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Fitnessstudio - Viele Kampagnen sind Zeichen mangelnder Qualität

Von formedo GmbH

Eine Analyse von Antonio e Silva - Artikel - shape UP Business. Seit 1980 International anerkannter Experte für Gesundheitswirtschaft & Fitnessstudio Consulting

Ein erfolgreiches Fitnessstudio investiert mehr in Qualität und weniger in Werbekampagnen

Über den Teufelskreis fehlender Betreuung und steigender Fluktuation -

In vielen Fitnesscentern wird neuen Mitgliedern eine hervorragende Betreuung durch qualifizierte Trainer versprochen. Wenn ein neues Mitglied jedoch erst einmal einen Vertrag unterschrieben hat, sieht es sehr oft schon nach wenigen Wochen ganz anders aus: Die Trainer haben keine Zeit, weil sie damit beschäftigt sind, anderen Interessenten den gleichen Mitgliedsvertrag zu verkaufen. Oder die versprochene Betreuung beschränkt sich auf ein kurzes "Hallo, du kommst doch zurecht, ja?". Eine regelmäßige Betreuung, wie sie für ein gesundheitsorientiertes Training notwenig wäre, wird eher selten geboten.

Fünf Trainer-Minuten für jeden Dafür gibt es einfache Gründe, die gegenüber dem Gast jedoch tunlichst verschwiegen werden. Um wirtschaftlich überleben zu können, benötigt ein Fitness-Studio für jeden angestellten Trainer etwa 300 bis 500 Gäste.

Das bedeutet, dass sich jeder Gast einen Trainer mit bis zu 500 anderen Gästen teilen muss. Wenn ein Mitglied nur einmal in der Woche trainiert, hat der Trainer bei einer 35 Stunden-Woche etwa vier bis fünf Minuten Zeit pro Mitglied.

Einen großen Teil ihrer Zeit verbringen die Fitness Trainer jedoch damit, neuen Interessenten einen Vertrag zu verkaufen oder neu gewonnenen Mitgliedern die Übungen zu erklären. Aus diesem Grund ist leider in vielen Fitness- Studios auf lange Sicht keine ausreichende Betreuung für alle Gäste möglich.

Von diesem Missstand haben in den letzten Jahren die "Fitness Discounter" in der Fitnessbranche stark profitiert. Bei einem Discounter gibt es erst gar keinen Trainer oder wenn, dann nur als Alibi. Da den Mitgliedern keine Betreuung versprochen wird, erscheint das auf den ersten Blick zumindest fairer. Zudem sind - wie beim Discounter üblich - auch die Monatsbeiträge deutlich niedriger als in einem gewöhnlichen Fitnessstudio.

Dennoch birgt die fehlende Betreuung erhebliche Risiken für die Gesundheit. Falsches und unausgewogenes Training kann genau das Gegenteil von dem bewirken, was erreicht werden soll: Statt gesund und fit zu werden, kann die Gesundheit auf Dauer schweren Schaden nehmen.
Für den Verbraucher bedeutet das ein Dilemma: Auf der einen Seite ist eine qualifizierte Betreuung notwendig, auf der anderen Seite bleibt sie nur allzu oft eine teures Versprechen. Eine einfache Daumenregel kann dem Kunden eines Fitness-Studios helfen, selbst einzuschätzen, ob die Betreuung durch die Trainer ausreicht oder nicht.

Wenn man zwei- bis dreimal in der Woche etwa eine Stunde trainiert, sollte der Trainingsplan etwa alle vier bis sechs Wochen von einem Trainer angepasst werden. Dazu sind im Regelfall zwischen 30 und 60 Minuten Zeit mit dem Trainer erforderlich. Bleibt dieses Mindestmaß an Betreuung aus, so sollte man die Trainer darauf ansprechen oder, sofern das erfolglos bleibt, nötigenfalls in ein anderes Studio wechseln.

Es gibt jedoch auch Reha-Zentren und gesundheitsorientierte Fitness-Studios, in denen für einen mäßigen Monatsbeitrag eine hervorragende Betreuung geboten wird. In Fitnessstudios, die auf Betreuung und Service setzen, kosten die Neuzugänge die Trainer viel Arbeitszeit, die für die Betreuung der Bestandskunden verloren geht. Auch als erfahrener Trainer unterschätzt man all zu leicht, wie sehr die Gäste sich und die Trainer auf der Trainingsfläche beobachten "Der kümmert sich schon wieder um diese Neue da drüben. Was ist denn mit mir? Zahle ich etwa keine Beiträge?" Diese Unzufriedenheit führt oft genug schon zur Kündigung. So entstehen Trainings-Nomaden Wenn der Gast die Anlage wechselt, wird er in dem neuen Fitnessstudio wieder umworben und ihm gehört die ganze Aufmerksamkeit der Trainer. Das hat zu regelrechten Trainingsnomaden geführt:

Mitglieder, die kurz nach dem Ablauf ihrer Vertragsbindungszeit kündigen und zum Mitbewerber gehen, wo sie dann wieder als "neue" Kunden von den Trainern hofiert werden. Durch mangelhafte Betreuung der bestehenden Mitglieder kann ein regelrechter Teufelskreis entstehen:

Mitglieder kündigen. Teurere Werbekampagnen werden gestartet. Neue Mitglieder kommen in das Studio, die die Trainer stark beanspruchen. Die alten Mitglieder geraten ins Abseits und wandern ab. Neue Marketingkampagnen werden notwendig. Die Fluktuation steigt und die Zufriedenheit der Kunden sinkt.

Testen Sie Ihren Betrieb!

Welche der folgenden Voraussetzungen erfüllen Sie?
Hohe Trainerkompetenz (Trainer Lizenz B)
Gute Trainings-Einführung mit Ausdauer und Krafttest
Sechs individuelle Trainingspläne pro Jahr
Anwesenheit von drei Fitnesstrainern auf der Fläche während der Haupt-Trainingszeit
Sechsmal pro Jahr Analyse der Körperzusammensetzung des Kunden.

Darüber hinaus sollte man auch als Kunde seinen Trainer auf den Einsatz moderner Betreuungssysteme hin ansprechen. Qualifizierte Trainer erkennt man auch daran, dass sie sich bezüglich der Entwicklungen des Marktes auf dem Laufenden halten und auf die Wünsche und Anregungen der Trainierenden eingehen.


10. Jan 2017

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Hinweis

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Antonio Silva (Tel.: 01722704735), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 789 Wörter, 5837 Zeichen. Artikel reklamieren

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