Geplante Studie: IDC nimmt Anforderungen von deutschen Unternehmen an Next Gen Endpoint Security unter die Lupe
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Geplante Studie: IDC nimmt Anforderungen von deutschen Unternehmen an Next Gen Endpoint Security unter die Lupe

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Die umfassende Absicherung der IT-Systeme ist nach wie vor eine der größten Herausforderungen für deutsche IT-Organisationen. Alle Unternehmen sind potenziellen Angriffen ausgesetzt, entweder in Folge ungezielter Attacken oder Aufgrund eines gezielten...

Frankfurt am Main, 31.01.2017 - Die umfassende Absicherung der IT-Systeme ist nach wie vor eine der größten Herausforderungen für deutsche IT-Organisationen. Alle Unternehmen sind potenziellen Angriffen ausgesetzt, entweder in Folge ungezielter Attacken oder Aufgrund eines gezielten Angriffs. Neue und permanent verfeinerte Angriffsmethoden, neue Technologien und Infrastrukturen in den Unternehmen und eine immer engere Verknüpfung interner und externer betrieblicher Abläufe mit Informationstechnologie stellt bisherige Sicherheitskonzepte in Frage. Compliance-Anforderungen und der damit verbundene Datenschutz – Stichwort: GDPR – ist in vielen Unternehmen auf die Agenda des Top-Managements gerückt. IT-Entscheider müssen und wollen aus den genannten Gründen die Absicherung ihrer Unternehmen deutlich verbessern.

Entscheider und Mitarbeiter stärker im Visier 

Ransomware, Malware, die signaturbasierte Schutzmechanismen aushebelt, Angriffe auf mobile Endgeräte und gezielte Attacken auf definierte Personen oder Abteilungen zwingen Unternehmen zu neuen Sicherheitsarchitekturen und -lösungen und einen ganzheitlichen Blick auf den Information-Security-Lifecycle. Es steht außer Frage: Hacker werden in den kommenden Monaten weiter neue Wege suchen und finden, um an personen- oder unternehmensbezogene Daten zu gelangen. Die Notwendigkeit zur Absicherung von Endgeräten, mobilen Geräten, Apps und Inhalten steigt daher stärker denn je - und damit auch das Potential für Security-Anbieter.

Neue Security Assets zur Absicherung der vernetzten Endpoints erforderlich

Die klassischen Security-Silos Endpoint-, Messaging-, Network und Web-Security können keinen ausreichenden Schutz bieten. Der Anbietermarkt ist aus diesem Grund stark in Bewegung. Auf der einen Seite sind in den vergangenen Jahren Plattform-Anbieter in den Markt eingetreten, die auf nicht-signaturbasierte Schutz-Ansätze setzen, andererseits haben auch die klassischen Security-Anbieter den veränderten Rahmenbedingungen und Herausforderungen Rechnung getragen und ihre Lösungen modernisiert. Alle Anbietergruppen setzen, wenn auch in unterschiedlichem Maße auf Sand-Boxing, Behavioral Analysis, File Integrity Monitoring, Heuristiken, Container-Technologien, Netflow-Analysen und Threat Intelligence.

Eine stärkere Integration bzw. Interoperabilität, Automatisierung, cloudbasiertes Management von Lösungen, SaaS, Recovery-Mechanismen, Verschlüsselung von Daten und verbessertes IAM zählen ebenfalls zu den neuen oder erweiterten Security-Assets.

Der Security-Fokus verschiebt sich — „Detect and Respond“ statt „Prevent und Protect“

Für Unternehmen wird es immer wichtiger, Angriffe frühzeitig zu erkennen und Gründe der Attacken zu verstehen. Nur dann sind sie in der Lage, ihre Schutzmechanismen anzupassen. Der größte Nutzen als auch die größten Risiken liegen in den Daten und Anwendungen, die immer häufiger aus betrieblichen Ökosystemen von Partnern, Lieferanten und Kunden bestehen. Der Endpoint ist die Userschnittstelle zu internen und externen Systemen. Zahlreiche Anwendungen auf dem Endpoint sind stark gefährdet und damit bevorzugtes Angriffsziel von Hackern.

Die relativ offenen Systeme erfordern permanentes Monitoring, kontinuierliche Analyse von Aktivitäten und schnelle Reaktionen, wenn erforderlich. „Wir beobachten, dass sich viele Unternehmen bei der richtigen Auswahl der Lösungen schwertun“, sagt Matthias Zacher, Research & Consulting Manager bei IDC in Frankfurt. „Wir sehen hier in erster Linie die Anbieter in der Pflicht, entsprechende Hilfestellung zu geben. Schließlich geht es für die Unternehmen hier um nichts geringeres als um den Schutz ihrer Firmendaten.“

Security-Lösungsansätze ändern sich tiefgreifend – Großes Potenzial für Anbieter

Der Informations- und Beratungsbedarf in den Unternehmen um das Thema Next Gen Endpoint und erweiterte Security-Lösungen ist hoch. Gute Nachrichten also für Security -Anbieter, Beratungsfirmen und IT-Dienstleister, das Wachstumspotenzial ist gegeben. Im Vorteil sind jetzt eindeutig die Anbieter, die die Anforderungen und Erwartungen ihrer potenziellen Kunden kennen. Um hier fundierte Informationen bereitstellen zu können, wird IDC die aktuelle Situation, die Trends sowie die zu erwartenden Entwicklungen in Deutschland beleuchten.

Der Start des neuen IDC Multi-Client-Projekts „Next Gen Endpoint Secuity in Deutschland 2017 – Sichere Workplaces in einer umfassend vernetzten Welt“ ist für Ende Februar 2017 vorgesehen.

Interessierte Anbieter wenden sich für detaillierte Informationen gerne an IDC.


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