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Neue MarkMonitor-Studie: Fast ein Viertel aller Verbraucher kauft online unwissentlich Fälschungen

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  • Fast ein Viertel der Konsumenten hat online bereits gefälschte Produkte gekauft
  • 85 Prozent der Verbraucher sind der Meinung, Unternehmen sollten mehr machen, um ihre Kunden vor Markenpiraten zu schützen
  • Für 71 Prozent der Betrugsopfer sehen negative Auswirkungen auf ihre Meinung bezüglich der Marke
  • 12 Prozent der Betroffenen wollen zukünftig keine Produkte der Marke mehr kaufen


Eine neue Studie von MarkMonitor, einem weltweit führenden Markenschutzexperten, zeigt, dass bereits 23 Prozent aller Verbraucher beim Online-Kauf unfreiwillig ein gefälschtes Marken-Produkt erworben haben. Der Anteil bei den 18- bis 34-Jährigen ist hier überdurchschnittlich hoch. Von denjenigen, die bereits von Markenpiraten getäuscht wurden, sehen 71 Prozent negative Auswirkungen auf ihre Meinung bezüglich der jeweiligen Marke. 59 Prozent der Betroffenen gaben an, bei zukünftigen Kontakten mit dem Original-Hersteller vorsichtiger zu sein. Und mehr als jedes zehnte Betrugsopfer (12 Prozent) möchte zukünftig keine Produkte der Marke mehr kaufen. Erstaunlich dabei: Ein Drittel (32 Prozent) der betroffenen Verbraucher unternahmen nichts, nachdem sie merkten, dass sie online gefälschte Ware erworben hatten. Weitere 29 Prozent beschwerten sich daraufhin beim Markenhersteller.

 

Der Kauf gefälschter Waren ist längst eine der Hauptsorgen für Online-Shopper, gerade in der Vorweihnachtszeit, in der die Einkäufe im Internet rasant ansteigen. So gaben 51 Prozent an, sich Gedanken über den unwissentlichen Kauf gefälschter Waren zu machen. Wie auch schon die Untersuchung von MarkMonitor aus dem vergangenen Jahr zeigt, steht das Thema Sicherheit ganz oben auf der Prioritäten-Liste vieler Online-Käufer. 64 Prozent der Befragten gaben damals an, sich Sorgen um die Sicherheit im Netz zu machen. Dieses Jahr stieg die Zahl sogar noch einmal deutlich auf 78 Prozent an. 42 Prozent haben vor allem Angst um ihre persönlichen Daten und Details zu ihren Bank-Konten.



Die aktuelle Studie zeigt auch, dass 85 Prozent der Verbraucher der Meinung sind, Markenunternehmen sollten mehr tun, um ihre Kunden vor dem Online-Kauf gefälschter Produkte zu schützen. Andererseits suchen nur 10 Prozent der Hilfe beim Markeninhaber, nachdem sie den Betrug erkannt haben.



"Markenpiraterie sind eine Bedrohung für Markeninhaber und Verbraucher gleichermaßen. Die Cyber-Kriminellen gehen dabei immer raffinierter vor. Deswegen sollten Verbraucher beim Online-Kauf sehr wachsam sein. Markeninhaber hingegen sollten Strategien entwickeln, um das Risiko für die Marke zu verringern und ihre Kunden vor den Plagiaten zu schützen", so Mark Frost, CEO von MarkMonitor. Die Studie zeigt aber vor allem, dass Verbraucher heute Maßnahmen und Hilfe von den Marken-Firmen erwarten. Denn die meisten Verbraucher wollen keine Plagiate kaufen, geraten aber unwissentlich in die Fänge der Markenpiraten."

 

So gaben fast drei Viertel der Konsumenten an, dass sie auch in Zukunft nicht wissentlich Fälschungen kaufen wollen. 14 Prozent waren unsicher und 12 Prozent würden auch Fake-Produkte kaufen. Der Hauptgrund, keine gefälschte Ware zu kaufen, ist für 47 Prozent, dass sie Original-Produkte bevorzugen. Einige Studienteilnehmer gaben auch an, dass sie gefälschte Waren geschenkt bekommen haben. 9 Prozent sagten, sie hätten schon Fälschungen unter dem Weihnachtsbaum gefunden.



Die Studie wurde im November 2016 in Form einer Online-Erhebung von dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Opinium im Auftrag von MarkMonitor durchgeführt. Insgesamt nahmen 3.432 Personen aus neun Ländern (USA, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Schweden und den Niederlanden) an der Untersuchung teil.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Regina Groß (Tel.: 08917959180), verantwortlich.


Keywords: MarkMonitor, Online-Markenschutz, Studie, Cyberkriminalität, Fälschungen,

Pressemitteilungstext: 468 Wörter, 3496 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: MarkMonitor


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