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Mitarbeiter-Motivation: Jobticket

Von Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig

Bonusprogramme für Angestellte sind ein probates Instrument, um sämtlichen Mitarbeitern Anerkennung zu zeigen. Unternehmen sind dabei bestrebt, ihre steuerlichen Freigrenzen sinnvoll zu nutzen.
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Der Arbeitgeber hat die Möglichkeit, einen Zuschuss zu den Aufwendungen der Arbeitnehmer für sämtliche Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte zu bezahlen und mit einem pauschalierten Steuersatz von 15 Prozent zu versteuern. Dabei gilt: Er muss den Fahrtzuschuss zusätzlich zum Arbeitslohn zahlen. Übersteigen die bezuschussten Jobtickets des Arbeitgebers den Rabatt des Verkehrsbetriebs, ist der Jobticketpreis minus des Spitzensatzes, den der einzelne Arbeitnehmer trägt, als geldwerter Vorteil zu versteuern. Ist die 44-Euro-Freigrenze für Arbeitnehmer bereits durch andere Sachzuwendungen abgedeckt, kann der Arbeitgeber den geldwerten Vorteil beim Jobticket mit 15 Prozent pauschal versteuern.
Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig in Mannheim informiert über die Nutzung des Arbeitgebertickets.

Positiv für Mitarbeiterbindung und Image

Um eine Einhaltung der 44-Euro-Freigrenze sicherzustellen und damit einer Besteuerung als zusätzlichen Arbeitslohn zu entgehen, händigen die Arbeitgeber die Tickets in der Regel monatlich aus. Die Überlassung von Jahrestickets erscheint unter der steuerlichen Prämisse nicht sinnvoll, da dann die Gesamtsumme bereits im Ausgabemonat versteuert werden muss. Wenn die Steuerfreigrenze von 44 Euro für das Jobticket monatlich überschritten wird, kann der Arbeitgeber die Pauschalversteuerung für den geldwerten Vorteil seiner Arbeitnehmer wählen. Die Versteuerung des Tickets wird dann mit 15 % pauschal durchgeführt. Daneben führt der Arbeitgeber ebenfalls den Solidaritätszuschlag und die pauschale Kirchensteuer für seine Arbeitnehmer ab.

Tipps und Tricks zum Jobticket gibt Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig in seiner Kanzlei in Mannheim.


Der Jahreswechsel wird von Ehegatten, die beide Arbeitnehmer sind, meist zum Anlass genommen, die Wahl der Lohnsteuerklassen zu überprüfen. Verheiratete Arbeitnehmer haben bei den Steuerklassen die Wahl zwischen den Lohnsteuerklassenkombinationen III/V und IV/IV. Die Kombinationen tragen dazu bei, die Steuerlast entsprechend dem jeweiligen Einkommen auf die Eheleute zu verteilen. Durch die Wahl der Steuerklassenkombinationen III/V oder IV/IV ist es möglich, sich bereits im laufenden Kalenderjahr an die erwartete Jahressteuer anzunähern, um Steuernachzahlungen zu vermeiden. Über dieses Thema informiert der Steuerberater Körnig aus Mannheim.

Die günstigste Kombination für Paare

Die Wahl der Steuerklasse hat nicht nur Auswirkungen auf die laufenden Steuerzahlungen, sondern mittelbar auch auf die Höhe von folgenden Lohnersatzleistungen: Arbeitslosengeld, Übergangsgeld, Krankengeld und das Elterngeld. Wenn beide Ehegatten etwa dasselbe verdienen, entscheiden sie sich meist für die Steuerklasse IV/IV. Mit dieser Steuerklasse hat man in etwa dieselben Abzüge wie ein Lediger in Lohnsteuerklasse I. Die Lohnsteuerklasse III wird sonst mit der Lohnsteuer V kombiniert. Eine Steuerklassenkombination III/V trifft die tatsächliche Steuerbelastung der Ehegatten/Partner in einer Einkommensituation am besten, in der der eine Partner 60% des Einkommens und der andere Partner 40% verdient. Die Lohnsteuerklasse V bedeutet für den Arbeitnehmer, dass er anteilig eine übergroße Steuerlast trägt. Beim Einkommenssteuerjahresausgleich werden die Unterschiede ausgeglichen, die sich durch die Wahl der Steuerklassen ergeben. Die endgültige Steuerschuld wird erst am Jahresende über die Einkommensteuererklärung festgestellt, sodass dann eine Nachzahlung oder eine Rückerstattung erfolgt.

Für ausführliche Informationen steht der Steuerberater Körnig aus Mannheim jederzeit zur Verfügung.



Pressekontakt
Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig
O 4 , 5
68161 Mannheim
Tel. 0621 10069
Fax. 0621 13358
E-Mail: koernigjd@t-online.de
Homepage: www.stb-koernig.de

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Hinweis Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Jürgen-Dieter Körnig (Tel.: 0621 10069), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 221 Wörter, 1762 Zeichen. Artikel reklamieren