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Muss man bei der Polizeikontrolle blasen?

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Der Verdacht auf Alkohol am Steuer reicht bereits aus um ins Röhrchen pusten zu dürfen

Niemand sollte sich alkoholisiert ans Steuer eines Fahrzeugs setzen. Wer es dennoch tut, kann froh sein, wenn er unfallfrei an seinen jeweiligen Bestimmungsort gelangt. Viele Autofahrer fürchten aber vor allem, im angetrunkenen Zustand von der Polizei erwischt zu werden. Kann von den Beamten der Atemalkoholtest erzwungen werden?



Wie viel ist tatsächlich zu viel? In Deutschland gilt für motorisierte Verkehrsteilnehmer eine Promille-Grenze von maximal 0,5. Oder auch bereits ab 0,3 Promille, wenn man augenscheinlich nicht mehr zum Fahren in der Lage ist.



Je nach Tagesform, Mageninhalt, Geschlecht und Trinktempo ist diese in aller Regel nach ein bis drei großen Bieren überschritten. Spätestens dann sollte der Wagen eigentlich stehengelassen werden. Wird er aber oftmals nicht. Und manch einer setzt sich auch noch volltrunken hinters Steuer. Wer derart alkoholisiert fährt, riskiert nicht nur Leib und Leben von sich und anderen, sondern auch seinen Führerschein.



Vor allem Letzterem gilt oftmals fälschlicherweise die größte Sorge. Wird man von der Polizei angehalten, sei es wegen auffälligen Fahrverhaltens oder einer routinemäßigen Verkehrskontrolle, bitten die Beamten bei entsprechendem Verdacht nicht selten zum Atemalkoholtest. Doch egal, wie sehr der Fahrer lallt oder nach Alkohol riecht - zum Pusten ins Röhrchen ist niemand verpflichtet. Die Polizei darf einen Fahrer nicht dazu zwingen. Denn niemand muss sich hierzulande selbst belasten - egal, ob Straftat oder Ordnungswidrigkeit. Hier greift das Auskunftsverweigerungsrecht. Zudem spielt der Atemalkoholwert überhaupt keine rechtliche Rolle. Entscheidend dafür, ob ein Fahrer noch geeignet ist, ein Fahrzeug zu fahren, ist der Blutalkoholwert.



Auch die Ermittlung dieses Wertes kann zunächst vom Fahrzeugführer verweigert werden. Formal wäre dann eine richterliche Anordnung erforderlich, um den möglichen Delinquenten einer Trunkenheitsfahrt zu überprüfen. Besteht allerdings Gefahr in Verzug - und davon ist bei einem betrunkenen Auto- oder Motorradfahrer auszugehen - kann ein Staatsanwaltschaft oder eben auch die Polizei eine Blutalkoholwertuntersuchung anordnen. Final liegt es aber im Ermessen des Beamten, ob er statt einem verweigerten Atemalkoholtest eine Blutuntersuchung anordnet. Zu beachten ist, dass Polizeibeamte nicht zu viele unbegründete Blutalkoholkontrollen vornehmen lassen dürfen, ohne dass sie sich für die Kosten rechtfertigen müssen.



Doch auf dieses Vabanquespiel sollten sich angetrunkene Fahrer besser nicht einlassen und stattdessen das Auto konsequent stehenlassen.



Bei zu viel Alkohol droht die MPU, die medizinisch psychologische Untersuchung. Die MPU kann von den Behörden wegen zu hoher Promillezahlen angeordnet werden, oder bei kleineren Werten innerhalb von kurzen Abständen. Eine MPU droht auch sobald Drogen mit im Spiel sind. Sollte man bei Ihnen eine MPU angeordnet haben, wenden Sie sich an die MPU Akademie mit Ihren derzeit 32 Vertretungen in Deutschland.



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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Werner Maurus (Tel.: 0821 99872069), verantwortlich.

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