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SMART - Leichter auf den Arbeitsmarkt

Von Universität Paderborn

Online Matching von Anforderungen und Qualifikationen in einem innovativen Tool

Gerade in ländlichen Regionen haben es Jugendliche aber auch Erwachsene nicht leicht auf den Arbeitmarkt zu kommen und eine Stelle zu finden. Im Projekt SMART wird ein innovatives Unterstützungstool zur Abstimmung von Kompetenzen und Qualfikationen der Suchenden mit den Anforderungen der Arbeitswelt und insbesondere speziellen Wünschen von Unternehmen entwickelt. Hierbei kommen nicht allein Selbsteinschätzungen zum Einsatz sondern Tests mit denen der Bewerber auch ein Feedback zu eigenen Kompetenzen erhält. In SMART arbeiten dazu fünf Partner aus Deutschland, Großbritannien, Rumänien und Zypern zusammen.

 

 

Das relativ junge Projekt SMART, Start April 2016, beschäftigt sich mit dem Problem der Jugendarbeitslosigkeit, welches in Europa seit der Wirtschaftskrise ein großes Thema ist. Jugendarbeitslosigkeit hat viele Facetten, das Projekt SMART hat sich entschieden den Fokus auf Menschen mit schulischen Schwierigkeiten, wirtschaftlichen Hindernissen oder mit besonderem Förderbedarf zu legen.

SMART steht für Skill Matching Assistance and Reporting Tool und zielt darauf, ein Matching-System zu entwickeln, welches in der Lage ist, mit den neuen Phänomenen und den anhaltenden gesellschaftlichen Veränderungen Schritt zu halten und Jugendliche beim Abgleich ihrer Kompetenzen mit den Anforderungen des Marktes zu unterstützen.

Das Ziel von SMART liegt insbesondere darin junge Menschen mit verhältnismäßig geringem Humankapital oder anderen Benachteiligungen darin zu unterstützen, eine Beschäftigung zu finden und das Übergangssystem von Schule zu Beruf zu verlassen. Zu diesem Zweck wird SMART einen komplexen Matching-Mechanismus entwickeln, der junge Menschen auf der Suche nach einer Beschäftigung mit entsprechenden Arbeitgebern zusammenbringt.

Zusätzlich kann das Werkzeug durch bspw. Berufsberater, die im Feld der Berufsorientierung tätig sind, verwendet werden, um diesen jungen Menschen zu helfen, ein besseres und genaueres Verständnis von sich selbst, ihren Kompetenzen, Interessen und Qualifikationen zu bekommen. Und zusätzlich zu dieser Erkenntnis direkt die aktuellen offenen Stellen von Unternehmen passend zum eigenen Profil und somit auch passend zum Jobprofil der Unternehmen zu erhalten (Matchingprozess), mit der Möglichkeit in direkten Kontakt mit dem Unternehmen zu treten und vice versa.

Die Elemente des Tools bieten die Möglichkeit ein sehr komplexes Profil der jungen Menschen zu erstellen. Die Tests oder Assessments die angeboten werden sind jedoch nicht verpflichtend, die jungen Menschen entscheiden selbst, wie detailliert ihr Profil ausgestaltet wird.

Besonderen Anspruch legt SMART auf sowohl Praxisorientierung als auch wissenschaftlich fundiert zu sein. Besondere Aufmerksamkeit erhält somit auch die Verarbeitung der sensiblen Daten, um hohe Ansprüche an den Datenschutz zu gewährleisten.

Nachdem Kick-Off Meeting in Deutschland zu Beginn des Projektes sowie dem Konferenz-Treffen im September 2016 in Rumänien, findet das dritte Konferenz-Treffen nun auf Zypern statt. Nach der Literatur-Analyse und den erfolgten Interviews zu Beginn des Projektes zur klaren Definierung der wichtigsten Bereiche für den Matching Prozess fokussiert sich das SMART-Konsortium nun z.B. auf Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit.

Derzeit wird an einem ersten Prototyp für einen Test im Rahmen des SMART Tools gearbeitet.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Projektwebsite http://eduproject.eu/smart/de/. Gerne können Sie uns auch persönlich kontaktieren:

 

Universität Paderborn

Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik II

https://wiwi.uni-paderborn.de/department5/wirtschaftspaedagogik-prof-beutner/

23. Jan 2017

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Hinweis

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Marc Beutner (Tel.: (+49) 5251 60-2365), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 407 Wörter, 3329 Zeichen. Artikel reklamieren

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