wohnungsvermietung werden die Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung versteuert. Vorab lassen sich die Werbungskosten von den Mieteinnahmen abziehen. Weil mit Angehörigen oft eine Niedrigmiete vereinbart wird, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein Verlust entsteht. Daher hat der Gesetzgeber mit der 66-Prozent-Regelung ein Limit gesetzt: Wenn die Miete unterhalb der 66-Prozent-Grenze liegt, können die Kosten nur noch zum Teil abgesetzt werden.

Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig in Mannheim informiert zum Thema Vermietung an Angehörige und Steuern.



Die 66-Prozent-Regelung



Wird eine Miete fixiert, die mindestens 66 Prozent der ortsüblichen Vergleichsmiete berücksichtigt, kann der Vermieter die Werbungskosten steuerlich komplett geltend machen. Da wegen der reduzierten Miethöhe häufig ein Verlust entsteht, reduziert sich die Steuerlast des Vermieters. Der reale Verlust ist damit niedriger als die rechnerisch ermittelte Mieteinbuße. Liegt die Miethöhe bei der Vermietung an Familienangehörige unter 66 Prozent des üblichen Wertes, lassen sich die Werbungskosten nur anteilig steuerlich geltend machen. Beträgt die Miethöhe beispielsweise 50 Prozent des üblichen Satzes, können Zinsen, Kosten und Abschreibungen nur zur Hälfte steuerlich abgezogen werden.



Antworten zur richtigen Miethöhe und dem Kassieren der Werbungskosten gibt Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig in seiner Kanzlei in Mannheim.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Jürgen-Dieter Körnig (Tel.: 0621 10069), verantwortlich.

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Unternehmensprofil: Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig

Der Jahreswechsel wird von Ehegatten, die beide Arbeitnehmer sind, meist zum Anlass genommen, die Wahl der Lohnsteuerklassen zu überprüfen. Verheiratete Arbeitnehmer haben bei den Steuerklassen die Wahl zwischen den Lohnsteuerklassenkombinationen III/V und IV/IV. Die Kombinationen tragen dazu bei, die Steuerlast entsprechend dem jeweiligen Einkommen auf die Eheleute zu verteilen. Durch die Wahl der Steuerklassenkombinationen III/V oder IV/IV ist es möglich, sich bereits im laufenden Kalenderjahr an die erwartete Jahressteuer anzunähern, um Steuernachzahlungen zu vermeiden. Über dieses Thema informiert der Steuerberater Körnig aus Mannheim.

Die günstigste Kombination für Paare

Die Wahl der Steuerklasse hat nicht nur Auswirkungen auf die laufenden Steuerzahlungen, sondern mittelbar auch auf die Höhe von folgenden Lohnersatzleistungen: Arbeitslosengeld, Übergangsgeld, Krankengeld und das Elterngeld. Wenn beide Ehegatten etwa dasselbe verdienen, entscheiden sie sich meist für die Steuerklasse IV/IV. Mit dieser Steuerklasse hat man in etwa dieselben Abzüge wie ein Lediger in Lohnsteuerklasse I. Die Lohnsteuerklasse III wird sonst mit der Lohnsteuer V kombiniert. Eine Steuerklassenkombination III/V trifft die tatsächliche Steuerbelastung der Ehegatten/Partner in einer Einkommensituation am besten, in der der eine Partner 60% des Einkommens und der andere Partner 40% verdient. Die Lohnsteuerklasse V bedeutet für den Arbeitnehmer, dass er anteilig eine übergroße Steuerlast trägt. Beim Einkommenssteuerjahresausgleich werden die Unterschiede ausgeglichen, die sich durch die Wahl der Steuerklassen ergeben. Die endgültige Steuerschuld wird erst am Jahresende über die Einkommensteuererklärung festgestellt, sodass dann eine Nachzahlung oder eine Rückerstattung erfolgt.

Für ausführliche Informationen steht der Steuerberater Körnig aus Mannheim jederzeit zur Verfügung.



Pressekontakt
Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig
O 4 , 5
68161 Mannheim
Tel. 0621 10069
Fax. 0621 13358
E-Mail: koernigjd@t-online.de
Homepage: www.stb-koernig.de


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