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Von der Aschebahn zum Hightech-Belag

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Die Entwicklung der modernen Laufbahn


Bereits in der Antike liefen Athleten um die Wette. Und auch bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit in Athen 1896 waren Laufwettbewerbe – genau wie heute – die herausragenden olympischen Disziplinen. Blickt man auf die Entwicklung des 100-Meter-Laufs der Männer, verbesserte sich der offizielle Weltrekord innerhalb eines knappen Jahrhunderts um über eine Sekunde – von 10,6 Sekunden im Jahr 1912 auf 9.58 Sekunden im Jahr 2009.



Aber warum sind die Zeiten der heutigen Läufer so viel schneller als frühere Rekorde? Liegt es an der Lauftechnik und an der besseren Ausrüstung? Ja. Aber nicht nur. Ein weiterer Faktor ist die stetige Weiterentwicklung des Laufbahnbelags. Auf einer modernen Kunststoffbahn lassen sich bessere Zeiten erzielen als auf einer klassischen Aschebahn.

In Europa wurde die erste Kunststofflaufbahn 1968 im Stadion Letzigrund in Zürich eingebaut. Weltweit kam das elastische Material erstmals bei den Olympischen Spielen in Mexiko zum Einsatz – ebenfalls im Jahr 1968. Traditionell sind Kunststofflaufbahnen rot – wie ihre Vorgänger, die Aschenbahnen. Aschebahnen bestehen aus einem Schotter- oder Schlackenbett mit einer festgewalzten Deckschicht aus einem Asche-, Buntsandstein- oder Sand-Gemisch, wodurch die ziegelrote Einfärbung des Untergrunds entsteht. Neben den roten Laufbahnen ermöglichen neuentwickelte Pigmente mit hoher UV-Beständigkeit seit einigen Jahren auch andere Farben, die sich wachsender Beliebtheit erfreuen. Einen richtigen „Blau-Boom“ hat der Umbau des Berliner Olympiastadions 2004 ausgelöst, bei dem die Rundlaufbahn einen neuen Belag in „Herthablau“ erhielt und durch die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2009 weltberühmt wurde. Im Trend liegen auch Sportstätten mit mehrfarbigen Laufbahnen, bei denen sich zwei oder mehr Farben von Bahn zu Bahn abwechseln.

Moderne Kunststoffbeläge schonen die Gelenke der Sportler und bestehen – im Vergleich zu den harten Aschenbahnen von früher –  aus mehreren Schichten: Asphaltschicht, Basisschicht und Oberflächenbeschichtung. Eingebaut werden sie von Facharbeitern im In-situ-Einbauverfahren direkt vor Ort.

Die Asphalttragschicht besteht aus natürlichen Gesteinskörnungen und Bindemitteln und wird je nach Einsatzzweck ein- oder zweilagig ausgeführt. Die Basisschicht besteht aus Gummigranulaten und Bindemitteln. Abhängig von der Schichtdicke und der Granulatform lassen sich verschiedene Dämpfungsgrade erzielen. Die finale Oberflächenbeschichtung wird aus hochwertigem Polyurethan mit eingestreuten Granulaten gefertigt. Auch hier variieren Form, Menge und Streuung der Granulate – abhängig vom gewünschten Endergebnis.

Auf Anlagen mit professionellen Trainings- und Wettkampfanforderungen werden in der Regel strukturierte Laufbahnbeläge eingesetzt. Sind diese zusätzlich nach IAAF-Anforderungen zertifiziert, können nationale oder internationale Wettbewerbe mit anerkannten Rekorden darauf ausgetragen werden.

Dem hingegen bieten wasserdurchlässige Sportbeläge einen multifunktionalen, robusten Untergrund für den Breiten- und Schulsport sowie kommunale Sportanlagen. Die Vorteile sind vor allem der geringe Pflegeaufwand sowie der hohe Verschleißschutz. Zudem trocknen sie schnell ab und sind ganzjährig als Allwetterplatz nutzbar.

 

http://www.polytan.com/de_de/news/archive/detailansicht-archiv/News/detail/von-der-aschebahn-zum-hightech-belag.html


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Polytan (Tel.: +498432870), verantwortlich.


Keywords: Kunstrasen, Entwicklung, Laufbahn, Kunsstofflaufbahn, Sportbeläge

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